Kurzmeldung

Infektionszahlen in Wunstorf stagnieren

Wunstorf (red). Der 7-Tages-Inzidenzwert in Wunstorf ist so niedrig wie schon lange nicht mehr: Die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche liegt heute bei 37,9 und nähert sich damit erstmals dem „grünen Bereich“. Die Region als zuständige Gesundheitsbehörde weist jedoch darauf hin, dass diese Zahlen derzeit nicht aussagekräftig sind: Wegen Verzerrungen im Testaufkommen während der zurückliegenden Feiertage ist weiterhin mit Nachmeldungen zu rechnen. Maßgeblich ist ohnehin der regionsweite Wert, der mit aktuell 107,5 weiterhin „dunkelrot“ ist. Derzeit gelten 52 Wunstorfer als mit SARS-CoV-2 infiziert.

7-Tages-Inzidenz
Inzidenzwerte am Freitag | Graphik: Auepost

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12 Kommentare

  1. Dass die aktuellen Zahlen derzeit mit Vorsicht zu betrachten sind, wird in sämtlichen Medien allseits betont.

    So sehe ich die für Wunstorf erfreulichen Angaben- im schönsten Politik-Deutsch- “gedämpft optimistisch”.

    Und ich muss nicht in die berühmt-berüchtigte Glaskugel gucken, um sicher zu sein, dass sich ab Mitte Januar die an Weihnachten und Silvester begangenen “Sünden” der zu zahlreichen Kontakte erneut in Form steigender Fallzahlen und Inzidenzen zeigen werden.

    Auch ich bin kein echter Fan der verschärften Regeln in der Kontaktpflege, jedoch sind die unumgänglich, um die totale Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

    Die Doks wie die Pflegefachkräfte in den Krankenhäusern arbeiten bereits jetzt nahe am Burnout.
    Da muss man denen nicht deren eh in sämtlichen Belangen mehr als bescheidene Situation noch zusätzlich erschweren.

    Da verzichte ich dann doch lieber auf die Wahrnehmung einiger meiner per Grundgesetz verbrieften Rechte.

  2. Warum immer so pessimistisch, es ist doch erfreulich wenn endlich auch einmal eine positive Nachricht kommt. Ich hab das Gefühl es kann keiner mehr damit umgehen. Einfach freuen und an die Regeln halten

    1. @ K. Klinge,

      Unbestritten sind die derzeit niedrigen Fallzahlen ein Grund der Freude.
      Jedoch hat es nichts mit von Ihnen erwähnten Pessimismus zu tun, sondern mit Realitätssinn, dass ich erkenne, dass dieser erfreuliche Zustand nichts von Dauer ist.

      Ihr passendes Stichwort:
      an die Regeln halten; auch wenn es nicht immer leicht fällt.

      1. Das hat nichts mit Realitätssinn zu tun, sondern mit der Oberlehrerhaftigkeit die den Deutschen leider so stark anhängt. Es ist eine chronisch krankhafte Verhaltensweise der Gesellschaft das vermeintlich Richtige zu tun, um seine eigene überlegene Vernunft in den Vordergrund zu stellen. Wird denn irgendwer Rede und Antwort stehen, wenn die Zahlen nach Weihnachten und Silvester doch nichts ins Dramatische steigen? Oder dreht man dann mit dem Wind und denkt sich dann eine neue Erklärung aus, damit das Kartenhaus der Selbstbeweihräucherung nicht zusammenbricht?

  3. @ Daniel S.

    Die von Ihnen erwähnte Oberlehrerhaftigkeit, der wir Deutschen Ihrer Ansicht nach anzuhängen pflegen, mag in Bezug aus manche Bürger*innen zutreffen, dürfte jedoch international sein.

    Vermutlich jeder wäre hoch erfreut, sollten sich die Zahlen positiv entwickeln.

    Doch mein Realitätssinn verdeutlicht mir, dass nicht davon ausgegangen werden sollte:
    Dafür hat die Abteilung derjenigen, die den Ernst der Lage bis dato nicht einsehen wollen und meinen, die niemanden freuenden doch unumgänglichen Regeln würden nicht für sie gelten, zu viele “treue Vasallen”.
    Leider.

