Festnahme

Anstif­tung zum Dro­gen­ver­kauf

Sonn­tag­nach­mit­tag konn­ten Wunstor­fer Poli­zis­ten einen Neu­städ­ter fest­neh­men, der im Ver­dacht steht, 2 Jugend­li­che zum Dro­gen­ver­kauf ange­stif­tet zu haben.

Symbolbild Marihuana
Sym­bol­fo­to Mari­hua­na

Der 21-jäh­ri­ge Neu­städ­ter steht im Ver­dacht, 2 Jugend­li­che (16 und 17 Jah­re alt) aus Wunstorf dazu benutzt zu haben, für ihn Dro­gen zu ver­kau­fen. Die Beam­ten konn­ten umfang­rei­ches Beweis­ma­te­ri­al sicher­stel­len, so dass der Beschul­dig­te auf Antrag der Staats­an­walt­schaft dem Haft­rich­ter beim Amts­ge­richt Neu­stadt vor­ge­führt wur­de. Die­ser schick­te den poli­zei­be­kann­ten „Dro­gen­dea­ler“ umge­hend in Unter­su­chungs­haft. Dem Ver­däch­ti­gen droht eine Frei­heits­stra­fe von min­des­tens 5 Jah­ren.

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5 Kommentare
  1. Steffi Katadzic meint

    Nor­mal in Wunstorf 😀

  2. Uwe Maria Kallas meint

    1617 ohne Hirn

  3. Julius Schmidt meint

    Und des­we­gen Lega­li­ze! Durch eine Lega­li­sie­rung wäre ein Jugend­schutz garan­tiert.

    1. Michael Weihs meint

      Als nächs­tes Auf­he­bung aller Tem­po­li­mits um den Stra­ßen­ver­kehr siche­rer zu machen?

  4. Grit Decker meint

    Der Arti­kel ist „alt“ und zu dem jetzt noch mei­nen „Senf abzu­ge­ben“ mag dem einen und ande­ren Lerser*in als unan­ge­bracht auf­stos­sen.
    Damit kann ich leben.

    Den­noch möch­te ich mei­ne Erleich­te­rung -und ja: durch­aus auch Freu­de- aus­drü­cken, dass end­lich mal ein Täter fest­ge­setzt wer­den konn­te.

    Also rich­tig fest­ge­setzt.
    Nix da mit Auf­nah­me der Per­so­na­li­en, viel­leicht noch die erken­nungs­dienst­li­chen Maß­nah­men und dann -wie­der ein­mal- „Tschüß und guten Weg noch“.

    Nee: der darf bis zum Beginn sei­nes Pro­zes­ses schon mal den „Duft der unfrei­en Welt“ atmen.

    Zu Recht!
    Denn es kann mei­ner unmaß­geb­li­chen Mei­nung nach nicht ange­hen, dass die Poli­zei selbst „alte Bekann­te“ unver­rich­te­ter Din­ge zie­hen las­sen müs­sen, weil der zustän­di­ge Rich­ter kei­ne Unter­su­chungs­haft anord­net.

    Ich bin bei­lei­be kei­ne „Hard­li­ne­rin“, den­noch geht es nicht an, dass poli­zei­be­kann­te Täte­rin­nen und Täter auch nach der X-ten began­ge­nen Straf­tat zumeist ohne jeg­li­che für sie spür­ba­ren Kon­se­quen­zen davon kom­men.

    Gera­de unter päd­ago­gi­schen Aspek­ten betrach­tet (kom­me aus der Rich­tung), grei­fen „abschre­cken­de Fol­gen“ für den Täter -wenn über­haupt- zumeist nur dann, wenn die­se früh­zei­tig kom­men.
    Also auch mal ein Jugend­ar­rest oder gar -stra­fe.

    Und so bleibt die zweck­op­ti­mis­ti­sche Hoff­nung, dass der jun­ge Mann in die­sem geschil­der­ten Fall was für’s Leben begrei­fen wird.

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