FDP will bes­se­re Rad­we­ge zwi­schen Wunstorf und Neu­stadt

Die FDP-Frak­ti­on Regi­on Han­no­ver dis­ku­tier­te am letz­ten Wochen­en­de im Rah­men ihrer Klau­sur­ta­gung zum Haus­halts­plan der Regi­on Han­no­ver 2017 mög­li­che Risi­ken in der mit­tel­fris­ti­gen Haus­halts­pla­nung und Maß­nah­men zum Schul­den­ab­bau, will aber auch Infra­struk­tur­maß­nah­men rund ums Stein­hu­der Meer durch­set­zen.

FDP-Frak­ti­on Regi­on Han­no­ver (v.l.): Klaus Nagel, Chris­tia­ne Hin­ze, Tho­mas Sie­ker­mann, Dani­el Far­nung und Ger­hard Kier | Foto: pri­vat

Ange­sichts der nach wie vor hohen Gesamt­ver­schul­dung der Regi­on Han­no­ver in Höhe von rd. 785 Mio. € laut Haus­halts­plan 2017 for­dert die FDP-Frak­ti­on, dass in der Regi­ons­ver­wal­tung eine Auf­ga­ben­kri­tik durch­ge­führt wird, um auf der Basis der hier­durch zu gene­rie­ren­den Ergeb­nis­se den wei­te­ren Auf­bau von Per­so­nal in der Regi­ons­ver­wal­tung zu begren­zen. Hier­mit sol­len Risi­ken wie zum Bei­spiel schwan­ken­de Gewer­be­steu­er­ein­nah­men oder zukünf­tig mög­li­cher­wei­se wie­der stei­gen­de Zin­sen mini­miert wer­den.

Um nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen Spiel­raum zur eige­nen Gestal­tung ihrer Zukunft zu eröff­nen, soll­ten wir jetzt alle zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mög­lich­kei­ten zum Abbau der auf­ge­lau­fe­nen Schul­den der Regi­on nut­zen und deut­lich mehr Mit­tel zur Schul­den­til­gung erwirt­schaf­ten.“Chris­tia­ne Hin­ze, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de

Auf­grund der wei­ter­hin posi­ti­ven wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung in der Regi­on Han­no­ver und aktu­ell noch nied­ri­ger Zin­sen sei­en die Aus­gangs­be­din­gun­gen der­zeit gut, um hier deut­lich spür­ba­re Erfol­ge zu erzie­len. Nach der Auf­ga­ben­kri­tik kön­ne eine wei­ter­ge­hen­de Haus­halts­kon­so­li­die­rung durch die Erar­bei­tung eines Schul­den­ab­bau­plans und ein Kon­zept zur Begren­zung des Per­so­nal­bud­gets erreicht wer­den. Außer­dem setzt sich die FDP-Frak­ti­on im Bereich des Gesund­heits­ma­nage­ments der Regi­on für wei­te­re Maß­nah­men zur nach­hal­ti­gen Rück­füh­rung des Kran­ken­stan­des beim Per­so­nal der Regi­ons­ver­wal­tung ein.

Infra­struk­tur für die Meer-Regi­on

Für den Wahl­kreis Wunstorf-Neu­stadt wird sich der Regi­ons­ab­ge­ord­ne­te Dani­el Far­nung für die Finan­zie­rung der Sand­aus­spü­lun­gen am Bade- und Surf­strand in Mar­dorf, des neu­en Weges zum Bade­strand und die Ver­bes­se­rung der Rad­we­ge­ver­bin­dung zwi­schen Wunstorf und Neu­stadt stark­ma­chen.

Inves­ti­tio­nen auch für Beschäf­ti­gung

Da eini­ge Städ­te und Gemein­den nach wie vor gerin­ge finan­zi­el­le Spiel­räu­me zur Finan­zie­rung ihrer eige­nen Auf­ga­ben hät­ten, müss­te gleich­zei­tig die wei­te­re Absen­kung der Regi­ons­um­la­ge für die Jah­re 2017 und 2018 in der mit­tel­fris­ti­gen Pla­nung Berück­sich­ti­gung fin­den. Außer­dem möch­te die FDP-Frak­ti­on errei­chen, dass in Abstim­mung mit den Regi­ons­kom­mu­nen geprüft wird, wel­che Auf­ga­ben die Regi­ons­kom­mu­nen in eige­ner Regie vor Ort bes­ser erfül­len kön­nen. Hier­durch sol­le der Auf­bau mög­li­cher Dop­pel­struk­tu­ren bei der Regi­on Han­no­ver einer­seits bzw. den Regi­ons­kom­mu­nen ande­rer­seits ver­mie­den wer­den.

Bei den geplan­ten Inves­ti­tio­nen möch­te die FDP-Frak­ti­on wei­te­re Akzen­te im Bereich des Pro­gramms gegen Jugend­ar­beits­lo­sig­keit gesetzt sehen. Hier­mit kön­ne mit­tel­fris­tig ein wich­ti­ger Bei­trag zum Abbau der Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit geleis­tet wer­den.


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