Aha-Wertstoffhöfe

FDP-Regi­ons­frak­ti­on for­dert fle­xi­ble­re Grün­schnitt­an­nah­me

Die Annah­me von Gar­ten­ab­fäl­len auf den Aha-Wert­stoff­hö­fen der Regi­on ist der­zeit künst­lich beschränkt, auch in Kolen­feld: Pri­vat­nut­zer dür­fen nur ein­mal am Tag zur Ablie­fe­rung kom­men. Die FDP möch­te dies ändern.

FDP-Frak­ti­on Regi­on Han­no­ver (v. l.): Klaus Nagel, Chris­tia­ne Hin­ze, Tho­mas Sie­ker­mann, Dani­el Far­nung und Ger­hard Kier | Foto: pri­vat

Han­no­ver (red). Die FDP-Frak­ti­on for­dert, dass der Zweck­ver­band Abfall­wirt­schaft Regi­on Han­no­ver („aha“) künf­tig Mehr­fach­an­lie­fe­run­gen von je bis zu einem Kubik­me­ter Grün­schnitt pro Tag und Kun­de auf den Grün­gut­an­nah­me­stel­len und Wert­stoff­hö­fen der Regi­on Han­no­ver kos­ten­frei erlaubt. Der Abfall­aus­schuss der Regi­on Han­no­ver wird sich in sei­ner nächs­ten Sit­zung am 12.04.2018 mit einem ent­spre­chen­den Antrag der FDP-Frak­ti­on befas­sen.

1 Kubik­me­ter pro Per­son und Tag

Das Anlie­fern von Grün­schnitt an den ins­ge­samt 55 Grün­gut­an­nah­me­stel­len und Wert­stoff­hö­fen im Gebiet der Regi­on Han­no­ver ist laut gel­ten­der Abfall­ge­büh­ren­sat­zung bis zu einem Kubik­me­ter pro Tag und Kun­de kos­ten­frei mög­lich. Im Früh­jahr und Herbst ist die­se Begren­zung nach Auf­fas­sung der FDP-Regi­ons­frak­ti­on zu restrik­tiv.

Die Aha-Kun­den benö­ti­gen unbü­ro­kra­ti­sche Lösun­gen für Zei­ten, in denen ver­stärkt Baum-, Hecken-, Strauch- und Rasen­schnitt anfal­len sowie Laubauf­kom­men zu ent­sor­gen ist. Das Erlau­ben von kos­ten­frei­en Mehr­fach­an­lie­fe­run­gen pro Tag stärkt zudem das Umwelt­be­wusst­sein der Aha-Kun­den und erleich­tert ihnen eine ord­nungs­ge­mä­ße Ent­sor­gung ihres Grün­schnitts.“Chris­tia­ne Hin­ze, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de

Es sei sonst zu befürch­ten, dass es zu einer wil­den Ent­sor­gung kom­me. Eine Aus­rich­tung an den unter­schied­li­chen Bedürf­nis­sen der Aha-Kun­den füh­re dage­gen zu mehr Kun­den­zu­frie­den­heit ins­be­son­de­re im Umland Han­no­vers, in dem ins­ge­samt natur­ge­mäß ein deut­lich höhe­res Auf­kom­men an Grün­schnitt anfällt als in der Stadt Han­no­ver. Vor allem Berufs­tä­ti­ge wür­den durch eine sol­che Ser­vice­ver­bes­se­rung in die Lage ver­setzt, eine fle­xi­ble­re Zeit­pla­nung vor­neh­men zu kön­nen und müss­ten nicht in Pha­sen mit ver­stärkt anfal­len­dem Grün­schnitt an meh­re­ren Tagen in der Woche Fahr­ten zum Wert­stoff­hof vor­neh­men.

Außer­dem kön­ne im Zusam­men­hang mit dem nun zehn­jäh­ri­gen Jubi­lä­um des Regi­ons­pro­jekts „Gar­ten­re­gi­on“ ein wich­ti­ges Signal an die Bür­ger im Regi­ons­ge­biet gege­ben wer­den, denn die­se leis­te­ten mit der Pfle­ge ihrer Gär­ten in viel­fa­cher Hin­sicht einen wich­ti­gen Bei­trag zur Lebens- und Auf­ent­halts­qua­li­tät in der Regi­on Han­no­ver, sag­te der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de und abfall­po­li­ti­sche Spre­cher Klaus Nagel.

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Andreas Balleier Fotografie
1 Kommentar
  1. Stephan Große
    Stephan Große meint

    Wow, das sind ech­te Pro­ble­me

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