Poli­zei fahn­det nach Exhi­bi­tio­nist

Die Poli­zei sucht mit­hil­fe einer Phan­tom­zeich­nung einen Mann, der sich vor vier Wochen, am 15.05.2017 gegen 18:10 Uhr, vor drei Jugend­li­chen am Mit­tel­land­ka­nal an der Stra­ße Wei­ßer Damm in Kolen­feld ent­blößt hat­te.

Dienst­klei­dung der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Han­no­ver (red). Nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand waren die drei Mäd­chen im Alter von 14 und jeweils 15 Jah­ren gemein­sam an einer Brü­cke über den Mit­tel­land­ka­nal an der Ver­län­ge­rung der Stra­ße Wei­ßer Damm unter­wegs. Als sie auf der Brü­cke stan­den, bemerk­ten sie einen Unbe­kann­ten, der am Kanalu­fer zwi­schen den Büschen stand. Der Mann schau­te die jun­gen Damen an und spiel­te dabei an sei­nem nack­ten Geni­tal.

Als die Teen­ager beschlos­sen, ihn zur Rede zu stel­len und in sei­ne Rich­tung gin­gen, flüch­te­te er mit einem Fahr­rad in Rich­tung Has­te. Die Poli­zei ermit­telt wegen des Ver­dachts des Exhi­bi­tio­nis­mus und sucht mit die­sem Phan­tom­bild nach dem Täter:

Die Poli­zei sucht nach die­sem Mann | Bild: Poli­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver

Der Gesuch­te ist 50 bis 60 Jah­re alt und kor­pu­lent. Er trug ein mit­tel­grü­nes Ober­teil und eine dun­kel­blaue Hose. Hin­wei­se nimmt das Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Wunstorf unter der Tele­fon­num­mer 05031 9530–115 ent­ge­gen.

Kar­te zen­trie­ren
Ver­kehr
per Fahr­rad
Tran­sit
Info: Exhi­bi­tio­nis­mus
Öffent­li­ches Nackt­sein ist in Deutsch­land nicht straf­bar, kann es aber wer­den, wenn es der sexu­el­len Befrie­di­gung dient und ande­re dadurch beläs­tigt wer­den. Exhi­bi­tio­nis­mus nach § 183 StGB ist die ein­zi­ge Straf­tat im deut­schen Straf­recht, die nur Män­ner bege­hen kön­nen. Der Täter wird mit Geld­stra­fe oder maxi­mal einem Jahr Gefäng­nis bestraft. Sind von exhi­bi­tio­nis­ti­schen Hand­lun­gen Kin­der unter 14 Jah­ren betrof­fen, greift statt­des­sen § 176 Absatz 4 Nr. 1 des Straf­ge­setz­buchs: Wer sexu­el­le Hand­lun­gen vor einem Kind vor­nimmt, kann mit zwi­schen 3 Mona­ten und 5 Jah­ren Haft bestraft wer­den.

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