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Übersicht

Das Corona-Virus in Wunstorf

Hier tragen wir laufend alle Neuigkeiten zum Stand der Covid-19-Epidemie in Wunstorf zusammen und beantworten die wichtigsten Fragen.

Corona-Info

Stand: 8. Juni, 21.00 Uhr

Außerhäusliche Kontakte sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Es dürfen höchstens zwei Personen in der Öffentlichkeit zusammenkommen (Ausnahme: Haushaltsangehörige + Angehörige eines weiteren Haushaltes). In der Öffentlichkeit ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen (außer Haushaltsangehörigen) einzuhalten. Gruppenbildung/Picknicken/Grillen ist untersagt. In Geschäften darf sich nur noch maximal 1 Person pro 10 Quadratmeter aufhalten. Seit dem 27. April muss bei Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Betreten von Geschäften eine Maske getragen werden.

Normalisierungs-Fahrplan in Niedersachsen: Ab dem 6. Mai sind Spielplätze wieder zugänglich. Sportanlagen im Freien können genutzt werden. Ab dem 11. Mai öffnen Restaurants und Cafés mit Einschränkungen. Der Einzelhandel darf dann ohne Flächenbeschränkung verkaufen. Ferienwohnungsvermierung und Camping werden eingeschränkt erlaubt. Auch für die Klassenstufen 12 und 3 findet wieder Präsenzunterricht statt. Am 25. Mai öffnen Freibäder eingeschränkt. Hotels öffnen unter Auflagen. Für alle Schuljahrgänge findet wieder Präsenzunterricht statt. Freizeiteinrichtungen im Freien dürfen öffnen. Seit dem 8. Juni sind kulturelle Veranstaltungen unter freiem Himmel bis maximal 250 Teilnehmer wieder erlaubt. Hotels/Pensionen und Campingplätze dürfen zu 80 % belegt werden, die einwöchige Wiederbelegungssperre von Ferienwohnungen entfällt. Touristische Busfahrten dürfen wieder stattfinden. Bars und Kneipen öffnen wieder.

Infektionsfälle

Der erste bestätigte SARS-CoV-2-Infektionsfall in Wunstorf wurde am 12. März bekannt. Seitdem war die Zahl der Fälle jedoch nicht exponentiell, sondern zunächst eher linear angestiegen und sank nach Wirksamwerden der Kontaktbeschränkungen wieder ab. Aktuell gelten 2 Wunstorfer als mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die ersten beiden Todesfälle in der Region Hannover wurden am 21. März bekannt. Aktuell befinden sich in der Region Hannover folgende Corona-Patienten in Krankenhäusern (rosa) bzw. auf der Intensivstation (rot):

Regionsweit kam es zu folgenden Todesfällen, der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei über 80 Jahren.

Öffentliches Leben – Chronologie

Neben Schulen und Kindergärten wurden 28 Einrichtungen als geschlossen gemeldet. Sämtliche Veranstaltungen bis zum 18. April sind abgesagt.

Mit Ablauf des 17. März gilt darüber hinaus: Der Kirchen- und Moscheebesuch wird untersagt. Der Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und Fitnessstudios ist verboten. Spielplätze sind gesperrt. Kneipen, Spielhallen und fast alle Einzelhandelsgeschäfte bleiben geschlossen. Auf Wochenmärkten dürfen nur noch Lebensmittel verkauft werden.

Geöffnet bleiben nur: Lebensmittelgeschäfte, Liefer-/Abholdienste, Getränkemärkte, Apotheken/Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken/Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Zeitungsverkauf, Tierbedarfshandel, Fahrrad- und Autowerkstätten.

Tourismus: Zum 19. März, spätestens zum 25.3. müssen Touristen abreisen. Seit dem 19.3. dürfen Hotels, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen, Ferienzimmer und sonstige Übernachtungsmöglichkeiten keine neuen Gäste mehr beherbergen.

Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie und Imbisse müssen ab Samstag, 21. März, 18 Uhr für Gäste schließen. Nur Außerhausverkauf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung bleibt erlaubt. Im Umkreis von 50 Metern dürfen keine Speisen verzehrt werden.

Sportlichen Betätigungen etc. darf im Freien weiter nachgegangen werden. Berufliche Tätigkeiten können weiter ausgeübt werden.

Abitur- und Sekundarabschlussprüfungen werden ca. 3 Wochen nach hinten verschoben. Der erste Haupttermin für die schriftliche Abiprüfungen soll der 11.05.2020 sein. Mit jetzigem Stand beginnt damit der Unterricht wieder für alle zum 20. April. Sollte die Öffnung der Schulen zu diesem Zeitpunkt nicht möglich sein, werden die Prüfungen ersatzlos abgesagt.

Baumärkte/Gartenmärkte sowie Blumenläden dürfen ab dem 4. April wieder öffnen.

Geschäfte dürfen seit dem 20. April wieder öffnen, wenn die Verkaufsfläche maximal 800 Quadratmeter groß ist (das entspricht einem Handballfeld). Größere Läden dürfen ihre Flächen durch Absperrungen künstlich verkleinern, um öffnen zu dürfen. Der Abstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden muss gewährleistet sein und es müssen Vorkehrungen zur Zugangskontrolle getroffen sein (z. B. Kundenzählung am Eingang), pro 10 Quadratmeter Ladenfläche ist nur ein Kunde erlaubt. Warteschlangen müssen vermieden werden (z. B. durch genügend geöffnete Kassen). Eine Maskentragepflicht in Geschäften für Kunden oder Mitarbeiter bestand zunächst nicht. Seit dem 27. April muss jedoch beim Betreten von Geschäften eine Mund-Nasen-Bedeckung genutzt werden.

Die Schule beginnt am 28.4. zunächst für die Abschlussjahrgänge. Abschlussprüfungen/Abitur finden statt. Für alle übrigen Klassenstufen findet verbindliches „Home Learning“ statt. Kitas bleiben bis zu den Sommerferien geschlossen (ausgenommen Notbetreuung).

Seit dem 4. Mai dürfen Friseure wieder öffnen, seit dem 6. Mai sind Spielplätze im Freien wieder zugänglich.

Seit dem 11. Mai dürfen u. a. Restaurants/Cafés wieder vor Ort bewirten, die Vermietung von Ferienwohnungen ist möglich.

Seit dem 8. Juni können auch Kneipen und Bars wieder öffnen, kulturelle Veranstaltungen bis 250 Teilnehmer sind im Freien möglich, wenn die Zuschauer dabei Sitzplätze haben.

Anlaufstellen

Wer selbst den Verdacht hat, erkrankt zu sein, soll sich zunächst telefonisch an seinen Hausarzt wenden. Dort wird das weitere Vorgehen erläutert.

Die Stadt Wunstorf hat eine Hotline zu Fragen im Zusammenhang mit der Notfallbetreuung von Kindern sowie Fragen zu weiteren getroffenen städtischen Maßnahmen rund um das Corona-Virus eingerichtet. Die Hotline hat die Nummer (05031) 101-151 und ist zunächst von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags zwischen 8 und 13 Uhr erreichbar. Die Stadt bittet ausdrücklich darum, von medizinischen Fragen abzusehen.

Informationen zum Virus bzw. zur Krankheit COVID-19 gibt das Bürgertelefon der Region Hannover unter Tel. (0800) 7313131.

Aufgrund der wachsenden Anzahl an Betroffenen verzichtet das Gesundheitsamt der Region seit dem 12. März darauf, selbst Kontaktpersonen von positiv auf COVID-19 Getesteten unter Quarantäne zu stellen. Menschen, bei denen eine Infektion nachgewiesen ist, werden aufgefordert, selbstständig alle ihnen bekannten Kontaktpersonen zu informieren, damit diese sich selbst für 14 Tage isolieren können. An den Hausarzt sollten sich Kontaktpersonen nur dann wenden, wenn sie Symptome entwickeln.

