Ohne Füh­rer­schein und alko­ho­li­siert unter­wegs

Wunstorf (red). Heu­te früh, kurz nach 1 Uhr, kon­trol­lier­te die Poli­zei in Stein­hu­de einen 25-jäh­ri­gen Auto­fah­rer. Als sie sein Fahr­zeug über­prüf­ten, stell­ten die Beam­ten fest, dass er unter Alko­hol­ein­fluss stand. Dann kam die nächs­te Über­ra­schung. Als sie sei­nen Füh­rer­schein sehen woll­ten, konn­te der Mann aus Stein­hu­de ihn nicht vor­zei­gen – denn er hat­te gar kei­nen. Die Poli­zei ord­ne­te eine Blut­pro­be an und lei­te­te ein Straf­ver­fah­ren ein.

INFO: Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis
Das Auto­fah­ren, ohne eine gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis zu haben, ist kei­ne Baga­tel­le, son­dern eine Straf­tat. Dabei spielt es kei­ne Rol­le, ob über­haupt nie ein Füh­rer­schein erwor­ben wur­de oder (z. B. wegen einem ande­ren Ver­kehrs­ver­stoß) gera­de ein Fahr­ver­bot besteht und der Füh­rer­schein des­we­gen vor­über­ge­hend abge­ge­ben ist. Die Tat wird mit maxi­mal einem Jahr Gefäng­nis oder Geld­stra­fe bestraft. Wer eine Fahr­erlaub­nis hat, jedoch ledig­lich sei­nen Füh­rer­schein bei der Kon­trol­le nicht dabei­hat, begeht dage­gen eine Ord­nungs­wid­rig­keit. Sie kann mit 10 Euro Buß­geld geahn­det wer­den. Wenig bekannt: Ein Fahr­zeug­hal­ter, der einen ande­ren ohne gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis sei­nen Wagen benut­zen lässt, wird genau­so bestraft, als hät­te er selbst kei­nen Füh­rer­schein gemacht.

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Andreas Balleier Fotografie
1 Kommentar
  1. Frank Struckmann
    Frank Struckmann meint

    Auf dem High­way wird das Blech knapp.

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