25-Jäh­ri­ger angelt Hand­gra­na­te aus der Aue

Bad Nenn­dorf (red). Ein ver­meint­li­cher Gra­na­ten­fund in Bad Nenn­dorf führ­te am Mon­tag­abend zu einem Poli­zei­ein­satz. Gegen 18 Uhr hat­te ein 25-Jäh­ri­ger aus Becke­dorf die Poli­zei alar­miert, da er beim „Metall­an­geln” in der Roden­ber­ger Aue in Ohn­dorf (Samt­ge­mein­de Bad Nenn­dorf) eine Hand­gra­na­te aus dem Was­ser gezo­gen hat­te.

Die ein­tref­fen­den Poli­zei­be­am­ten iden­ti­fi­zier­ten den eran­gel­ten Gegen­stand eben­falls als Hand­gra­na­te und for­der­ten den Kampf­mit­tel­räum­dienst an. Die Muni­ti­ons­fach­leu­te konn­ten dann aber am spä­ten Abend Ent­war­nung geben. Die Hand­gra­na­te bestand nur noch aus der Hül­le. Zün­der und Spreng­mit­tel waren nicht mehr ent­hal­ten, so dass der Fund von den Spe­zia­lis­ten ein­fach ent­sorgt wer­den konn­te.

Info: Roden­ber­ger Aue
Die Roden­ber­ger Aue ist ein Neben­fluss der Westaue. Sie trägt Was­ser aus dem west­li­chen Deis­ter nach Bad Nenn­dorf, unter­quert den Mit­tel­land­ka­nal und wird süd­west­lich des Kali­bergs, zwi­schen Auha­gen und Mes­mero­de, zur Westaue, die durch Wunstorf fließt.

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