70 Jahre Grundgesetz

Die AfD verteilt das Grundgesetz

Anlässlich des Verfassungsgeburtstages will die Wunstorfer AfD am kommenden Samstag das Grundgesetz kostenlos in der Innenstadt verteilen.

Grundgesetz
Die deutsche Verfassung: das Grundgesetz

Wunstorf (red). Heute wird die bundesdeutsche Verfassung 70 Jahre alt: am 23. Mai 1949 wurde sie erlassen und trat mit Ablauf desselben Tages in Kraft. Das Grundgesetz wurde zur zunächst westdeutschen und nach der Wende zur gesamtdeutschen Verfassung. Bis heute ist es dabei geblieben, so dass nun 70 Jahre Grundgesetz gefeiert werden können.

INFO: Grundgesetz
Die deutsche Verfassung sollte eigentlich gar keine Verfassung werden: Erschaffen wurde das Grundgesetz im Grunde als Übergangslösung, es sollte nur so lange gelten, bis alle Bürger eines wiedervereinten Deutschlands über eine Verfassung abstimmen konnten. Deshalb wurde auch bewusst nicht der Name „Verfassung“, sondern der neue Begriff „Grundgesetz“ gewählt. Obwohl das Grundgesetz unbestritten eine herausragende Verfassung wurde, sich bewährte und längst für ganz Deutschland gilt, ist sein Übergangscharakter noch immer sichtbar: In Artikel 146 des Grundgesetzes ist bis heute niedergeschrieben, dass es seine Gültigkeit verliert, wenn alle Deutschen über eine neue Verfassung abgestimmt haben.

Den Verfassungsgeburtstag hat sich die Wunstorfer AfD-Stadtratsfraktion zum Anlass genommen, das Grundgesetz an diesem Samstag in der Innenstadt zu verteilen. Die Rats- und Parteimitglieder aus Wunstorf werden in der Fußgängerzone stehen und das Grundgesetz an Passanten verschenken. Auch auf Diskussionen freue man sich, sagte der Vorsitzende des Stadtverbandes der Partei, Detlef Ulrich Aders, anlässlich der Aktion.

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8 Kommentare
  1. Michael Schöner sagt

    Hoffentlich behalten sie eines und lesen es sich mal durch. Obwohl… ziemlich viele Buchstaben, keine Bilder… wird wohl nichts.

    1. Basti g. sagt

      Haben sie was gegen die afd ?

    2. Grit Decker sagt

      „Der Wolf im Schafspelz“.
      Und der gleich im Rudel?

      Weshalb muss ich gerade an das Rodewalder mit seinem Leit-Isegrim denken *grübel grübel *…

  2. Meikel Rockers sagt

    Na da haben die ja mal was reelles zu lesen,sofern es nicht ihre eigene nach ihrem Gutdünken erstellte Version ist….

  3. Bastian Schneider sagt
  4. Margerita sagt

    Schade, dass ich unterwegs bin. Ich hätte gerne mal nachgeguckt, ob das das Grundgesetz ist, das bei mir zu Hause im Regal steht! Meins beginnt mit den Worten „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.

  5. Bernd-Michael Rosenbusch sagt

    Da verteilen ja die Richtigen das Grundgesetz. Anstatt es zu verteilen, sollten sie es mal lesen und sich Gedanken machen über ihre politischen Aktivitäten. Europa braucht keine Rechten!!!!!!!
    .
    Trotz Demokratie muss man sich Gedanken machen, ob es nicht besser wäre, diese und andere rechte Parteien zu verbieten. Rechte und deren Mitläufer müssen in ganz Europa geächtet werden.
    Mit ihren üblen Parolsen sprechen sie die niedrigen Instinkte der hirnlosen Masse an.

  6. Grit Decker sagt

    Dem Kommentar von #Bernd-Michael R. möchte ich mich zwar grundsätzlich anschließen.

    ABER:
    Jeder (im Schnitt) 7. bis 8. Wählende hat hierzulande einer rechtspopulistischen Partei -namentlich der AfD- seine/ihre Unterstützung in Form der Stimmabgabe gegeben.
    Auch wenn ich’s bei den Höckes, Gaulands, Meuthens, Weidels und Co. in zentralen Funktionen der Partei -von deren irrgeleiteten Menschenbildern gegenüber deren zu Hassobjekten Erklärten mal ganz abgesehen- nicht mal ansatzweise nachvollziehbar kann (und will!) *knurr*.

    Findet mitnichten meine Begeisterun; doch da wir in Deutschland das Glück haben, in einem (ich weiß: manchmal nur vordergründig) demokratischen Rechtsstaat leben zu dürfen -anderen Nationen geht’s dahingehend richtig beschi*** (sorry: muss mal so krass ausgedrückt werden)- werden wir mit derartigen Parteien/politischen Vereinigungen leider leben müssen.

    Ob uns das gefällt oder nicht gefällt, interessiert dann letzten Endes nicht mal den vielzitierten Hering.

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