FAQ

Fragen und Antworten zur Corona-Pandemie: Es tauchen immer wieder dieselben Fragen auf zur Coronavirus-Verbreitung. Wir beantworten die häufigsten davon:

Wie ernst ist die Corona-Epidemie einzuschätzen?
Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann schätzt die Epidemie als große Herausforderung ein. Es sei eine Situation, für die es so kein Beispiel gebe. Ein Höchstmaß an Umsicht, Rücksicht und Solidarität sei erforderlich. Geplante Operationen in Krankenhäusern werden verschoben, um Kapazitäten für Covid-19-Erkrankte zu schaffen. Das Gesundheitssystem stehe vor einem Stresstest, sagte die Ministerin. Sie appelliert an alle, auf Sozialkontakte zu verzichten, z. B. lieber zu telefonieren, statt sich auf einen Kaffee zu treffen.

Die meisten werden sowieso erkranken. Warum dann der ganze Aufwand mit Quarantäne, Schulschließungen usw.?
Würden die Infektionen „laufen gelassen“, würden in kürzester Zeit sehr viele Menschen gleichzeitig erkranken. Das Ziel der Maßnahmen ist, die „Durchseuchung“ der Gesellschaft zu verlangsamen, damit nicht alle Notfälle gleichzeitig auf die Intensivstationen drängen. Vielen könnte dort dann nicht mehr geholfen werden. In den kommenden Wochen bestünde noch eine besondere Chance zur Eindämmung, das rechtfertige auch drastische Mittel, sagt etwa Ministerpräsident Stephan Weil – weil es Leben rette. Das Virus soll daher „eingebremst“, die Ansteckungsketten sollen unterbrochen werden.

Ist Influenza im Moment nicht viel gefährlicher?
Jein. SARS-CoV-2 ist keine „normale Grippe“ und anscheinend deutlich ansteckender bzw. früher ansteckend als die bekannte Influenza. Gegen Influenza kann geimpft werden (z. B. medizinisches Personal!), gegen SARS-CoV-2 nicht. An Influenza sterben in der Regel nur vorerkrankte und geschwächte Patienten, SARS-CoV-2 kann offenbar auch bei zuvor Gesunden zu schweren Verläufen und Todesfällen führen. An der Influenza sind in der aktuellen Grippesaison bis jetzt knapp 250 Menschen in Deutschland gestorben.

Fieberthermometer

Was sind die Krankheitsanzeichen bei einer Covid-19-Erkrankung?
Häufige wahrgenommene Symptome sind Fieber, eine laufende Nase und Husten. Auch allgemeines Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Übelkeit und Durchfall kann durch SARS-CoV-2 ausgelöst werden. Gewissheit bringt ein Labortest.

Angeblich gibt es keine Versorgungsprobleme. Warum wird dann Mehl in den Geschäften rationiert und warum gibt es seit Tagen kein Toilettenpapier mehr?
Der Großhandel kommt mit den Lieferungen nicht hinterher. Es gibt jedoch bislang keine Versorgungsengpässe, es handelt sich um Logistikengpässe. Die Regale können nach einer Weile vom Einzelhandel immer wieder neu aufgefüllt werden. Tatsächliche dauerhafte Lieferschwierigkeiten gibt es bei Desinfektionsmitteln oder Atemschutzmasken.

Was hilft gegen eine Ansteckung?
Das Vermeiden von Kontakten zu bereits infizierten Menschen; ein Mindestabstand von 1 bis 2 Metern wird als Richtwert für maximalen direkten Kontakt genannt. Gründliches Händewaschen inaktiviert über Oberflächen aufgenommene Viren.

