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Räuber bedroht Angestellten

Bewaffneter Tankstellenraub in Wunstorf

Ein bewaffneter Räuber hat gestern Abend die TAS-Tankstelle in Wunstorf überfallen. Die Polizei fahndet nach dem Täter und bittet um Mithilfe der Bevölkerung.

Tankstelle
Tankstelle am Industriekreisel (Archivbild)

Wunstorf (red). Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover ereignete sich der Raubüberfall am Dienstagabend an der Tankstelle am Industriekreisel an der Kolenfelder Straße. Der 19 Jahre alte Mitarbeiter der Tankstelle war gegen 20.15 Uhr gerade dabei, sich auf den bevorstehenden Feierabend vorzubereiten, als ein bewaffneter Mann an das Kassenfenster trat. Er schob das unverschlossene Schiebefenster auf, richtete eine Pistole auf den 19-Jährigen und forderte die Herausgabe des Kasseninhaltes. Mit der Beute flüchtete der Täter anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung.

Fahndung eingeleitet

Die sofortige Fahndung nach dem Flüchtigen verlief zunächst ergebnislos. Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hilfe. Der mutmaßliche Täter soll etwa 1,85 Meter bis 1,90 Meter groß und schlank sein. Er sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent, auch soll der Mann russische Worte benutzt haben. Er trug zur Tatzeit ein schwarzes Halstuch über Mund und Nase, ein schwarzes Basecap sowie eine schwarze Bekleidung und schwarze Schuhe mit weißer Sohle.

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Zeugen, die Hinweise zum Raubgeschehen oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Hannover unter der Telefonnummer (0511) 109-5555 zu melden.

Ein Räuber, der bei der Tatbegehung eine Waffe in der Form mit sich trägt, dass er sie jederzeit einsetzen könnte, begeht nicht nur einen Raub, sondern automatisch einen schweren Raub, der härter bestraft wird. Auch ungeladene Waffen oder Schreckschusspistolen wirken auf dieselbe Weise strafverschärfend. Es muss sich nicht einmal um eine echte Waffe handeln, sogar eine sogenannte Scheinwaffe, die nur wie eine echte Waffe aussieht und zur Einschüchterung des Opfers benutzt wird, macht aus einem Raub einen schweren Raub: Selbst ein Täter, der mit einer echt aussehenden Spielzeugpistole einen Raub begeht, bekäme daher normalerweise nicht unter 3 Jahren Gefängnis. Wird mit einer echten Waffe geschossen, erhöht sich die vorgesehene Mindeststrafe auf 5 Jahre Gefängnis.

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6 Kommentare

  1. Einen Raubüberfall- ob wie hier mit einer “Wumme” ausgestattet- oder unbewaffnet geht mal gar nicht!

    Und mal gleich die Ansage an diejenigen, die in bekannt seltsamer Manier ihre ausländerfeindliche Einstellungen postulieren wollen:
    die Nationalität des Täters ist dabei völlig irrelevant.

    1. Nein, das ist nicht richtig. Für die Fahndung ist das sehr wohl relevant, welche Herkunft bzw Sprache der Täter gesprochen hat! Es war vermutlich ein Osteuropäer. Punkt. Das hat nichts mit ausländerfeindlicher Einstellung zu tun.

      Ich verstehe gar nicht, warum Sie Ihren letzten Satz überhaupt schreiben mussten!

      1. @ SA

        1. Zustimmung:
        Bezüglich der Fahndung nach dem Täter sind diese Angaben/Informationen durchaus hilfreich.
        2.: Ihre Frage dürfen Sie sich selbst beantworten können.

    1. @ Basti G.

      Eine Antwort zu geben ist mir wegen der erneuten Unverständlichkeit Ihres an mich gerichteten Kommentars nicht möglich.

      Sollten Sie tatsächlich mal ernsthaftes Interesse an einer Antwort haben, darf ich Sie bitten, Ihr Anliegen an mich konkret und somit nachvollziehbar darzustellen.

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