Regi­ons­ver­samm­lung beschließt Regio­na­len Kofi­nan­zie­rungs­fonds

Die Regi­on Han­no­ver will zukünf­tig mit dem neu beschlos­se­nem Regio­na­len Kofi­nan­zie­rungs­fonds (REKO) die Gemein­den und Kom­mu­nen der Regi­on bei För­der­an­trä­gen für Pro­jek­te zur Stär­kung der Regio­nal­ent­wick­lung unter­stütz­ten. In den nächs­ten Jah­ren sol­len dafür Finanz­mit­tel in Höhe von jeweils 1 Mil­li­on Euro zur Ver­fü­gung ste­hen.

Han­no­ver (red). Sie wer­den von der Euro­päi­schen Uni­on, vom Bund, dem Land Nie­der­sach­sen oder von Stif­tun­gen auf­ge­legt: För­der­pro­gram­me zur Stär­kung der Regio­nal­ent­wick­lung gibt es vie­le. Oft ist die Inan­spruch­nah­me ent­spre­chen­der Ange­bo­te aber an eine kom­mu­na­le Mit­fi­nan­zie­rung gebun­den, die die poten­ti­el­len För­der­geld­neh­mer häu­fig nicht auf­brin­gen kön­nen. Künf­tig will die Regi­on Han­no­ver die­se Finanz­lü­cke schlie­ßen hel­fen. Mit bis zu jeweils 1 Mil­li­on Euro unter­stützt die Regi­on Han­no­ver in den nächs­ten Jah­ren über den neu­en Regio­na­len Kofi­nan­zie­rungs­fonds (REKO) ihre Städ­te und Gemein­den. In ihrer heu­ti­gen Sit­zung (19.12.) hat die Regi­ons­ver­samm­lung eine ent­spre­chen­de „Richt­li­nie über die Gewäh­rung finan­zi­el­ler Zuwen­dun­gen für kom­mu­na­le Kofi­nan­zie­run­gen regio­nal bedeut­sa­mer Maß­nah­men“ beschlos­sen.

Mit der antei­li­gen Über­nah­me der Eigen­an­tei­le für regio­nal bedeut­sa­me Pro­jek­te wol­len wir für die Kom­mu­nen in der Regi­on Anrei­ze schaf­fen, die För­der­mög­lich­kei­ten bes­ser zu nut­zen. Es sind erheb­li­che finan­zi­el­le Mit­tel, die der Regi­on Han­no­ver sonst ent­ge­hen wür­den “, erläu­ter­te Andre­as Lis­ting von der Stabs­stel­le EU-Ange­le­gen­hei­ten.

Nach Son­ja Beu­ning, Lei­te­rin des Fach­be­reichs Pla­nung und Raum­ord­nung, sei der neue Fonds auch als ein regio­na­ler Bei­trag zum Abbau von par­ti­el­len Struk­tur­schwä­chen in der Regi­on zu sehen.

Mit Hil­fe von REKO sol­len alle Städ­te und Gemein­den der Regi­on Han­no­ver in die Lage ver­setzt wer­den, Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te und Pro­jekt­teil­nah­men in den unter­schied­li­chen Auf­ga­ben­fel­dern der Daseins­vor­sor­ge auf den ver­schie­de­nen För­der­ebe­nen nut­zen zu kön­nen.“,
erklärt Son­ja Beu­ning.

Als Bei­spie­le für ent­spre­chen­de För­der­pro­gram­me nann­te die Pla­ne­rin die Pro­gram­me des EFRE (Euro­päi­sche Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung) und ELER (Ent­wick­lung des länd­li­chen Rau­mes), mit denen z. B. Pro­jek­te im Bereich Kul­tur­er­be und Tou­ris­mus bezu­schusst wer­den.

Der Kofi­nan­zie­rungs­fonds der Regi­on beinhal­tet 900.000 Euro für inves­ti­ve Maß­nah­men und 100.000 Euro für nicht-inves­ti­ve Maß­nah­men. Ein gewähr­ter Zuschuss von in der Regel maxi­mal 50 Pro­zent des kom­mu­na­len Anteils braucht von den Antrag­stel­lern nicht zurück­ge­zahlt wer­den. Bean­tra­gen kön­nen ihn Städ­te und Gemein­den der Regi­on Han­no­ver, sons­ti­ge juris­ti­sche Per­so­nen des öffent­li­chen und pri­va­ten Rechts und natür­li­che Per­so­nen mit Sitz im Regi­ons­ge­biet, also auch Dorf­la­den­in­itia­ti­ven oder Stadt­ent­wick­lungs­ver­ei­ne.

Über die Gewäh­rung wird zwei­mal pro Jahr ent­schie­den. Die Anträ­ge müs­sen jeweils bis zum 1. März und 1. Sep­tem­ber des Jah­res beim Fach­be­reich Pla­nung und Raum­ord­nung der Regi­on Han­no­ver ein­ge­reicht wer­den. Anfang des Jah­res 2018 wird die Regi­on Han­no­ver in einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung über die nähe­ren Vor­aus­set­zun­gen zum Erlan­gen einer Zuwen­dung aus dem REKO infor­mie­ren.


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