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36 Kommentare

  1. Ausschließlich für mich persönlich (!) kann ich trotz des durch entsprechende Vorerkrankung und meiner MS-bedingten Immunschwäche erhöhten Risikos entscheiden, in welchen Lebensbereichen ich mich einschränken will.

    Nach gründlicher Abwägung der aktuellen Gegebenheiten habe ich mich beispielsweise für die Absage meiner für Morgen geplanten Reise ins Hessische mit der Bahn entschlossen; auch wenn mir diese Entscheidung aus diversen Gründen sehr schwer gefallen ist.

    ABER:
    im Hinblick auf die Gesundheit unserer Mitmenschen MÜSSEN WIR ALLE die teils massiven Einschränkungen und Eingriffe in das private und soziale Leben akzeptieren und uns an die beschlossenen Maßnahmen zwingend halten.

    Nun bin ich nicht derart naiv, um davon auszugehen, dass es bei den bisherigen Maßnahmen und Anordnungen bleiben wird.
    Da wird noch etliches nachkommen:
    ob das wie heute in Bayern bis zum Ausrufen des Katastrophenfalls geht, kann zum jetzigen (!) Zeitpunkt niemand wissen.
    Wieder einer der Punkte, bei denen wir uns in Duldsamkeit fassen müssen.

    1. Wie verhalte ich mich, wenn z.B. mir jemand gegenüber steht, dessen Kollege sich heute einen Bluttest unterzieht, weil der Kollege Kontakt mit einer infizierten Person hatte? Ist der Kontakt des dritten zu mir dann ansteckend?

      1. Diese ausgesprochen interessante Frage #Christine Thiele wird sich so oder ähnlich Vielen stellen.
        Doch ob diese hier beantwortet werden können??

        Ich denke eher nicht. Es sei denn, einer oder mehrere der Leserschaft sind von der „medizinischen Fakultät“.

        So ist es sicher ratsam, sich mit speziellen Fragen und Anliegen rund um das zum allgegenwärtig gewordenen Thema „Coranavirus“ an die entsprechenden vorgebildeten Personen zu wenden.

  2. Das ist alles nur unnötige Panikmache. An der Grippe sterben viel mehr Leute. Es ist völlig unnötig, das öffentliche Leben lahmzulegen!

    1. Das dachte ich anfangs auch, lieber Blue Hank. Bin soeieso eher ein vertrauensseeliger Mensch + schon gar kein ängstlicher Typ. Es gibt zwar die sprichwörtlich gewordene „German Angst“; aber mit Angst allein haben die derzeitigen Maßnahmen nichts zu tun. Ich habe mich davon überzeugen lassen, dass die Ausbreitung des Corona-Virus nicht gleichmäßig linear, sondern exponentiell geschieht. Sehr schön dargestellt + erklärt im ZdF-heute-Journal vorgestern. D.h.: anfangs steigt die Kurve nur langsam, fast gleichbleibend, um dann plötzlich in dir Höhe zu schnellen. Wenn dieser Punkt of no return erreicht ist, gibt es Halten mehr! China + wahrscheinlich auch Italien, haben’s „verschlafen“. Wir können jetzt noch dazu beitragen, den Pointe of no return möglichst weit hinazszuschieben + uns auf diesen Moment JETZT vorbereiten. Diese „Ruhephase“ ist ganz entscheidend um die Verbreitung zu verlangsamen. Mit Panikmache hat das nichts zu tun, lieber Blue Hank, sondern mit Verantwortung, Weitsicht + Klugheit. Wir tun besser daran, den behördlichen Maßnahmen zu vertrauen + selbst alles Mögliche dazu beizutragen, dass sich der Virus nicht so schnell verbreitet. Es liegt an uns, an Dir + mir. Und vielleicht sollten wir auch ganz neu Vertrauen in Gott (wieder) lernen. Und aus unseren (berechtigten) Sorgen ein Gebet machen. Versuchen Sie es. Ich bin dabei.

      1. @ Wolfgang Keppler
        Mir (!) gefällt ihr Beitrag!

