SPD will weiterhin mehr Fahrradstellplätze

Die Situation bei den Fahrradstellplätzen in Wunstorf bleibt angespannt. Während bei größeren Veranstaltungen sogar in der Fußgängerzone die Anschließmöglichkeiten knapp werden, besteht jedoch vor allem am Bahnhof ein augenfälliger Mangel an Fahrradstellplätzen, an denen Räder auch sicher abgestellt werden können. Die SPD hatte zuletzt ihre Forderung nach weiteren sichereren Plätzen erneuert.

Fahrradabstellplätze auf der Südseite des Wunstorfer Bahnhofs | Foto: Daniel Schneider

Die SPD-Abteilung Wunstorf fordert dringend mehr Fahrradstellplätze am Bahnhof. „Gerade in den Sommermonaten wird deutlich, dass viel zu wenig Abstellmöglichkeiten für Fahrräder am Bahnhof vorhanden sind“, so die Vorsitzende Heike Leitner. Insbesondere auf der Südseite nähme die Zahl der abgestellten Räder stetig zu.

Die SPD begrüße die steigende Zahl der Menschen, die mit dem Rad zum Bahnhof fahren, und will sich dafür einsetzen, dass diese ihr Fahrrad gut und sicher abstellen können. Zuständig für die Stellplätze ist die Region Hannover. Die örtliche SPD-Regionsabgeordnete Frauke Meyer-Grosu nimmt diese Forderung der Wunstorfer Genossen mit in die Regionsversammlung: „Wunstorf steht bei der Planung aufgrund der hervorragenden Anbindung Wunstorfs an den ÖPNV der Region von neuen, sogenannten Bike-and-Ride-Stellplätzen ganz vorne. Ich werde mich für eine zeitnahe Umsetzung stark machen.“

„Wunstorf steht bei der Planung (…) von neuen, sogenannten Bike-and-Ride-Stellplätzen ganz vorne“Frauke Meyer-Grosu

Ziel sei es, auch im Sinne des Klimaschutzes, aber auch zur Entlastung der Verkehrswege, das Radfahren in der ganzen Region attraktiver zu machen. Meyer-Grosu abschließend: „Dazu gehören auch die Fahrten von Pendlern zum Bahnhof. Und damit verbinde ich auch eine verlässliche Abstellmöglichkeit für die Fahrräder.“

Während für Autofahrer gerade neue Parkplätze auf der Nordseite des Wunstorfer Bahnhofs fertiggestellt worden waren, ist die Situation für Radfahrer weiter angespannt. Ideen für einen Umbau der bestehenden Anlagen für eine doppelstöckige Nutzung erwiesen sich zunächst als nicht einfach umsetzbar.

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