Verkehrsunfälle am Freitag

86-Jährige fährt gegen Baum

Am vergangenen Freitag krachte es mehrmals im Stadtgebiet. Die Beteiligten hatten dabei teilweise großes Glück, dass die Folgen nicht schlimmer ausfielen.

Fahr­zeug der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Um 16 Uhr kam eine 86-Jäh­ri­ge aus Seel­ze mit ihrem Polo auf der K 332, kurz vor der Lei­ne­brü­cke nach Schloß Rick­lin­gen, aus bis­her unge­klär­ter Ursa­che nach rechts von der Fahr­bahn ab und prall­te fron­tal gegen einen Stra­ßen­baum. Die Frau ver­letz­te sich dabei ledig­lich leicht. An ihrem Auto ent­stand Total­scha­den.

Beim Aussteigen nicht auf den Verkehr geachtet

Gro­ßes Glück hat­te auch ein Mann, der um 15 Uhr aus sei­nem am Stra­ßen­rand gepark­ten Auto in der Bar­n­e­st­ra­ße aus­stei­gen woll­te, aber noch kei­nen Fuß auf die Stra­ße gesetzt hat­te. Denn als er die Fah­rer­tür öff­ne­te, fuhr ein gera­de in die­sem Moment vor­bei­fah­ren­des Auto dage­gen und riss die Tür mit, die danach um 180 Grad ver­setzt am Auto hing. Beim Unfall­geg­ner wur­de der rech­te Kot­flü­gel demo­liert. Ver­letzt wur­de nie­mand.

Fahrerflucht in Steinhude

Zwi­schen 12 Uhr und 13 Uhr wur­de außer­dem ein Auto in Stein­hu­de beschä­digt. Auf dem Park­platz „Unter den Hee­stern“ wur­de ein dort abge­stell­ter wei­ßer Sko­da Fabia durch ein ande­res Fahr­zeug ange­fah­ren. Die Poli­zei schätzt den Scha­den auf etwa 500 Euro. Der Unfall­ver­ur­sa­cher flüch­te­te nach dem Unfall uner­kannt. Die Chan­ce auf nach­träg­li­che Fest­stel­lung sei­ner Per­so­na­li­en nutz­te er eben­falls nicht.

INFO: Fah­rer­flucht
Wer sich nach einem Unfall dazu ent­schei­det, nicht eine ange­mes­se­ne Zeit zu war­ten und ggf. auch danach nichts sofort unter­nimmt, um sei­ne Per­so­na­li­en fest­stel­len zu las­sen, begeht Fah­rer­flucht (juris­tisch: uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfall­ort) – eine Straf­tat, die von Poli­zei und Jus­tiz ent­spre­chend ver­folgt wer­den muss. Wer sich inner­halb von 24 Stun­den zu einem spä­te­ren Zeit­punkt z. B. beim Unfall­geg­ner oder der Poli­zei mel­det, besei­tigt nicht die Unfall­flucht, kann aber auf eine deut­lich gerin­ge­re Stra­fe oder sogar Straf­lo­sig­keit hof­fen. Das gilt aber nur, wenn es ein gerin­ger Sach­scha­den (unter 1.500–1.300 €) war, der abseits des nor­ma­len Stra­ßen­ver­kehrs ent­stan­den ist (z. B. beim Par­ken). Bei höhe­ren Scha­dens­sum­men, Per­so­nen­schä­den, Unfäl­len im flie­ßen­den Ver­kehr oder nach 24 Stun­den pro­fi­tiert der Unfall­ver­ur­sa­cher nicht von die­ser Rege­lung.
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