        Mit dem Teil des ‚Gottvertrauen‘ und ‚Gebets‘ kann ich als Nichtgläubige-/Religiöse persönlich nicht wirklich etwas anfangen; für viele Menschen wird beides gerade in dieser speziellen Situation eine große Hilfe sein.

        1. Wenn Sie wüssten, was ich früher für einer war: ein absoluter Gottesleugner ja sogar Gotteshasser! Ich habe im wahrsten Sinne des Wortes „schmerzlich“ lernen müssen, nein: dürfen, dass es IHN doch gibt. Und das gibt mir eine wunderbare Gelassenheit, auch in dieser Krise. Und in persönlichen Krisen. Die gibt’s ja trotzdem. Trotzdem: das Leben ist schön!!

          1. @Wolfgang:
            Mit Sicherheit werde ich mir weder die Arroganz noch die Dreistigkeit anmaßen, in Richtung: „Bullsh***, was Sie da von sich geben“ von mir zu geben.

            Gerade die Religion und der (Nicht-) Glaube gehören in meinen Augen zu den ganz persönlichen Lebensbereichen, in denen sich jegliche Einmischung und Bewertung verbietet. Punkt.
            Die Sichtweisen sind auch hier sehr unterschiedlich und müssen schlicht akzeptiert werden.

  3. Ich stimme #Blue Hank insofern zu, dass bei der echten (!) Grippe „Influenza“ die Sterberate ein Vielfaches höher ist als beim neuartigen SARS-Virus -zumindest bislang.
    „Vorteil“:
    gegen die die Grippe auslösende Viren gibt es wenigsten die Möglichkeit einer Impfung.
    Durch die extrem hohe Wandlungsfähigkeit der Viren ist der „Pieks“ zwar jedes Jahr notwendig, doch zumindest gibt es diesen Schutz.

    Anders beim Coronavirus.
    Laut Forschende wird es wohl leider voraussichtlich noch bis zum Ende dieses Jahres, wenn nicht gar bis zum kommenden dauern, bis ein Impfstoff entwickelt worden ist und vor allem dann auch die Zulassung bekommt.

    Nur weil ich nicht der Fraktion „in-Angst-fallen- zugehörig bin, heißt dieses nicht, dass ich kein Verständnis für diejenigen unter uns habe, die in großer Sorge sind.
    Mit der von Ihnen/Dir erwähnten „Panikmache“ steht das eher weniger im Kontext.

    1. @Lieber Mirk(c)o; liebes Team der „Wunstorfer Auepost“:

      Ich denke für viele Lesende zu sprechen:
      Bitte haltet uns weiterhin in Form aktuslisierter Meldungen auf dem Laufenden hier in Wunstorf und seinen Ortsteilen.

      Über die einzelnen Maßnahmen und Ereignisse auch in den nördlichen Bundesländern sind Informationen allerorten abrufbar:
      doch an aktuelle lokale Inhalte zum Topp-Thema ist eher schwierig zu kommen.

      Danke von eurer „treuen Seele“.

  4. Wenn man positiv getestet wurde : kann man einen Rückfall bekommen??wie bei einem grippalen Effekt. Wie oft kann man sich mit dem Corona Virus anstecken???

