Stadtgespräch

Feuerwehr wird tätig

Baum droht bei Sommergewitter umzustürzen

Die Wunstorfer Feuerwehr schritt am Abend noch rechtzeitig ein und beseitigte einen morschen Baum, bevor das Gewitter über die Stadt zog.

Baumbeseitigung
Feuerwehr bei der Beseitigung des abgestorbenen Baumes | Foto: Feuerwehr Wunstorf

Wunstorf (red). Das Sommergewitter am Sonntagabend verschaffte Stadt und Natur zumindest kurzfristig Abkühlung. An der generellen Trockenheit wird sich dadurch aber auch in den kommenden Tagen wenig ändern.

Morsches Holz

Gewitter schaffen jedoch auch ihrerseits eine neue Gefahr, nämlich durch die damit einhergehenden Windstöße. Bevor sich eine solche Gefahr realisieren konnte, schritt am Abend noch rechtzeitig die Wunstorfer Feuerwehr ein: Sie fällte gegen 20 Uhr einen abgestorbenen Baum in der König-Ludwig-Straße, der bereits deutlich sichtbare Risse im Stamm zeigte. Der Baum drohte somit bei den angekündigten Gewittern umzufallen.

Die Feuerwehr Wunstorf entfernte im Rahmen der Gefahrenabwehr die Äste und kürzte den verbliebenen Stamm auf eine sichere Länge.

7 Kommentare

  1. Huch? Da ist im Laufe des Sonntags also ganz urplötzlich ein Baum ermorscht? Davon war vorher nicht das Geringste zu bemerken? Aber da ruft man dann schnell mal die Feuerwehr. Die sind ja nett die Jungs, die machen das schon…. Hoffentlich bekommen der/die Verantwortliche(n) für den fehlenden Weitblick eine gesalzene Rechnung über die Kosten des Einsatzes, einschließlich Sonntags- und Hitze-Zuschlag.

    1. „Hitzezuschlag“ den „Mädels und den Jungs“, die uns allen wieder einmal u.U. den Allerwertesten gerettet haben, wäre das Mindeste an der überfälligen Anerkennung.

      Ob der/die Verantwotlichen zur Kasse gebeten werden, wage ich stark zu bezweifeln, dafür müssten die erst einmal namentlich ermittelt werden.
      Und das halte ich für nahezu unmöglich.

      Mal ganz davon abgesehen, dass damit Kräfte gebunden werden, die andernorts einzusetzen wichtiger ist und somit mehr Sinn ergeben dürfte.

      1. <>

        Sooo unmöglich dürfte das aber nicht sein. Steht der abgestorbene Baum auf einem Grundstück, so ist der Grundstückseigentümer in Regress zu nehmen. Steht er im öffentlichen Raum so wird wohl die Stadt Wunstorf verantwortlich zu machen sein. Im letzteren Fall dürfte natürlich nicht viel dabei herauskommen, das ist mir schon klar.

      2. Uups…., warum wird das was ich zitiert habe nicht angezeigt? Ich bezog mich auf diesen Absatz von Grit:

        Ob der/die Verantwotlichen zur Kasse gebeten werden, wage ich stark zu bezweifeln, dafür müssten die erst einmal namentlich ermittelt werden.
        Und das halte ich für nahezu unmöglich.

  2. Wie schön, dass nicht nur ich- bevorzugtes!‘- Opfer der Technik bin 🙂

    #Andrea kann durchaus Recht mit hren Aussagen haben:
    Sollte der Verursachende ein „schnöder Privatmensch“ sein, könnte dieser vielleicht doch namentlich ermittelt und somit in Regress genommen werden.

    Sollte hingegen der morsche Baum auf einem öffentlichen Grundstück gestanden haben und somit die #Stadt Wunstorf für die entstanden Kosten für dessen Fällung aufkommen müssen, wird unserer Feuerwehr vermutlich bis zum „Sankt Nimmerleinstag“ auf eine Kostenerstattung warten müssen:) …

    1. „wird unserer Feuerwehr vermutlich bis zum “Sankt Nimmerleinstag” auf eine Kostenerstattung warten müssen“

      Also ganz so einfach ist das wohl nicht. Ich habe mal ein bisschen im Netz herum geguckt. Es gibt da eine „Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wunstorf“. Da heißt es im §1:

      Organisation und Aufgaben
      Die Freiwillige Feuerwehr ist eine Einrichtung der Stadt Wunstorf. Sie besteht aus den zur
      Sicherstellung des Brandschutzes und der Hilfeleistung in den Ortsteilen Blumenau,
      Bokeloh, Großenheidorn, Idensen, Klein Heidorn, Kolenfeld, Luthe, Mesmerode, Steinhude
      und Wunstorf unterhaltenen Ortsfeuerwehren.

      Wenn die Feuerwehr also eine Einrichtung der Stadt ist, dann wird die Stadt wohl auch die Kosten für die Beseitigung des morschen Baumes tragen. Steht der Baum auf einem Privatgrundstück wird die Stadt erstmal in Vorleistung treten und sich die Kosten dann vom Eigentümer wiederholen.

      Tja…, eine Zitat-Funktion würde in den Kommentaren recht nützlich sein und ein wenig zur Übersichtlichkeit beitragen. Es gibt ja auch durch den „Antworten“-Button schon die Möglichkeit auf einen bestimmten Beitrag zu antworten. Die Möglichkeit etwas zitieren zu können wäre dann doch eine logische Folge. (Vielleicht gibt es das ja und man verrät es uns bloß nicht. Weil das mit Smilies auch nicht klappt, schreibe ich jetzt einfach mal „LOL“)

      1. @ Andrea
        Papier ist bekanntermaßen geduldig.
        So lesen sich die hier zitierten Regelungen hübsch, doch ich möchte nicht über die Brücke gehen wollen, dass diese 1:1 umgesetzt werden.
        So weit geht meine grundsätzlich zweckoptimistische Einstellung dann doch nicht.

        Ich würde es auch begrüßen, würden in der Kommentarfunktion seitens der dafür Zuständigen der #Auepost den Kommentatoren*innen mehr an Nutzung des technisch Machbaren- z.B. Verwenden von Smileys, Emojis etc- möglich gemacht werden.
        (Ansicht einer dahingehend leicht [?!] Dummtrulligen 😉 )

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