1. FC Wunstorf - SC Spelle-Venhaus 1:3 (1:2)

Simon Schäfer sorgte mit Doppelpack für Speller Sieg

Durch eine deutliche 1:3‑Heimniederlage am 13.4. gegen Spelle-Venhaus steckt der 1. FC wieder im Abstiegskampf. Wunstorf zeigte sich in der Defensive im Vergleich zu den Vorwochen nicht mehr so stark und verlor trotz aller Bemühungen am Ende nicht unverdient.

1.FC Wunstorf - SC Spelle-Venhaus
Spiel 1. FC Wunstorf gegen SC Spel­le-Ven­haus | Foto: pri­vat

Wunstorf (red). Wunstorfs Coach Jens Ull­mann muss­te ver­let­zungs- und berufs­be­dingt vier Wech­sel vor­neh­men. Für Deniz Aycicek, Meh­met Aydin, Ara­f­a­te Tcha Gnaou und Las­se Neu­bert wur­den Mau­rice Kirsch, Jor­dan Petrov, Kri­seld Doko und Robert Just auf­ge­stellt.

Der 1. FC star­te­te gut in die Par­tie, stör­te Spel­le im Auf­bau früh und effek­tiv und schal­te­te nach Bal­ler­obe­rung schnell auf Offen­si­ve um. In der 8. Minu­te erober­te Spel­le den Ball in Höhe der Mit­tel­li­nie und schal­te­te schnell auf Angriff. Dani­el McGuin­ness ver­such­te kurz vor der Straf­raum­gren­ze zu stö­ren, wur­de dabei aber selbst gefoult und so konn­te Mer­lin Schüt­te die frü­he Füh­rung für den SCSV erzie­len. Die Ull­mann-Elf fand in der Mit­te der ers­ten Halb­zeit suk­zes­si­ve wie­der bes­ser ins Spiel und konn­te nach tol­ler Vor­ar­beit durch Kri­seld Doko, den 1:1‑Ausgleich durch Jor­dan Petrov erzie­len (33.). Die­ser hielt aller­dings nur vier Minu­ten. Spel­le kon­ter­te über die lin­ke Sei­te und Simon Schä­fer brauch­te den Ball nur noch über die Linie zu drü­cken. Bis zur Halb­zeit­pau­se blieb es bei der knap­pen Spel­ler Füh­rung.

Mehr Druck in der 2. Halbzeit

Nach Wie­der­be­ginn ver­such­te Wunstorf mehr Druck aus­zu­üben, Spel­le stand aber sehr sicher und mach­te Wunstorf beson­ders im Mit­tel­feld das Leben schwer. Zwangs­läu­fig fiel dann auch in der 60. Minu­te die 3:1‑Führung für Spel­le. Nach einem Foul auf der lin­ken Sei­te, kurz vor der Straf­raum­gren­ze, konn­te erneut Simon Schä­fer den Tref­fer nach dem Frei­stoß sicher ver­wan­deln. Das Ull­mann-Team war danach erkenn­bar um Offen­si­ve bemüht. Doch auch die Her­ein­nah­men von Jakub Cze­lej (61.) für Robert Just und Abit Jus­u­fi (72.) für Kri­seld Doko ver­hal­fen der FC-Offen­si­ve nicht zu mehr Ide­en und Durch­schlags­kraft. Ledig­lich Jor­dan Petrov (85.) und Robin Ull­mann (86.) hat­ten noch Chan­cen. Bei­de konn­te Bernd Düker im SCSV-Kas­ten aber ver­hin­dern. So blieb es beim 1:3 für die Ems­län­der, die in der Tabel­le nun­mehr einen beacht­li­chen vier­ten Platz ein­neh­men. Wunstorf bleibt vor dem Sonn­tags­spiel­tag auf Platz neun.

Pokalhalbfinale steht an

Es war das erwar­tet schwe­re Spiel gegen das viel­leicht tech­nisch bes­te Team der Liga. Spel­le hat bereits früh gestört und wirk­te grif­fi­ger und gal­li­ger. Der 1. FC muss jetzt auf­pas­sen, dass er fünf Spiel­ta­ge vor Sai­son­ende nicht wie­der in den Abstiegs­kampf gerät. Aktu­ell war die Defen­si­ve nicht so stark wie zuletzt. Ledig­lich Marc Engel­mann hielt die Mann­schaft mit eini­gen guten Para­den lan­ge im Spiel.

Dass wir in Del­men­horst vor über 2.500 Zuschau­ern bestehen müs­sen ist eine tol­le und lukra­ti­ve Sache.“

 

Nun muss das Der­by am Grün­don­ners­tag posi­tiv über­stan­den wer­den, und danach gilt es, das Augen­merk auf das Pokal­halb­fi­na­le am Oster­mon­tag in Del­men­horst zu legen. Das Team und der gan­ze Ver­ein möch­te ins Fina­le ein­zie­hen und am Tag der Ama­teu­re das Pokal­fi­na­le in Han­no­ver bestrei­ten.

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