    1. Hallo Veronika, wenn man positiv getestet wurde und die Erkrankung (mit einem hoffentlich mildem Verlauf) durchgemacht hat, dann ist man erstmal Immun dagegen und kann sich nicht gleich wieder anstecken. Wie lange dieser Schutz dann jedoch anhält – 6 Wochen, 6 Monate, 1 Jahr oder ein leben lang, das kann man wohl noch nicht sagen, weil es darüber noch keine gesicherten Erkenntnisse gibt.
      Beim gripalen Infekt (der übrigens auch durch Corona-Viren ausgelöst wird) und der richtigen Grippe würde dieser Schutz durch Impfung (Grippe) oder durchmachen der Erkrankung auch länger anhalten – aber da sich die Viren immer wieder verändern, hält der Schutz meist nur eine Saison, weil die Erkennungs- und Abwehrmechanismus des Immunsystems nicht mehr zu dem weiterentwickelten Virus passen. Allerdings ist durch das Verwandtschafftsverhältnis der Viren untereinander immer noch ein gewisser Grundschutz gegeben, der oft dafür sorgt, dass die nächste Erkrankung dann milder verläuft, weil das Immunsystem nur neu eingestellt werden muss.
      Aber ich bin kein Virologe – allerdings hieß es gestern bei Phoenix (von Prof. Hendrik Streeck) das nach durchmachen der Krankheit erstmal ein Schutz vorhanden ist, aber wie lange der nun genau besteht, darauf wollte er sich auch nicht genau festlegen, da es da halt noch keine genauen Erkenntnisse gibt.

      1. @ Marc
        Das, was Sie/Du da trefflich beschrieben hast, sind ja einige der Kernprobleme, die so unglaublich viele Menschen in Sorge -und teils Angst- bringen.

        Und sein wir nicht naiv:
        die Entwicklung u.v.a. das Zulassungsverfahren eines Impfstoffs gegen speziell diese Unterart des SARS-Virus wird noch einige Zeit -die Forschenden sprechen vom Ende des Jahres bis zum Beginn des kommenden- beanspruchen.

        Bis dahin können wir uns außer über die Einhaltung der gebetsmühlenartig vorgetragenen sehr wichtigen Regeln vorbeugend nicht schützen.

        Und da sind WIR ALLE gefordert.
        Für sich selbst darf man denken und entscheiden wie es beliebt.
        Doch im Sinne und im Rahmen der gelebten sozialen Verabtwortung ist jeder bestens beraten, „die Ar***backen zusammen zu kneifen“!

        Dir/Ihnen, uns allen wünsche ich, dass wir gut und wohlbehalten durch diese schwierige Zeit kommen werden.
        (Vielleicht könnte eine ordentliche Portion Humor trotz und gerade bei aller Ernsthaftigkeit dabei helfen)

  5. Wie werden die Personen unterstützt, die wegen Corona keinen neuen Job finden? Viele Arbeitgeber werden jetzt niemand neues einstellen, da die Befürchtung groß ist, das der neue Arbeitnehmer krank wird bzw. keine Einsrbeitung möglich ist etc. D.h. man ist automatisch länger arbeitslos, obwohl man sonst eine Chance auf zügige neue Arbeit hätte. Wird hier die Zeit auf Erhalt von Arbeitslosengeld, „der Pandemie wegen“, erweitert?

    1. Guten Morgen #Lexa,
      dadurch, dass ich in den letzten Tagen die Berichterstattungen im Fernsehen und in den Apps einiger TV-Sender intensiv verfolge, bin ich nicht zu „Frau Superschlau“ geworden.

      Dennoch darf ich Sie/Dich vielleicht zumindest etwas beruhigen:
      Man muss nicht zwingend in Allem mit unseren Politikern unisono gehen; ABER: Menschen, die durch die aktuelle Situation in Existenznöte kommen könnten, werden über finanzielle“Rettungsschirme“ nicht alleine gelassen -auch wir „kleinen Bürger“ nicht.

      Ihre/Seine Sorgen sind mehr als verständlich:
      Ansprechpartner*in ist die zuständige Arbeitsagentur bzw. Jobcenter, die Ihre/Deine Fragen beantworten können.

      Wie in den Stadtverwaltungen sind persönliche Vorsprachen ausschließlich in wenigen Ausnahmefälle nach telefonischer Terminabsprache möglich.
      Vielleicht lässt sich Ihre/Deine Frage auch telefonisch klären.
      Toi,toi,toi!

