Haste

16-Jähriger wird beim Mittellandkanal überfallen

Ein Jugendlicher aus Wunstorf wurde am Dienstag in der Nähe des Mittellandkanals Opfer eines Raubversuchs.

Mittellandkanal
Der Mittellandkanal in Haste (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Haste (red). Wie die Polizei heute mitteilte, kam es am Dienstagabend zu einem Überfall im Haster Wald: Gegen 20.20 Uhr war ein 16-jähriger Wunstorfer mit dem Fahrrad in der Nähe des Mittellandkanals unterwegs: Er fuhr in Haste die Verlängerung des Reddinger Weges in Richtung Kanal. Auf halber Strecke kamen ihm drei Männer aus Richtung Kolenfeld entgegen. Einer der Männer blockierte den Weg und zwang den Jugendlichen so zum Anhalten.

Handy und Bargeld gefordert

Danach forderte der Mann die Herausgabe eines Handys. Da der Wunstorfer jedoch keines dabeihatte, wollte der Mann nun sein Geld. Aber als auch das scheiterte, versuchte er, dem Jugendlichen das Fahrrad zu entreißen. Bevor ihm das gelang, konnte der Jugendliche jedoch mit dem Rad flüchten.

Das Alter der Männer wird auf zwischen 20 und 25 geschätzt. Wegen ihres gebrochenen Deutschs und des Aussehens vermutet die Polizei, dass es sich um Personen aus dem Nahen Osten handelt. Einer der Täter wird als pummelig mit buschigem Kinnbart beschrieben; er trug eine enge schwarze Stoffhose und eine Jacke mit Pelzbesatz am Kragen. Die beiden anderen Tatverdächtigen waren ca. 2 und 1,70 Meter groß, trugen eine schwarze Nike-Jacke mit Logo auf der Brust bzw. einen schwarzen Windbreaker. Der eine hatte eine heruntergezogene Sturmhaube, der andere eine schwarze Bommelmütze.

Die Polizei Bad Nenndorf bittet mögliche Zeugen der Tat oder wenn Hinweise auf die Tätergruppe gemacht werden können, sich unter Telefon (05723) 94610 zu melden.

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4 Kommentare
  1. Jessica Nölke sagt

    Das ist echt traurig, man ist echt nirgends mehr sicher

  2. Grit Decker sagt

    Übelst, was sich im nahen Umfeld unserer kleinen Stadt ereignet.
    Dem Opfer der Täter bleibt mir von Herzen zu wünschen, dass diese Mistkerle alsbald gefasst werden und die volle juristische „Breitseite“ kriegen.

    Ich hoffe darauf, dass gewisse politische Kräfte die Tatsache, dass es sich im hier geschilderten Fall um ausländische Täter handelt, nicht als Steilvorlage für die Verbreitung ihrer Gesinnung nehmen werden.
    Dass Kriminalität nicht mit der Nationalität gekoppelt ist, werden diese Leute wohl noch wissen -denke ich mal.

  3. Basti g. sagt

    Oh Mann es ist derbe was hier passiert und glaubt mir es wird noch schlimmer

    1. Grit Decker sagt

      Ob es „immer schlimmer wird“, wie #Basti G. meint, maße ich mir nicht an, zu beurteilen.

      Was ich nicht in Abrede stellen möchte, ist, dass es durchaus Aspekte zu berücksichtigen gilt, die eine negative Entwicklung begünstigen können.

      Bespielsweise den, dass Jugend-Strafrichter und- Richterinnen mit dem bei Wiederholungs- und/oder Intensivstraftätern zu lasch umgesetzten Möglichkeiten, die faktisch gegeben sind, dazu beitragen, dass diese Tätergruppen immer wieder alle, wirklich alle Grenzen überschreiten.

      Mit Sicherheit eines der zahlreichen Themen, über das sich trefflich Nächte durchdiskutieren lassen können.

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