Los Dos y Com­pañe­ros im Küs­ters Hof

Los Dos y Com­pañe­ros im Küs­ters Hof. | Foto: Nor­bert Tietz

Wenn sich an Frei­tag­aben­den die Schran­ke am Luther Weg äch­zend zur nächt­li­chen Sper­rung nie­der­legt und die letz­ten Kun­den der Super­märk­te nach Hau­se huschen, kehrt in Wunstorf Ruhe ein. Doch am ver­gan­ge­nen Frei­tag hat­te die ver­meint­li­che Schlaf­stadt Los Dos y Com­pañe­ros zu Gast.
Die baye­risch-kuba­ni­sche Sal­sa-Band war­te­te mit kari­bi­schen Rhyth­men auf, und ein tanz­be­geis­ter­tes Publi­kum füll­te die Flä­che vor der Büh­ne in Küs­ters Hof von Anfang bis Ende der Show. Don Michon und Don Mac­son, die bei­den Macher der Band, erschie­nen in schein­bar vor­re­vo­lu­tio­nä­ren wei­ßen Anzü­gen und eben­sol­chen Lack­schu­hen, doch mit rotem Stern pran­gend am Revers.
Wegen ihrer in Ober­pfäl­zer Mund­art vor­ge­tra­ge­nen Lie­der sorg­ten sie sich ein wenig um Ihr nord­deut­sches Publi­kum, ermu­tig­ten jedoch, weil man schließ­lich bei spa­ni­schem Gesang ähn­lich wenig ver­ste­hen wür­de. Natür­lich kam es anders, es gab reich­lich lus­ti­ge Refrains zum Mit­sin­gen, was die 10-köp­fi­gen Com­pañe­ros wie­der­um zu noch hei­ße­ren Rhyth­men ansporn­te. Die­se Begeis­te­rung nah­men die kuba­ni­schen Musi­ker am Abschluss­abend ihrer Deutsch­land­tour ger­ne mit, muss­ten sie doch schon am fol­gen­den Mor­gen im Flie­ger nach Havan­na sit­zen.

Knapp 100 Besu­che­rin­nen und Besu­cher genos­sen den Abend und ihre Tanz­sau­se sehr, die Club­at­mo­sphä­re des Küs­ters Hof wur­de als das idea­le Ambi­en­te für die­se Art Musik gelobt. Adis Baj­ric, seit weni­gen Mona­ten Wirt des Hau­ses, freu­te das. Ins­be­son­de­re mit den letz­ten drei Kon­zert­aben­den hat er über hohe Qua­li­tät Zei­chen gesetzt und damit die Stadt lebens­wer­ter gemacht.

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