Psychiatrie Wunstorf informiert

Aktionstag zum Thema Depressionen

Das Thema Depression ist auch in heutiger Zeit noch mit vielen Tabus belegt, es wird wenig über das Krankheitsbild gesprochen, viele haben davon eine falsche Vorstellung. Die Wunstorfer Psychiatrie informiert heute im Rahmen einer Aktionswoche z. B. auf dem Wunstorfer Wochenmarkt und bietet Führungen durch die Klinik an.

Was tun gegen Depres­si­on? | Foto: pri­vat

Wunstorf (red). Die Depres­si­on wird als Erkran­kung oft unter­schätzt. Die Fak­ten spre­chen aber für sich: allein für Deutsch­land schätzt die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) die Zahl der Men­schen mit Depres­sio­nen auf 4,1 Mil­lio­nen, das sind 5,2 Pro­zent der Bevöl­ke­rung. Depres­sio­nen gehö­ren zu den häu­figs­ten und mit Blick auf die Schwe­re am meis­ten unter­schätz­ten Erkran­kun­gen. Ein Grund, war­um in der Regi­on Han­no­ver wäh­rend der gan­zen Okto­ber-Woche das The­ma Depres­si­on im Mit­tel­punkt steht. Das Bünd­nis gegen Depres­si­on, der Orga­ni­sa­tor die­ser regio­na­len Akti­ons­wo­che, besteht bereits seit zehn Jah­ren. Wie auch in den ver­gan­ge­nen Jah­ren betei­ligt sich die KRH Psych­ia­trie Wunstorf an den gemein­sa­men Aktio­nen.

Infostände und Führungen

Die Bür­ger erwar­tet am heu­ti­gen Frei­tag, den 26. Okto­ber ein brei­tes Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot in der Stadt: Zwi­schen 10 und 12 Uhr steht am Vor­mit­tag ein Stand auf dem Wunstor­fer Wochen­markt, ein Fach­vor­trag, der um 13.15 Uhr beginnt, mit anschlie­ßen­dem Bür­ger­fo­rum sowie eine Kunst­aus­stel­lung in der Wunstor­fer Abtei ist am Nach­mit­tag von 13 bis 17 Uhr geöff­net. Füh­run­gen durch die Kli­nik und Infor­ma­ti­ons­stän­de der hie­si­gen Selbst­hil­fe­grup­pen run­den den Tag ab. Die Füh­run­gen star­ten um 11, 12, 13:30 und um 16 Uhr, Treff­punkt ist die Wunstor­fer Abtei.

Wir wol­len zum The­ma Depres­si­on infor­mie­ren, da wir fest­stel­len, dass mit die­ser Erkran­kung noch immer vie­le Fra­gen und Tabus ver­bun­den sind.“Dr. Iris Tat­ja­na Gra­ef-Cal­liess

Feh­len­de Infor­ma­tio­nen oder auch Scham wür­den die Betrof­fe­nen und ihre Ange­hö­ri­gen ver­un­si­chern, sagt Dr. Iris Tat­ja­na, Chef­ärz­tin der Kli­nik für All­ge­mein­psy­ch­ia­trie in der KRH Psych­ia­trie Wunstorf. Mit dem ganz­tä­gi­gen viel­fäl­ti­gen Ange­bot soll das The­ma allen Inter­es­sier­ten näher­ge­brt­acht wer­den, denn schließ­lich kön­ne es alle betref­fen.

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1 Kommentar
  1. Christel Götze sagt

    Ja die Bei­den haben dafür Pro­spek­te ver­teilt

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