Fah­rer­fluch­ten in der gesam­ten Kern­stadt

Am Wochen­en­de gelang es eini­gen Auto­fah­rern in Wunstorf nicht, ordent­lich ein- oder aus­zu­par­ken. In allen Fäl­len begin­gen die Ver­ur­sa­cher anschlie­ßend Fah­rer­flucht.

Fahr­zeug der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Zunächst wur­de am Frei­tag zwi­schen 12.10 und 12.50 Uhr auf dem Park­platz des Medi­cum ein gepark­ter roter Toyo­ta Yaris durch ein ande­res Fahr­zeug beschä­digt, das wahr­schein­lich aus­park­te. Etwa 500 Euro Scha­den ent­stan­den.

Schät­zungs­wei­se in der Nacht zu Sams­tag wur­de dann in der Bar­n­e­st­ra­ße auf Höhe der Haus­num­mern 73–77 ein abge­stell­ter VW Fox beschä­digt. Scha­dens­hö­he hier: Cir­ca 1000 Euro. Die Poli­zei konn­te roten Fremd­lack sicher­stel­len.

Info: Fah­rer­flucht
Wer sich nach einem Unfall dazu ent­schei­det, nicht eine ange­mes­se­ne Zeit zu war­ten und ggf. auch danach nichts sofort unter­nimmt, um sei­ne Per­so­na­li­en fest­stel­len zu las­sen, begeht Fah­rer­flucht (juris­tisch: uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfall­ort) – eine Straf­tat, die von Poli­zei und Jus­tiz ent­spre­chend ver­folgt wer­den muss. Wer sich inner­halb von 24 Stun­den zu einem spä­te­ren Zeit­punkt z. B. beim Unfall­geg­ner oder der Poli­zei mel­det, besei­tigt nicht die Unfall­flucht, kann aber auf eine deut­lich gerin­ge­re Stra­fe oder sogar Straf­lo­sig­keit hof­fen. Das gilt aber nur, wenn es ein gerin­ger Sach­scha­den (unter 1.500–1.300 €) war, der abseits des nor­ma­len Stra­ßen­ver­kehrs ent­stan­den ist (z. B. beim Par­ken). Bei höhe­ren Scha­dens­sum­men, Per­so­nen­schä­den, Unfäl­len im flie­ßen­den Ver­kehr oder nach 24 Stun­den pro­fi­tiert der Unfall­ver­ur­sa­cher nicht von die­ser Rege­lung.

Am Sams­tag schließ­lich, zwi­schen 16.10 und 16.40 Uhr, wur­de auf dem Kun­den­park­platz eines
Lebens­mit­tel­dis­coun­ters an der Hagen­bur­ger Stra­ße ein Scha­den in Höhe von eben­falls ca. 500 Euro an einem gepark­ten Opel Karl ver­ur­sacht.

In allen drei Fäl­len hat die Poli­zei Straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet und bit­tet um wei­te­re Zeu­gen­hin­wei­se unter Tele­fon (05031) 9530–115.

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