Wunstorfer Auepost

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Das Stadtexperiment in Steinhude, das den Zugang zur Badeinsel an mehreren Wochenenden testweise für den Autoverkehr unterbindet, spaltet die Anwohner in zwei Lager: Während die plötzliche Ruhe im Sperrbereich als Segen empfunden wird, taucht der Lärm nun an anderer Stelle auf. Und es herrscht die Furcht, dass Steinhude vom Tourismus abgehängt wird. Einigkeit herrscht nur bei der Bewertung der Bobbycar-Idee – als blödsinnig.

Zu Wasser und zu Lande ist die Wunstorfer Stadtfeuerwehr schon lange unterwegs – nun kam ein weiteres Element hinzu, in dem sich die Retter bewegen. Seit einem Dreivierteljahr haben die Einsatzkräfte Luftunterstützung, die bereits mehrmals erfolgreich eingesetzt wurde: eine Feuerwehrdrohne.

Im kleinen Dörfchen Idensen liegt Wunstorfs weltweit bekanntester Hafen: der Yachthafen Idensen. Die Anlage ist ein reiner Familienbetrieb. Hier machen Dauergäste und Kurzzeitbesucher fest. Manche schaffen sich sogar eine Wohnalternative.

Koster, Ratzmann

In der kalten Jahreszeit ist es für Menschen ohne Wohnung richtig schwierig, zu leben. Stimmt, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Zu Besuch im Tagestreff für obdachlose Menschen in Wunstorf.

Holte, Glatt

Der Naturpark Steinhuder Meer zieht jedes Jahr unzählige Besucher an. Dass sich Natur und Touristen dabei gut vertragen, dafür sorgen die Naturpark-Ranger vom Steinhuder Meer. Die Auepost war einen Tag lang mit im Einsatz.

Johanniter-Rettungswache Wunstorf

„Der Tod ist ein regelmäßiger Begleiter“: Eigentlich würden sich Notfallsanitäter gern auf wirkliche Notfälle konzentrieren können – doch auch in Wunstorf wird für Banalitäten gerne die 112 gewählt. Daher sind sie oft gar nicht „zu Hause“, sondern kämpfen sich gegen die Ignoranz im Straßenverkehr durch zu echten und weniger echten Notfällen. Wir durften uns genauer in der Wunstorfer Rettungswache der Johanniter Unfallhilfe umsehen …

Frank Killat auf dem "Pedra da Gavea" (842 m) in Rio de Janeiro

Viele träumen davon: auswandern, die alte Heimat hinter sich lassen, ferne Länder erkunden und ganz woanders ein neues Leben beginnen. Wenige machen sich wirklich auf die Reise. Einer, der es tat, ist Frank Killat aus Wunstorf.

Kerstin Schwartz-Kallendorf in ihrer leeren Kneipe

Die aus Infektionsschutzgründen verfügten Schließungen trafen zuletzt vor allem die Gastronomie, bevor im Dezember der zweite generelle Lockdown kam. Obwohl es staatliche Hilfen gibt, werden die Geschäfte mancher Wirte die Pandemie wohl nicht überleben.

Tierheim Wunstorf

Verhinderte Kampfhunde, ausrangierte Fische und angeschwemmte Ziegen – im Wunstorfer Tierheim gibt es allerhand illustre Gäste. Doch das Tagesgeschäft bleiben Katze und Kaninchen, und Probleme machen meist nur die Zweibeiner.

Einsatz Flughafenfeuerwehr

Sie fahren 41-Tonner und sind doch von der schnellen Truppe: Wenn ein Flugzeug in Schwierigkeiten geraten sollte, dann steht an der Landebahn schon die Flughafenfeuerwehr bereit und kann innerhalb einer Minute an der havarierten Maschine sein. Zu Besuch bei Deutschlands zweitgrößter Feuerwehr.

Bert W.

Obdachlose haben in Wunstorf mehrere Anlaufstellen. Eine davon ist der „Tagestreff“, eine Einrichtung der Diakonie für wohnungslose Menschen. Hier trafen wir Bert W., der sich jedoch nicht als arm empfindet – im Gegenteil. Teil 2 unserer Reportagereihe über Armut in Wunstorf.

Lebensmittelausgabe in der TRafel

Rentner, die zu wenig Geld zum Essenkaufen haben, Familien, die sich die Supermarktpreise nicht leisten können. Selbstständige unter der Armutsgrenze und ALG-II-Empfänger. Bei der Wunstorfer Tafel kommen alle zusammen, um kostenlos Lebensmittel abzuholen. Teil 1 unserer Reportagereihe über Armut in Wunstorf.

Flüchtlingswohnheim im Luther Weg

Wer als Flüchtling nach Wunstorf kommt, dessen erste Station ist meist das Flüchtlingsheim am Luther Weg. Hier befindet sich seit der Flüchtlingswelle 2015 die zentrale städtische Aufnahme in einem ehemaligen Firmenverwaltungsbau.