Kultur

A capella im Stadttheater

Maybebop fühlt sich wie in Vegas

Zwei Auftritte von Maybebop direkt hintereinander: Das nach Corona-Pause wiederbelebte Stadttheater Wunstorf hat am vergangenen Sonnabend eine Premiere erlebt. Spontan hatte Veranstalter Adis Bajric den Auftritt der hannoverschen A-capella-Gruppe an die Südstraße verlegt und geteilt. Mehr als 300 Zuhörer dankten es mit stehenden Ovationen.

Maybebop
Maybebop im Wunstorfer Stadttheater | Foto: Malte Süß

Wunstorf (ms). Eigentlich sollte Maybebop in Küsters Hof auf die Bühne, aber wegen des Regens und der großen Resonanz wurde umgeplant: Um 19.30 Uhr und 21 Uhr gab es im Stadttheater Auftritte. Das Quartett fühlt „sich fast wie in Las Vegas“: Show an Show, das sei schon „cool“. Maybebop bringt viel Neues, und jedes Lied hat seine eigene Choreografie. Auch die Kostüme wechseln.

Maybebop
Maybebop im Wunstorfer Stadttheater | Foto: Malte Süß

Eine Gruppe weiblicher Fans in der ersten Reihe singt jedes Lied mit. Es ist eine unterhaltsame Mischung, die von Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ über „Dear Mr. President“ von Pink bis zu den Beastie Boys reicht. Fast zum Ende des Abends zeigen die vier Wort- und Stimmakrobaten mit dem „Erlkönig“ von Goethe, wie vielfältig sie sind. Bei „Laut sein“ wird es kurz ernst. Die Zugabe: ein Kinderlied von der geplanten CD „Kinderkram“. Stürmischer Applaus und „Standing Ovations“ zum Schluss.

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