Überstürzte Geburt in der Notaufnahme

Das Baby hatte es sehr eilig

Pflegekräfte des Neustädter KRH-Klinikums kamen letzten Montag als spontane Geburtshelfer zum Einsatz. Mutter und Baby sind wohlauf.

Geburt in der Notaufnahme
Pablo Reta­mo­zo und Nico­le Asel­mann vom Not­auf­nah­me­team küm­mern sich um das Neu­ge­bo­re­ne | Foto: Kli­ni­ken Regi­on Han­no­ver

Neu­stadt am Rbge. (red). Bis zum Kran­ken­haus hat­ten es die Eltern aus Garb­sen gera­de noch geschafft, aber die letz­ten Meter zum Kreiß­saal gin­gen ein­fach nicht mehr: So kam der klei­ne Den­nis Jas­sim am ver­gan­ge­nen Mon­tag­vor­mit­tag in der Not­auf­nah­me des KRH Kli­ni­kums Neu­stadt am Rüben­ber­ge gesund und mun­ter zur Welt. Als spon­ta­ne Geburts­hel­fer küm­mer­ten sich die Pfle­ge­kräf­te Pablo Reta­mo­zo und Nico­le Asel­mann vom Not­auf­nah­me­team sowie Manue­la Ring vom Ser­vice­point um die aus dem Irak stam­men­den Eltern und stan­den der Mut­ter bei der über­stürz­ten Geburt ihres drit­ten Kin­des bei.

Premiere für die Beschäftigten der Notaufnahme

Das Geburts­ge­wicht von Den­nis Jas­sim mit 3100 Gramm und die Grö­ße mit 51 Zen­ti­me­tern lagen im Nor­mal­be­reich. Mut­ter und Kind über­stan­den die Geburt wohl­be­hal­ten und konn­ten anschlie­ßend in der Geburts­kli­nik des Neu­städ­ter Kli­ni­kums wei­ter­ver­sorgt wer­den.

INFO: Über­stürz­te Geburt
Von einer über­stürz­ten Geburt wird gespro­chen, wenn zwi­schen der ers­ten Öff­nung des Mut­ter­munds bis zur Ankunft des Babys weni­ger als drei Stun­den ver­ge­hen. Zum Ver­gleich: Im Schnitt dau­ert eine Geburt zwölf Stun­den. Sta­tis­tisch kommt eine über­stürz­te Geburt bei einer von 1.000 Schwan­ge­ren vor.

Für die Beschäf­tig­ten der Not­auf­nah­me war die Unter­stüt­zung bei der Geburt eine Pre­mie­re. Ent­spre­chend auf­ge­regt und am Ende sehr glück­lich erleb­ten alle Betei­lig­ten das sehr sel­te­ne Ereig­nis.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Ich freue mich ban­nig, mal was ein­fach nur Schö­nes zu lesen!
    *freu lach*

    Bei den all­täg­li­chen übe­len Nach­rich­ten in sämt­li­chen Medi­en ist es mehr als ein Ver­gnü­gen, von der Geburt eines Kin­des und den Helfern*innen bei die­sem immer wie­der klei­nen Wun­der lesen zu dür­fen.

    Der Mut­ter, dem Zwerg und natür­lich auch dem Vater mei­ne herz­lichs­ten Glück­wün­sche für ein hof­fent­lich schö­nes Leben in einem für die Fami­lie frem­den Land mit nicht aus­schließ­lich wohl­ge­son­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern.
    *Herz und Küss­chen*

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