    1. Die Maßnahmen sind fernab jeglichem Realitätssinn. Diejenigen die das Beenden der Maßnahmen kritisieren, halten sich selbst nicht dran. Und die anderen, die Ihrer Meinung den Ernst der Lage nicht begriffen haben, werden sich sowieso nicht daran halten. Die Maßnahmen waren und sind daher wirkungslos. Eine positive Wirkung der Maßnahmen wird nur vermutet, ist aber nirgends vernünftig untersucht. Insbesondere ist nirgends ein Kosten-Nutzen-Verhältnis betrachtet worden. Ich bin nur erschrocken darüber dass die Gerichte nicht den Mumm aufweisen dagegen anzugehen. Das Mächtegleichgewicht der Gewaltenteilung ist klar gestört.

      1. Ich möchte mir- da mir nicht zustehend- #Daniel S. unterstellen wollen, dass er ein Anhänger der Verschwörungstheoretiker*innen ist.

        Dennoch:
        Etwas abstrus wirken die Ausführungen in dessen letzten Kommtar dann doch- nur auf mich?

        1. Haben Sie aber dennoch getan. Sie unterstellen mir Verschwörungstheoretiker zu sein, weil Ihnen klar ist, dass ihr Weltbild derzeit deckungsgleich mit der öffentlichen Meinung ist und suchen auch noch Unterstützer die Sie bestätigen. Und genau diese Verhaltensweise ist typisch die eines Fanatikers. Fanatismus muss nicht immer religiös motiviert sein.

          Ich sehe in der Corona-Pandemie keine Verschwörungstheorie. Das Virus ist da und einige wenige sterben dran. Ich sehe aber auch eine weltweite Massenpanik die sich in einer Art religiöser Eifer darstellt, indem Maßnahmen beschlossen werden, die nicht auf Verstand beruhen. Die derzeitige Sichtweise über die Corona-Pandemie ist höchst einseitig.

          1. @ Daniel S.

            Auf den ersten Teil Ihres gezielt an mich gerichteten Beitrag einzugehen, wäre nichts anderes als sinnfreie Zeitvergeudung und unterbleibt somit folgerichtig.

            Dass die Ihnen der gesamten Weltbevölkerung unterstellte Massenpanik definitiv nicht zutreffend ist, werden Sie zwar nicht erkennen wollen, doch- so ist zu hoffen!- können.

            Die Sichtweisen- auf was auch immer- sind unterschiedlich.

            In einem demokratischen Rechtsstaat wie dem Unsrigen müssen selbstverständlich auch die Ansichten akzeptiert werden, die nicht mit den eigenen konform sind.
            Gut so!

            Etliche tun sich damit ausgesprochen schwer.
            Nicht angenehm, doch ist hinzunehmen.
            Diskussionen sind da eher kontraproduktiv und zumindestens ich muss mir die nicht mehr immer und überal zumuten:
            Älter zu werden, ist u.a. dort durchaus ein Gewinn…

  4. Sorry: Schreibprogramm des Smartphones spinnte mal wieder rum.
    Korrektur: “Ich möchte mir nicht anmaßen … unterstellen zu wollen..”

    1. Natürlich herrscht eine Massenpanik. Ein Großteil der Bevölkerung ist verängstigt. Und da es sich um eine Pandemie handelt, auch weltweit.

      Sie haben mich doch als Verschwörungstheoretiker diffamieren wollen. Wie können Sie jetzt sagen, dass andere Ansichten selbstverständlich akzeptiert werden müssen? Offensichtlich akzeptieren Sie meine Meinung zu dem Thema ja nicht.

      1. @ Daniel S.

        Wie erwähnt stehe ich für letzten Endes sinnfreie Diskussionen nicht mehr zur Verfügung.

        So lediglich meine Bitte, dass Sie meinen Kommentar vom 10.1.- 16.44 Uhr- nochmals lesen wollen, aus dem klar ersichtlich ist, dass ich Sie NICHT als Verschwörungstheoretiker diffamiere.

        Wie war das noch?:
        “Des Menschen Wille ist sein Himmelreich”.
        Auch deshalb stehen Ihnen Fehlinterpretationen selbstverständlich frei.

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