  6. UPDATE 10.05 Uhr @Lexa und für andere mit arbeitsplatz-relevanten Fragen:

    Soeben kam über die ARD-App die Meldung, dass die Arbeitsagenturen und Jobcenter darum bitten, NUR IM Notfall anzurufen („Notfall“ wurde leider nicht definiert).
    Die Telefonleitungen sind komplett überlastet.

    Persönliche Anmerkung:
    in anderen Ämtern/Behörden -davon ist auszugehen- wird es durch deren Schließung bzw. eingeschränkten Betrieb ähnlich sein.

    1. Hallo Herr Decker,

      vielen Dank für Ihre Antworten. Zum Glück gibt es die Variante E-Mail 🙂
      Mal schauen, wie lange die Antwort dauert.

      Für Sie alles Gute und danke für Ihre Mühe.

  7. Okay! Da bin ich mal wieder zum Mann geworden *lach*!

    Wenn ich mit einer kleinen Info ein bisschen weiterhelfen kann, freu‘ ich mich.
    Allzuviel mehr kann ich aus unterschiedlichen Gründen trotz vorhandenen Willen leider nicht.

    Ihnen/Dir #Lexa und allen anderen Bürgerinnen und Bürgern meine besten Wünsche -gerade in diesen schwierigen Zeiten.

  8. UPDATE 22.03. ca. 18 Uhr:

    Hier in dieser site ist keine Aktualisierung erfolgt (vielleicht durch Überlastung der Redaktion nicht möglich).

    Im Wissen darum -und hier mir gleichgültig- dass ich einigen aus der Leserschaft mit meinen häufigen Kommentaren auf „den Zeiger gehe“, belasse ich es bei der Weitergabe der Information, dass gegen 17 Uhr die PK zum Beschluss weiterer bundeseinheitlichen (!) Maßnahmen/Einschränkungen für die Bürger*innen stattgefunden hat.

    Ich darf darum bitten, die zeitnahe Berichterstattung in den TV-Sendern und auf Wunsch in den Apps- z.B. von Tagesschau (ARD), ZDF-heute, NDR-Niedersachsen u.ä.- zu verfolgen.

    Weil sich auch in Niedersachsen nach Aussage #Weils der Großteil der Bevölkerung den Ernst der Lage in Form des Verhaltens am Samstag („Stichtag“) bewusst wurde sind wir um die ‚Ausgangssperre‘ herum gekommen.
    Was nicht heißt, dass nicht „nachgelegt“ wird, sollte „Stamme Sozials***“ nicht mitziehen…

  9. Das Schlimmste an der ganzen Sache sind die Medien, die sich in täglichen Horrorzahlen und Panikmache versuchen sich gegenseitig zu überbieten. Leute, wir sind erst seit einer Woche vom Öffentlichen Leben abgeschnitten. Gerade jetzt müsen wir Hoffnung und Zuversicht aufbauen und versuchen uns trotz der Krise auch an den kleinen Dingen des täglichen Lebens zu erfreuen. Ich weiss, dass das nicht ganz einfach ist, weil wir viele Dinge bisher im als selbstverständlich betrachtet haben und uns keinerlei Gedanken gemacht haben, dass es eines Tages auch mal anders kommen würde. Wir müssen unbedingt achtsamer mit uns und anderen umgehen, und so schlimm sind diese bisherigen Massnahmen auch nicht.
    Was mich trotz aller Meldungen stutzig macht, ist der Umstand, dass man Test hat um den Visrus festzustellen. Das heisst doch nichts anderes, als dass man den Virus schon kannte. Warum hat man dann nicht schon eher versucht einen Impfstoff herzustellen?
    Wir sollten unbedingt die Sicherheitshinweise beachten, um uns und andere noicht zu gefährden. Denn wenn es zu weiteren Verschärfungen, wie z.B. in Italien kommen sollte, sind richtig in der vielzitierten Eieruhr., dass müsste selbst der Dümmste einsehen. Noch können wir uns relativ frei bewegen. Ein Rat an die Medien: Sachliche Berichterstattung und keine Panikmache, Keine Coronatalks mit sogenannten Experten auf allen Sendern. Bleiben Sie alle gesund und denken Sie an den Eigenschutz.

