Angeb­li­che Schrott­händ­ler machen sich ver­däch­tig

Vor­ges­tern waren „Schrott­samm­ler” in Hagen­burg unter­wegs, die eher wirk­ten, als wür­den sie Wohn­ge­bie­te aus­kund­schaf­ten. Anwoh­ner rie­fen die Poli­zei, die sofort Prä­senz zeig­te und dem Trei­ben ein Ende berei­te­te.

Sym­bol­bild: Poli­zei­be­am­ter mit Anhal­tekel­le | Foto: Poli­zei­in­spek­ti­on Nienburg/Schaumburg

Hagen­burg (red). Am Diens­tag­nach­mit­tag, am 17. Okto­ber, mel­de­ten meh­re­re Hagen­bur­ger bei der Poli­zei das Auf­tau­chen angeb­li­cher „Schrott­samm­ler”, das ihnen suspekt vor­kam. Gegen 14.40 Uhr stell­ten die über­prü­fen­den Beam­ten dann einen grau­en Ford Tran­sit mit han­no­ver­schem Kenn­zei­chen fest. Da die Insas­sen über kei­ner­lei gewerb­li­che Geneh­mi­gun­gen ver­füg­ten, sie jedoch ledig­lich beim „Umher­fah­ren” und nicht auf „fri­scher Tat” ertappt wor­den waren, spra­chen die Poli­zei­be­am­ten einen Platz­ver­weis aus, dem der Fah­rer des Trans­por­ters auch nach­kam. Spä­ter, gegen 16.30 Uhr, wur­de ein wei­te­res Fahr­zeug, ein Fiat Iveco, ver­se­hen mit einem Kurz­zeit­kenn­zei­chen eben­falls aus Han­no­ver, kon­trol­liert.

Wir bit­ten immer wie­der dar­um, dass wir ange­ru­fen wer­den, wenn ver­däch­ti­ge Fahr­zeu­ge oder Per­so­nen in den Wohn­ge­bie­ten auf­tau­chen”

Zur Zeit lie­gen der Poli­zei Stadt­ha­gen kei­ne Erkennt­nis­se über began­ge­ne Straf­ta­ten vor. Auf­grund eini­ger Aus­sa­gen von Hagen­bur­ge­rin­nen und Hagen­bur­gern über das Ver­hal­ten der Insas­sen besteht bei der Poli­zei aller­dings der Ver­dacht, dass es sich nicht um seriö­se Alt­me­tall­samm­ler han­del­te, son­dern mög­li­cher­wei­se um Per­so­nen, die die­sen Job nur vor­täusch­ten, um loh­nen­de Objek­te für Straf­ta­ten aus­zu­spio­nie­ren.

Nicht den Not­ruf wäh­len

Wir bit­ten immer wie­der dar­um, dass wir ange­ru­fen wer­den, wenn ver­däch­ti­ge Fahr­zeu­ge oder Per­so­nen in den Wohn­ge­bie­ten auf­tau­chen”, appel­liert Pres­se­spre­cher Axel Berg­mann an die Bevöl­ke­rung. „Bit­te wäh­len Sie für die­se Hin­wei­se die Amts­num­mer der Poli­zei und nicht den Not­ruf”, führt Berg­mann wei­ter aus.

Durch die stän­di­gen Kon­trol­len der Poli­zei sol­len poten­ti­el­le Ein­bre­cher abge­schreckt wer­den. Nach einer Rei­he von Ein­brü­chen im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Nienburg/Schaumburg in den Jah­ren 2014 und 2015 hat die Poli­zei ihre Prä­senz und die Kon­trol­len zu den tat­re­le­van­ten Zei­ten erhöht, die Zahl der Vor­fäl­le ging wegen vie­ler Son­der­strei­fen zurück. Auf Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung sind die Beam­tin­nen und Beam­ten in den Dienst­stel­len jedoch wei­ter­hin ange­wie­sen.


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