Die 3 Chöre und das Gespenst im Rathaus

Heute geben drei Kinderchöre alles im „Wunstorf-Musical“

Heute hat das große Kinderchor-Musical im Stadttheater Premiere: Gleich drei Kinderchöre – aus der Kernstadt, Großenheidorn und Kolenfeld – werden das Stadttheater zu füllen versuchen.

Das Gespenst im Rathaus
Das Gespenst im Rathaus | Foto: privat

Wunstorf (red). „Stau in Wunstorf“ – der Ohrwurm geistert schon seit einigen Monaten durch die Köpfe der ampelschaltungsgeplagten Auestädter. Was dabei nicht alle wissen: das Stück ist nur ein kleiner Teil eines großen Kindermusicals – und dieses hat heute große Premiere.

Es lautet „Die drei Chöre und das Gespenst im Rathaus“, und der Titel ist nicht ganz zufällig gewählt. Geschrieben wurde das Musical vom Leiter der Kinderchöre vom Verein zur Förderung der Musik, Matthias Schwieger, extra für seine Chöre: Traditionell geben dessen drei Kinderchöre – Die Groheidos, Barnebees und der Kolenfelder Kinderchor – zum Ende des Schuljahres jeweils ein Abschlusskonzert. Doch dieses Mal treten alle drei Chöre erstmals gemeinsam auf – in ebenjenem Musical.

Doppelauftritt

Die Kinderchöre legen dabei einen regelrechten Chor-Marathon hin: Am Mittwochvormittag war die große Generalprobe, und heute werden die Kinder gleich zweimal im Stadttheater auftreten: Am Vormittag findet die Aufführung im Rahmen von Schulveranstaltungen für die Klassenkameraden der jungen Sänger statt, und am Abend dann für alle.

„Was ist los im Rathaus? Alles, alles spielt verrückt“, so lautet die erste Zeile des Musicals. Und tatsächlich: Im Rathaus gehen Stifte verloren, Urkunden werden vertauscht und Verkehrsschilder durcheinandergebracht. Bald ist allen klar, dass ein Gespenst sein Unwesen treiben muss. Im Rathaus bricht das Chaos aus: Der Stadtrat engagiert den weltbesten Detektiv, Monsieur Dubois, um das Gespenst zu vertreiben. Aber auch die Chorkinder wollen das Gespenst finden und dringen nachts ins Rathaus ein. Zu allem Überfluss droht auch noch eine bekannte Persönlichkeit nach Wunstorf zu ziehen und damit die vertraute Ruhe zu stören. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden. Nur das Gespenst ahnt von alledem gar nichts. Es ist ja nur zwischen Mitternacht und ein Uhr wach. Dabei würde es doch mal so gerne auf dem Wunstorfer Marktplatz zur Mittagszeit vor Publikum singen.

(K)ein Wunstorf-Musical

Komponist Matthias Schwieger legt Wert darauf, dass die Handlung des Musicals örtlich austauschbar ist: Das Musical spielt zwar in Wunstorf und nimmt ab und zu Bezug auf kleinere lokale Begebenheiten, ist aber in erster Linie ein Kindermusical, welches den Chorkindern und dem Publikum viel Spaß machen soll: Wunstorf steht also nur stellvertretend für eine beliebige Kleinstadt, irgendwo auf der Welt – die Handlung ist komplett fiktiv. Und falls es Ähnlichkeiten mit echten Personen oder Begebenheiten geben sollte, dann sind diese rein zufällig. „Wirklich! Ganz ehrlich!“, so Schwieger.

Vorstellung: Do, 6.5., 18 Uhr, Stadttheater Wunstorf, der Eintritt ist frei.

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