Gebäude wird evakuiert

Balkonbrand in Wunstorfer Hochhaus

Ein Balkonbrand wurde gestern Nachmittag rechtzeitig gelöscht, bevor größerer Schaden entstehen konnte.

Hochhaus in der Matthias-Grünewald-Straße
Im 1. Stock des Hoch­hau­ses in der Mat­thi­as-Grü­ne­wald-Stra­ße hat­te es gebrannt | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Am Mitt­woch­nach­mit­tag lösch­te die Feu­er­wehr einen Bal­kon­brand in der Mat­thi­as-Grü­ne­wald-Stra­ße. In einem Hoch­haus brann­te im 1. Stock Gerüm­pel auf dem Bal­kon der Woh­nung einer 62-Jäh­ri­gen. Eine 58 Jah­re alte Nach­ba­rin im 2. Stock hat­te gegen 17 Uhr star­ke Rauch­ent­wick­lung von dem Bal­kon unter ihrer Woh­nung bemerkt und den Not­ruf gewählt.

Entstehende Wohnungsbrände verhindert

Beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr griff das Feu­er bereits auf die Woh­nung hin­ter dem betrof­fe­nen Bal­kon und den dar­über­lie­gen­den Bal­kon über. Die Feu­er­wehr Luthe und die Ein­satz­lei­tungs­grup­pe der Stadt­feu­er­wehr wur­den vor­sorg­lich nach­alar­miert. 57 Feu­er­wehr­leu­te mit 12 Feu­er­wehr­fahr­zeu­gen, Ret­tungs­dienst und Poli­zei waren schließ­lich vor Ort.

Hochhaus evakuiert

Die Ein­satz­kräf­te eva­ku­ier­ten das Gebäu­de; nur ein Bewoh­ner, der nicht geh­fä­hig war, wur­de von der Feu­er­wehr in des­sen Woh­nung betreut. Par­al­lel zur Eva­ku­ie­rung wur­de der Brand sowohl über die Dreh­lei­ter als auch aus dem Inne­ren des Hau­ses her­aus bekämpft.

Verrußte Balkone
Die Bal­ko­ne über dem Brand­herd wur­den eben­falls in Mit­lei­den­schaft gezo­gen | Foto: Dani­el Schnei­der

Das Feu­er zer­stör­te Tei­le der Haus­fas­sa­de sowie Bal­kon­mö­bel und per­sön­li­che Din­ge auf dem bren­nen­den Bal­kon. Durch das schnel­le Ein­grei­fen der Feu­er­wehr wur­den wei­te­re Brand­schä­den ver­hin­dert, ver­letzt wur­de nie­mand. Die Woh­nungs­be­sit­ze­rin hat­te sich zum Zeit­punkt des Feu­ers nicht in ihren Räum­lich­kei­ten auf­ge­hal­ten. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che auf­ge­nom­men.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Auch ich hat­te anfangs den Gedan­ken gehabt, dass für die­sen letzt­end­lich klei­nen Ein­satz mäch­tig vie­le Ein­satz­kräf­te am Ort des Gesche­hens „auf­ge­schla­gen sind“.

    Doch bei genaue­rer Betrach­tung ist es mit Sicher­heit gut, wenn zahl­rei­che Kräf­te vor Ort sind:
    so ein Ein­satz kann durch­aus auch mal in eine nicht gewünsch­te Rich­tung gehen; dahin­ge­hend, dass ein gro­ßer Sach­scha­den ent­steht.
    Von mög­li­chen ver­letz­ten Men­schen mal ganz abge­se­hen.

    Dann doch lie­ber „das vol­le Pro­gramm fah­ren“- und sich dar­über freu­en, wenn nichts wirk­lich Schlim­mes geschieht.

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