An der Hafenstraße

Baubeginn für den neuen Spazierweg am Steinhuder Ufer

Kommende Woche beginnen die Bauarbeiten am nördlichen Steinhuder Ufer: Ein Verbindungsweg wird einen größeren Bereich für die Öffentlichkeit erschließen.

Steg an den Strandterrassen Steinhude
Öffent­li­cher Zugang zum Meer (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Stein­hu­de (red). Elf­ein­halb Jah­re nach dem ursprüng­li­chen Rats­be­schluss begin­nen an die­sem Wochen­en­de die Bau­ar­bei­ten im Nor­den Stein­hu­des zur Errich­tung eines Ver­bin­dungs­wegs zwi­schen Hafen­stra­ße und Feri­en­park, dem Nord­land­ge­län­de. Die Stadt beginnt an kom­men­den Mon­tag mit den Bau­ar­bei­ten, die größ­ten­teils vom Bau­be­triebs­hof selbst durch­ge­führt wer­den. Mit den Arbei­ten wer­den die Plä­ne zur Errich­tung eines Geh­wegs ent­lang des Ufers am Stein­hu­der Meer umge­setzt. Dadurch wird die Öffent­lich­keit in die­sem Bereich einen bes­se­ren Zugang zum Stein­hu­der Meer bekom­men, der bis­lang im Nor­den Stein­hu­des – von der Bade­in­sel abge­se­hen – in die­ser Form nicht vor­han­den war. Gegen die Plä­ne hat­ten Anlie­ger der See­grund­stü­cke zuvor teils bis zum Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt geklagt, die Stadt hat­te u.a. wie­der­um eine Räu­mungs­kla­ge anstren­gen müs­sen.

Nordufer Steinhuder Meer
Das Nord­ufer ist für die Öffent­lich­keit größ­ten­teils nicht zugäng­lich | Foto: Dani­el Schnei­der

Schwieriger Untergrund

Der nun ent­ste­hen­de Weg soll in Form einer Asphalt­ober­flä­che ent­ste­hen. Auch eine Beleuch­tung ist vor­ge­se­hen. Auf dem Grün­strei­fen zum Ufer wird eine Gras- und Blu­men­mi­schung aus­ge­sät. Auf­grund der schwie­ri­gen Bau­grund­ver­hält­nis­se mit Auf­fül­lun­gen und Grund­was­ser wird von einer kon­ven­tio­nel­len Bau­wei­se abge­se­hen und der Weg statt­des­sen mit Schaum­be­ton und Asphalt rea­li­siert. Durch die­se Bau­wei­se sind kei­ne tie­fen Ein­grif­fe in den Boden erfor­der­lich, der Auf­bau kann mit einer Höhe von ledig­lich etwa 28 Zen­ti­me­tern durch­ge­führt wer­den. Auf die­se Wei­se wer­den mög­li­che Pro­ble­me bei den Bau­grund­ver­hält­nis­sen mini­miert. Bei einer her­kömm­li­chen Errich­tung, z. B. in Pflas­ter­bau­wei­se, wür­den die tech­ni­schen Anfor­de­run­gen stei­gen, und damit auch die Kos­ten. Die Aus­bau­kos­ten gibt die Stadt aktu­ell mit ca. 100.000 € an. Die­se sind im Haus­halt 2019 vor­ge­se­hen.

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2 Kommentare
  1. Grit Decker sagt

    Ich per­sön­lich fin­de es jedes Mal aufs Neue scha­de, wenn sich „ver­fein­de­te Par­tei­en“ ‑bewusst über­spitzt aus­ge­drückt- vor den Gerich­ten „behar­ken“.

    Es mag durch­aus einer gewis­sen Nai­vi­tät ent­spre­chen und bis hin zur Rea­li­täts­ver­leug­nung rei­chen, dass ich immer noch dar­auf hof­fe, dass auf freund­li­che­ren Wegen gestrit­ten wer­den kann, anstatt die „juris­ti­schen Keu­len zu schwin­gen“.

    Sei es in der Ange­le­gen­heit des neu­en Spa­zier­we­ges oder in gänz­lich ande­ren The­men­be­rei­chen.

  2. Georg Braunroth C D U Butteramt sagt

    War­um nicht auch von der Land­spit­ze Stra­ßen­adres­sen – Höhe Golf­platz zum Wan­der­weg nach Hagen­burg ??
    das wür­de den Wan­der­weg zum Hagen­bur­ger Kanal bedeu­tend auf­wer­ten .Man könn­te am Wan­der­weg zum Hagen­bur­ger Kanal noch Cafes , Eis­ca­fés , Imbiss­stän­de usw ‚usw. anle­gen. An dem jetzt geplan­ten und aus­zu­bau­en­dem Teil vom Hafen (ehe­mals Schä­ker­la­ger) in öst­li­cher Rich­tung ‚sehe ich für Gas­tro­no­mie ‚usw. kaum Chan­cen. Die Kurz- oder Wochen­end­be­su­cher ‚die nach Stein­hu­de kom­men erwar­ten aber etwas mehr als nur einen Hin – und Her- Wan­der­weg.

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