Gedankenaustausch

CDU und Werbegemeinschaft sprechen über Parkplatzsituation in Wunstorf

Zu wenig Parkplätze in der Innenstadt – und die vorhandenen werden oft von Dauerparkern blockiert, sind sich Werbegemeinschaft und CDU einig. Die CDU sieht eine Lösung in der Bebauung von Grünflächen als Alternative zum Nordwall-Parkdeck.

Gespräche mit der Werbegemeinschaft
Mar­ko Bat­ter­mann, Jan Weber, Micha­el Scha­er, Chris­tia­ne Schweer, Frank Ludo­wig und Nico­lai Bal­zer (v. l.) | Foto: pri­vat

Wunstorf (red). Im Rah­men der ers­ten Frak­ti­ons­sit­zung im neu­en Jahr tra­fen sich die CDU-Rats­frak­ti­on, der Vor­stand der Wer­be­ge­mein­schaft und der Wirt­schafts­för­de­rer der Stadt­ver­wal­tung, Uwe Schwamm, zu einem Gedan­ken­aus­tausch. Zunächst stell­te die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Chris­tia­ne Schweer fest, dass sei­tens der Wer­be­ge­mein­schaft im ver­gan­ge­nen Jahr wie­der sehr wer­be­wirk­sa­me und publi­kums­star­ke Ver­an­stal­tun­gen durch­ge­führt wur­den. Sie habe den Ein­druck, dass sich der neue Vor­stand als schlag­kräf­ti­ge Mann­schaft eta­bliert hat.

Nach Aus­sa­ge von Micha­el Scha­er, Vor­sit­zen­der der Wer­be­ge­mein­schaft, sei es wich­tig, die Attrak­ti­vi­tät der gut lau­fen­den Innen­stadt zu erhal­ten und zu for­cie­ren. Ins­be­son­de­re die Ent­wick­lung der Süd­stra­ße sei von gro­ßer Bedeu­tung und opti­sche Ver­bes­se­run­gen zur Stei­ge­rung der Auf­ent­halts­qua­li­tät unum­gäng­lich. Um einer Fre­quenz­ab­nah­me, ins­be­son­de­re durch Inter­net­ein­käu­fe, ent­ge­gen­zu­steu­ern, sei es wich­tig, den Kun­den den Ein­kauf so bequem wie mög­lich zu machen. Dazu gehö­re aus­drück­lich auch die Erreich­bar­keit durch genü­gend zen­trums­na­hen Park­raum.

SPD, FDP und Grüne gegen Nordwall-Parkdeck

Die CDU und Wer­be­ge­mein­schaft waren sich dar­über einig, dass die begrenz­ten innen­stadt­na­hen Park­flä­chen aktu­ell nicht aus­rei­chend vor­han­den sind oder durch „Dau­er­par­ker“ tags­über blo­ckiert wer­den. Da der Bau eines Park­decks auf dem Nord­wall­park­platz wei­ter­hin von der Mehr­heits­frak­ti­on abge­lehnt wird, so CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Chris­tia­ne Schweer, dür­fen kei­ne Denk­ver­bo­te bestehen, einer­seits zen­trums­na­he Grün­flä­chen in Park­raum umzu­wan­deln und ande­rer­seits intel­li­gen­te Park­leit­sys­te­me ein­zu­füh­ren. Auch eine effi­zi­en­te Kon­trol­le der Bewirt­schaf­tung der Park­plät­ze ist der CDU-Frak­ti­on sehr wich­tig.

Die Gesprä­che sol­len regel­mä­ßig fort­ge­setzt wer­den, kün­dig­te Schweer an.

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18 Kommentare
  1. Michael Schöner sagt

    Abzo­cke

  2. Annette Hartmann-Lange sagt

    Sehe ich auch so.

  3. Marc Schaper sagt

    Grün­flä­chen ver­nich­ten? Ganz schlech­te Idee

  4. Grit Decker sagt

    Ganz schwie­ri­ges The­ma- von wel­cher (par­tei-) poli­ti­schen Sei­te auch immer betrach­tet.

    Mei­ne ganz per­sön­li­chen Erfah­run­gen haben mich über die Jah­re und Jahr­zehn­te gelehrt, dass es so war, so ist und ver­mut­lich auch künf­tig so sein wird, dass eine Idee, ein Vor­schlag, eine Inti­tia­ti­ve und so Vie­les mehr, auf der einen Sei­te Zustim­mung, Enga­ge­ment und Freu­de erfährt/erfahren wird, auf der Gegen­sei­te (??) hin­ge­gen Ableh­nung und Unmut.
    Und zwar völ­lig the­men­un­ab­hän­gig.

    Da sind hart bis kon­tro­vers ‑doch fair!- geführ­te Dis­kus­sio­nen mit allen am jewei­li­gen The­ma und /oder Pro­blem Betei­lig­ten ein „Muss“.
    Und ohne Kom­pro­mis­se auf allen Sei­ten wer­den sich eher kei­ne Lösun­gen fin­den.

