Kurzmeldung

Werbegemeinschaft schließt Auepost-Herausgeber aus

Wunstorf (red). Die Werbegemeinschaft Wunstorf hat die Mitgliedschaft von Auepost-Herausgeber Mirko Baschetti beendet. Baschetti gehört dem Verein seit Januar 2020 als Privatperson an. Per Vorstandsbeschluss wurde er nun ausgeschlossen. Als Grund wird vereinsschädigendes Verhalten genannt, Baschettis Einstellung gegenüber der Werbegemeinschaft sei negativ. Der Ausschluss wurde ihm per Einschreiben mitgeteilt, ein klärendes Gespräch fand nicht statt.

Der Ausschluss eines Mitglieds stellt im Vereinsrecht die härteste Sanktion für Fehlverhalten dar. Baschetti kündigte an, Rechtsmittel gegen den Vorstandsbeschluss einzulegen. Außerdem behält er sich eine gerichtliche Überprüfung vor. Ein Ausschluss ist nach Satzung der Werbegemeinschaft rechtmäßig, wenn etwa gegen die Vereinsinteressen gehandelt oder das Ansehen des Vereins geschädigt wurde. Die im Schreiben des Vorstands aufgeführten Punkte beruhen nach Baschettis Ansicht jedoch eher auf persönlichen Differenzen von Teilen des Vorstandes mit seiner Person bzw. auf geäußerter begründeter Kritik durch ihn innerhalb der Werbegemeinschaft. Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Christoph Rüther, war zu diesem Sachverhalt gegenüber der Auepost nicht zu einem Gespräch bereit.

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4 Kommentare

  1. Diese ausgesprochene unschönen Vorgänge, deren Klärung dem Artikel nach längst nicht abgeschlossen zu sein scheint, bewirken erst einmal lediglich irritiertes Stirnrunzeln bei mir.

    Meiner Ansicht nach ist es ratsam wie angebracht, sich mit einer Meinungsbildung u.v.a. mit dem Positionieren zurück zu halten, bis all die Details und die Anteile an den Ereignissen geklärt sind.

    Mir bleibt zu hoffen, dass uns- dien Lerser*innen unabhängig über den weiteren Verlauf berichtet werden wird- auch wenn bzw. weil der Chefredakteur der #Auepost involviert ist.

  2. Es ist schwierig, sich bei notwendiger Kritik an einem Verein als Mitglied n i c h t schädigend zu verhalten. Selbst habe ich einen völlig unnötigen Kleinkrieg mit einem der größten Vereine in Wunstorf, dem ich teilweise sträfliches Verhalten vorwerfe, das aber nicht ausgeräumt wird. Seit 2015 habe ich auf mehrere schriftliche Eingaben keine Antworten bekommen. Man entzieht mir damit meine Mitgliedsrechte. Die “Vereinsgesetzgebung” (welche?) gestattet derartiges Verhalten ungestraft. Sol ich deswegen einen Rechtsstreit anfangen, wobei dann herauskäme, dass ein strafwürdiges Verhalten hingenommen wird und damit der Verein erheblichen Schaden erlangen würde? Bei dieser Gesetzgebung wäre ich vermutlich auch dann noch der Verlierer – oder? Die Presse jedenfalls hat kein Interesse an derartigen Sachen, sie schreibt allerdings schon seit Jahren keine Berichte mehr über die Jahrs-Mitgliederversammlung eines Vereins mit 1.200 Mitgliedern! Dann ist der Vereinen wohl doch nicht so wichtig!

  3. Mir, als regelmäßige Leserinnen des Newsletters, ist bislang keine negative Berichterstattung über die Wunstorfer Werbegemeinschaft aufgefallen. Möglicherweise bin ich dafür auch nicht sensibilisiert. Ich freue mich über die vielfältige Berichterstattung der Aue Post, und ich hoffe, dass es auch so bleibt. Der Werbegemeinschaft kann ich nur ans Herz legen, mit etwas Selbstreflexion voranzugehen. Schade, dass wir in unserer Gesellschaft nicht lernen, und sachlich mit den Themen auseinanderzusetzen, sondern oftmals einiges auf die persönliche Schiene gelenkt wird. Ich wünsche mir, dass sich beide Seiten bei einem Bier beim nächsten Altstadtfest zuprosten…
    ja, ich weiß, das ist sehr idealistisch, aber wollen wir es nicht einfach mal für möglich halten ?

  4. @ Susi K.

    Moin Moin,
    Mag sein, dass Deine/Ihre Meinung “idealistisch” und vielleicht auch etwas naiv ist.

    Mit Sicherheit habe ich die Weisheit NICHT gepachtet; ABER ich bin überzeugt, dass OHNE eine große Portion Idealismus so manche Berufswahl nicht getroffen werden würde.
    Beispielsweise der des Polizeibeamt*in.

    Selbiges gilt für rein ehrenamtliche Tätigkeiten:
    Bei dem heute leider alltäglichen übergriffigen Verhalten so mancher Zeitgenossen, hätten ohne Idealismus die Rettungsdienste ein arges Personalproblem…

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