Betrunken geparkte Autos gerammt

Alkoholfahrt im Gegenwert von 40.000 Euro

Zwei am Fahrbahnrand der Großenheidorner Bergstraße geparkte Autos überstanden das Wochenende nicht: Ein betrunkener Autofahrer verwandelte sie durch Auffahren in wirtschaftliche Totalschäden.

Fahrzeug der Wunstorfer Polizei (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Steinhude (red). Am späten Freitagabend wurde die Wunstorfer Polizei in die Bergstraße alarmiert. Gegen 23.10 Uhr hatte dort ein 57-jähriger Mann die Kontrolle über seinen Twingo verloren, als er Richtung Klein Heidorn gefahren war. Er fuhr ungebremst ins Heck zweier am rechten Fahrbahnrand geparkter Fahrzeuge, zog sich dabei jedoch keine Verletzungen zu.

Der dort abgestellte 1er-BWM und der Skoda Octavia waren danach jedoch ein Totalschaden, ebenso wie der Renault des Unfallverursachers. Offenbar hatte der Steinhuder die geparkten Fahrzeuge schlicht übersehen.

Während der Verkehrsunfallaufnahme bemerkten die Beamten bei ihm Atemalkoholgeruch. Ein daraufhin durchgeführter Alkoholtest zeigte einen Promillewert von 1,83.

Der Führerschein des 57-Jährigen wurde beschlagnahmt, eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf 40.000 Euro.

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3 Kommentare
  1. Heinrich Knoelke meint

    Die Bergstraße liegt im OT Großenheidorn.

  2. Ute König-reich meint

    ja bei mir 2 Autos

  3. Grit Decker meint

    Manchmal vielleicht gar nicht ganz so schlecht, zumindest im -viel zu kurzen!- Urlaub nicht ständig online zu sein.

    Das Kommentieren aber kann ich nicht lassen *grins*…

    Dieser Artikel zeigt mir einmal mehr, dass ich gut an meiner Entscheidung getan habe, vom „Trip“ -alles und alle verstehen zu wollen und zu müssen- „runterkommen“ zu wollen.

    Verständnis habe ich allerdings für die „armen Socken“, die nun den Ärger haben, wenigstens den finanziellen Schaden ersetzt zu bekommen.
    Denn das da bei „Meister Besoffski“ eher nicht viel zu holen ist, wird sich (fast) jeder denken.

    40.000 € ist kein Betrag, der mal so eben in der eigenen Portokasse liegt, im Gegenteil:
    eine derartige Summe kann den Geschädigten mächtig in die Bedrouille bringen.

    Da wird’s kein Trost sein, dass „Besoffski“ den Führerschein für ziemlich lange Zeit -so bleibt zu hoffen!- los sein dürfte:
    davon nämlich kommen die „Moneten“ nicht wieder ins Portemonnaie.

    Da bleibt mir wohl nicht viel mehr, als den Opfern des Hirnis zu wünschen, dass die Schadensregulierung flott abgewickelt werden wird…

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