    Für mich bedeu­ten Kom­pro­mis­se nicht zwin­gend Schwä­che oder feh­len­de Kom­pe­ten­zen.
    Im Gegen­teil:
    mei­ner (!) Ansicht nach ist das Ein­ge­hen auf Kom­pro­mis­se ein Zei­chen der Zivi­li­sa­ti­on.
    Und auf die will zumin­dest ich nicht ver­zich­ten (müs­sen). Punkt.

    1. Michael Weihs sagt

      Lie­be Grit Decker,
      wie wäre es, wenn Sie sich in der Poli­tik enga­gie­ren wür­den? Mit Ihrem Bei­trag haben Sie sich mehr als qua­li­fi­ziert:
      Viel geschrie­ben, aber nichts zum The­ma bei­getra­gen…
      Die­ser Kom­men­tar ist tat­säch­lich völ­lig „the­men­un­ab­hän­gig“.
      Ent­schul­di­gung, aber sol­che Kom­men­ta­re ner­ven mich genau­so, wie die, die nur aus der sinn­lo­sen Nen­nung von Namen bestehen.

      1. Grit Decker sagt

        @Michael Weihs:
        Sie wer­den immer wie­der was zu sehen/hören/lesen bekom­men, das Ihnen nicht gefällt oder Sie gar „nervt“.
        Mit Inhalt gefüll­te Kri­tik ist dann alle­weil ziel­füh­ren­der und erfolg­ver­spre­chen­der als „rum­zu­pam­pen“:
        Der­ar­ti­ges wird allen­falls zur Kennt­nis genom­men ‑und dann ganz schnell ver­ges­sen.

        1. Michael Weihs sagt

          Lie­be Grit Decker,
          es tut mir leid, wenn Sie mei­nen Kom­men­tar als „rein­pam­pen“ emp­fin­den. Aber selbst bei mehr­ma­li­gem Lesen Ihres Bei­tra­ges sehe ich dar­in kei­nen Sinn, es sei denn, Sie woll­ten ganz all­ge­mein den Begriff „Kom­pro­miß“ erklä­ren. Ich war, wie Sie mir nun erklärt haben, der irri­gen Mei­nung, dass das Kom­men­tie­ren auch etwas mit dem vor­he­ri­gen Arti­kel zu tun haben soll­te. Aber es geht schein­bar nur dar­um, etwas um des Schrei­bens wil­len zu schrei­ben. Nun gut, dann tun Sie das wei­ter und las­sen Sie sich nicht beir­ren. Ich aller­dings wer­de nur dann kom­men­tie­ren, wenn ich auch etwas zu sagen habe.

  5. Winfried Gburek sagt

    Wer an die Gru­en­flae­chen geht, geht an die Grue­ne Lun­ge der Stadt. Das muss gestoppt wer­den.

  6. Micha sagt

    Gibt es in der Aue­post einen Bericht, was gegen das Park­deck spricht?
    Ich könn­te mir nichts bes­se­res Vor­stel­len als ein Park­deck am Nord­wall. Mit E‑Auto Steck­do­sen, Fahr­rad­ga­ra­gen und allem drum und dran.
    Die Grün­flä­chen im Bür­ger­park las­sen sich spä­ter ein­mal ja auch noch pflas­tern wenn man das unbe­dingt will 😀

  7. Basti g. sagt

    Grün­flä­chen bebau­en ist ja nor­mal kein Pro­blem dafür könn­te man ja im Gegen­zug eine etwas grö­ße­re Flä­che außer­halb bepflan­zen

  8. Reinhard Beierle sagt

    Sehr schlech­te Idee, die sol­len die Grün­flä­chen las­sen

    1. Basti g. sagt

      Dann müss­ten die park­flä­chen auf dem schüt­zen­platz aus­ge­baut wer­den und dazu noch eine Shut­tle-bim­mel­bahn !

  9. Stephan Große sagt

    Wel­che Grün­flä­chen sind denn vor­ge­schla­gen?

  10. Birgit Küddelsmann sagt

    Das ist ja klar, die natur­feind­li­che CDU will noch mehr Grün­flä­che platt­ma­chen

  11. Majid Atris sagt

    Wenn es nach der CDU gehen wür­de, wür­den sie am liebs­ten aus dem Bür­ger­Park Park­plät­ze machen. Oder wo befin­det sich den noch Grün­fä­chen in der Innen­stadt?

  12. Gisela Feuer sagt

    Als wir aus Köln/Bonn hier her gezo­gen sind, fan­den wir, das es gera­de­zu ein Park­pa­ra­dies ist. Also, Park­plät­ze sind aus­rei­chend da.

  13. Günter Köster sagt

    Klar, Grün­flä­chen brin­gen kei­nen direk­ten Geld­ertrag in die Kas­sen, Park­plät­ze schon. 😉
    Die For­de­rung ent­spricht schlicht dem Wirt­schafts­den­ken der CDU.

  14. Basti g. sagt

    Dann müss­ten die park­flä­chen auf dem schüt­zen­platz aus­ge­baut wer­den und dazu noch eine Shut­tle-bim­mel­bahn !

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