Etwas ist anders, wenn man nun am abendlichen Kuhbrunnen vorbeiläuft. Die Brunnenskulptur ist beleuchtet, zwei Scheinwerfer auf neu installierten Masten tauchen eines von Wunstorfs Stadtsymbolen in warmes Licht. Es ist das Abschiedsgeschenk von Bürgermeister Eberhardt an die Stadt: Statt Geschenke zu seinem Abschied hatte er um Geldspenden für die Beleuchtung des Kuhbrunnens gebeten. Übrigens: Den Namen Kuhbrunnen haben die Wunstorfer selbst geprägt. Offiziell war einst der Name Hirtenbrunnen vorgesehen.
Seit November 2021 schmücken bläulich und gelb leuchtende LED-Sterne die Wunstorfer Fußgängerzone und ersetzen die bis dahin verwendeten nur indirekt angestrahlten goldenen Engelsflügel an den Laternen als primäre Adventsdekoration.
Unglaublich grün zeigt sich derzeit die untere Hälfte des Stadtkirchturms. Der stark mit wildem Wein bewachsene Turm – etwa die Hälfte des Turms ist vollständig berankt – bildet damit einen besonderen Blickfang am Marktplatz. Im Herbst steht ein weiteres Naturschauspiel an, wenn sich die Pflanzen leuchtend rot verfärben, bevor sich im Winter wieder das steinerne Grau zeigt.
Fast wie früher: Sportabzeichen werden erlaufen, Geschicklichkeitsspiele gespielt, Anstecker selbstgebastelt und Hüpfburgen behüpft.
Die Bühne steht leer, der Vorhang bleibt geschlossen, kein Besucher nimmt Platz. Der kulturelle Notstand ist ausgebrochen – und mit ihm die Weigerung, ein Grundbedürfnis des Menschen zu erfüllen.
Auf ca. 140 Metern Höhe ist der „Kalimandscharo“ seit dem ersten Salzabbau im Jahr 1898 angewachsen. Am 21. Dezember 2018 wurde der Bergbau von K+S wegen Unwirtschaftftlichkeit eingestellt. Die Grube Sigmundshall war mit knapp 1.475 Metern inzwischen das tiefste Kalibergwerk weltweit.
Selig haben sich die kleinen Boote zur winterlichen Bettruhe niedergelassen und genießen die menschenbefreite Leere auf stiller See vor den Steinhuder Strandterrassen.
Auf dem jüdischen Friedhof in Steinhude nahe dem Wasserwerk Hohenholz befinden sich 62 Grabsteine.
Beigesetzt sind Bewohner der Ortschaften Steinhude, Großenheidorn und Hagenburg. Die letzte Belegung fand
1942 statt.
An der Speckenstraße steht dieses innovative Quilt-Haus. Warum neu bauen, wenn man Häuser auch wie einen Flickenteppich zusammenhalten kann?
Der Blick über die Wunstorfer zeigt erst, von wie viel Grün die Auestadt durchzogen ist.
„Pusteblumen“, die volkstümliche Bezeichnung einer Form des gewöhnlichen Löwenzahns, sprießen derzeit vielerorts aus dem Boden.