Straftaten am Wochenende

Autos vor Sturm sicher – aber nicht vor anderen Fahrern

Zwei beschädigte Autos und eine Diebestour in einem Schuppen sind die Bilanz der Polizei an diesem Wochenende.

Polizeifahrzeug Wunstorf
Fahr­zeug der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Ein Lind­hors­ter und ein Reh­burg-Loc­cu­mer dürf­ten sich geär­gert haben, ihre Autos am Frei­tag in Wunstorf abge­stellt zu haben. Aber nicht das stür­mi­sche Wet­ter war es, kei­ne her­ab­fal­len­den Äste von Bäu­men, son­dern ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer, die für Schä­den sorg­ten: die Unbe­kann­ten beschä­dig­ten die gepark­ten Fahr­zeu­ge und begin­gen dann in bei­den Fäl­len Fah­rer­flucht. Der Tou­ran aus Lind­horst war an der Stra­ße geparkt, der Hon­da aus Reh­burg-Loc­cum stand auf dem Stein­hu­der Lidl-Park­platz.

Info: Fah­rer­flucht
Wer sich nach einem Unfall dazu ent­schei­det, nicht eine ange­mes­se­ne Zeit zu war­ten und ggf. auch danach nichts sofort unter­nimmt, um sei­ne Per­so­na­li­en fest­stel­len zu las­sen, begeht Fah­rer­flucht (juris­tisch: uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfall­ort) – eine Straf­tat, die von Poli­zei und Jus­tiz ent­spre­chend ver­folgt wer­den muss. Wer sich inner­halb von 24 Stun­den zu einem spä­te­ren Zeit­punkt z. B. beim Unfall­geg­ner oder der Poli­zei mel­det, besei­tigt nicht die Unfall­flucht, kann aber auf eine deut­lich gerin­ge­re Stra­fe oder sogar Straf­lo­sig­keit hof­fen. Das gilt aber nur, wenn es ein gerin­ger Sach­scha­den (unter 1.500–1.300 €) war, der abseits des nor­ma­len Stra­ßen­ver­kehrs ent­stan­den ist (z. B. beim Par­ken). Bei höhe­ren Scha­dens­sum­men, Per­so­nen­schä­den, Unfäl­len im flie­ßen­den Ver­kehr oder nach 24 Stun­den pro­fi­tiert der Unfall­ver­ur­sa­cher nicht von die­ser Rege­lung.

Kompressordiebe

Scha­den ver­ur­sach­ten außer­dem Die­be in der Luther Win­ter­stra­ße: dort ver­schwand in der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag das unab­ge­schlos­se­ne Fahr­rad aus einen Holz­schup­pen. Auch einen dort ste­hen­den Kom­pres­sor nah­men die Täter mit.

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