Kurzmeldung

Hölty-Gymnasium wechselt zu „Szenario B“

Wunstorf (red). Die Infektionszahlen in Wunstorf und der Region steigen weiter. Die Region meldet 122,3 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Jeden Tag wächst die Zahl der Infizierten im Schnitt um etwa 150 Fälle. In Wunstorf sind nun 57 Personen als infiziert gemeldet, ein örtlicher Inzidenzwert von 100 ist fast erreicht. Am Hölty-Gymnasium wurde nun Quarantäne für 5 Klassen angeordnet, die übrigen Klassen werden zum morgigen Donnerstag aufgeteilt. Anders als bei der IGS mit täglichem Wechsel der Gruppen findet der Unterricht dort wochenweise statt.

3 Kommentare

  1. So schwer es wie den Schüler*innen auch fallen mag, ihre Schulkameraden*innen nicht mehr im reinen Präsenzunterricht sehen zu dürfen:
    Die Infektionszahlen machen das Umschwenken ins “Szenario B” alternativlos.

    Für die Betreuungspersonen der jungen Menschen für manche mit Sicherheit ein arges Problem.
    Ich hoffe, ein Lösbares.
    *hoffnungsvoll guck*

    So lange nicht für ALLE ausreichend an wirksamen UND sicheren Impfstoff zur Verfügung stehen wird, wird uns nichts anderes bleiben, als uns mit einem gemeinsamen Leben mit dem kleinen doch höchst gemeinen “Fräulein Corona” einzurichten.
    Ob es uns nun gefällt oder eher nicht gefällt…

  2. Hallo,
    das Umschwenken in Szenario B ist sicherlich nicht verkehrt, wohl aber zu spät.
    Lange wurde nichts gemacht, inzwischen gibt es nahezu 10 Fälle und gießkannenartig wird für hunderte Schüler eine Quarantäne angeordnet, in vielen Fällen nur weil man in einem Raum mit einer/ einem positiv Getesteten war.
    Die Schüler haben zu der Zeit schon während des Unterrichts Masken getragen (so diese Anordnung auch befolgt und kontrolliert wurde).
    Mit dieser zusätzlichen Maßnahme soll der Ansteckungsschutz verbessert werden und selbst das RKI stuft in diesem Fall den Kontakt zu einer infizierten Person nicht als K1- Kontakt ein.
    Mit welcher Begründung nun sehr viele Haushalte vor schwierige Begleitumstände gestellt werden ist nicht nachvollziehbar.
    Aktionismus bringt hilft an dieser Stelle nicht, vielmehr sorgt er nun dafür, dass die Kinder wieder nicht ausreichend beschult werden und auch die Kinder ohne QuarAntäne sind inzwischen betroffen weil man nun noch der Meinung ist für die wenigen Schüler, die in einzelnen Jahrgängen verbleiben, lohnt sich eine Präsenzbeschulung nicht.
    Es gibt klare Regeln bzgl. Kontaktbeschränkungen, Quarantäne und Co., die man richtig finden kann oder nicht, wenn man diese aber nicht anwendet wie beschrieben, dann wird es schwierig das zu verstehen und zu akzeptieren.

  3. Angesicht der bereits bekannten Mutationen und damit einer wahrscheinlichen Wirkungslosigkeit des Impfstoffes sollte man sich langsam lieber darauf einstellen langfristig mit dem Virus zu leben. Ein Szenario B wird da allein nicht die Lösung sein.

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