Schweigsam

Stil­le Stun­de” in der Stadt­kir­che

Seit etwa 3 Jah­ren tref­fen sie sich ein­mal in der Woche in der Stadt­kir­che: Men­schen, die sich zur „Stil­len Stun­de“ der Ruhe hin­ge­ben.

Stille Stunde in der Stadtkirche

Das FORUM Stadt­kir­che lädt dazu ein, jeweils don­ners­tags in der Stil­le der Kir­che schwei­gend in sich selbst hin­ein­zu­hor­chen. Inter­es­sier­te tref­fen sich dort um 18 Uhr. Nach einer kur­zen Begrü­ßung sit­zen sie in der Kir­che und las­sen dann die Stil­le auf sich wir­ken.

Man woll­te eine Mög­lich­keit schaf­fen, sich von Dau­er­be­rie­se­lung durch Wer­bung, Stress, durch Arbeit oder Anstren­gun­gen in der Fami­lie zu erho­len und zur Ruhe zu gelan­gen.

Es fällt schwer, sich den all­täg­li­chen Anfor­de­run­gen zu ent­zie­hen, sagt Andre­as Varn­holt vom FORUM Stadt­kir­che, „auch wenn wir mer­ken, dass uns das krank macht. Und sicher haben man­che so genann­te Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten damit zu tun, dass wir die­sen Ein­drü­cken oft anschei­nend wehr­los aus­ge­setzt sind.”

So nimmt es kein Wun­der, dass Men­schen nach Aus­we­gen suchen. Sie tref­fen sich in Medi­ta­ti­ons­grup­pen oder beim Wan­dern in der Natur um „abzu­schal­ten“. Dabei sei allen Ver­su­chen eines gemein­sam: sie set­zen dem „Lärm“ die Stil­le gegen­über.

Dies sei nicht immer ein­fach und eine erfah­re­ne Medi­ta­ti­ons­lei­te­rin beschreibt es so: „Schwei­gen und Stil­le sind schwer her­zu­stel­len und noch schwe­rer ist es, die­se Zustän­de aus­zu­hal­ten. Doch trägt das Schwei­gen eine gro­ße Kraft in sich. Schwei­gen kann uns hel­fen her­aus­zu­fin­den: Wer bin ich? Was möch­te ich wirk­lich? Beim Schwei­gen kön­nen wir in Kon­takt mit uns selbst kom­men.“


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