    1. „Was mich trotz aller Meldungen stutzig macht, ist der Umstand, dass man Test hat um den Visrus festzustellen. Das heisst doch nichts anderes, als dass man den Virus schon kannte. Warum hat man dann nicht schon eher versucht einen Impfstoff herzustellen?“
      Man kannte den Virus also schon – wollen sie damit vielleicht sagen, dass man den Virus im Labor entwickelt hat und jetzt auf die Menschheit losgelassen hat,… Dann würde man wohl nicht diese ganzen Maßnahmen ergreifen, um die Bevölkerung zu schützen – sondern würde es einfach laufen lassen, bis die Menschheit soweit dezimiert ist, dass die Eliten unter sich sind….
      Coronaviren sind schon seit Jahrzehnten bekannt, als Auslöser von allerlei Erkältungserkrankungen bei Mensch und Tier – eine Impfung dagegen ist vermutlich gar nicht möglich, da eine Imunisierung nur wenige Monate anhält. Und eine Erkältung dauert maximal ne Woche bis 14 Tage. Erst Anfang der 2000er Jahre ist mit SARS ein Stamm der Coronaviren aufgetreten, der sehr aggressiv war und wo eine Erkrankung in vielen Fällen tödlich verlief. Damals hat man schon an der Krankheit geforscht und bei SARS-CoV ist es vermutlich möglich eine Impfung dagegen zu entwickeln – allerdings war die SARS Epidemie damals so schnell zu Ende, wie sie begonnen hat – und es sind in den folgenden Monaten und Jahren keine weiteren Erkrankungen aufgetreten, so daß irgendwann kein Interesse mehr bestand an einem Impfstoff oder der Krankheit zu forschen.
      SARS-CoV2 was jetzt COVID-19 verursacht ist das SARS-Virus von damals was sich allerdings mittlerweile weiterentwickelt hat und diesmal wieder – wie auch damals – vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist. Allerdings ist das schon Ende November, Anfang Dezember in Wuhan passiert, ist also mittlwerweile schon gute 4 Monate her – man hatte also genug Zeit, diesen Test zu entwickeln, zumal man ja auch einige Kenntnisse und Erkenntnisse über die verschiedenen Coronaviren-Stämme im allgemeinen hat. Aber so einen Test auf die Viren zu entwickeln, da gehört nicht viel dazu, der ist schnell gebastelt – allerdings ist der auch nicht sonderlich zuverlässig, weil er nicht nur auf SARS-CoV2 sondern auch auf andere Corona-Viren reagieren kann oder halt auch gar nichts anzeigt, selbst wenn der Getestete tatsächlich infiziert ist. Deswegen wird auch nur im Konkreten Verdachtsfall getestet: Aufenthalt in Risikogebiet oder Kontakt mit einem Infizierten, denn hier ist die Wahrscheinlichkeit am größten dass ein Positives Ergebnis auch wirklich Corona ist.
      Ist also nicht alles so perfekt oder einfach, wie sie denken.

    2. Einigen der von #Bernd-Michael Rosenbusch angeführten Punkten möchte ich durchaus zustimmen, bei anderen jedoch nicht gänzlich.

      Die gescholtene Berichterstattung der Medien beispielsweise.
      Zur Informationsbeschaffung halte ich die „Krawallsender“ für nicht wirklich geignet.
      Seriöse Informationen ohne die vom Kommentator erwähnte ‚Panikmache‘ sind- meinen Erfahrungen nach- viel eher über die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD, ZDF und die jeweiligen Landessender wie Nord 3 zu beziehen.
      Selbstverständlich gilt auch hier: „Ausnamhen bestätigen die Regel“: im Positiven wie im Negativen.

      Mit Sicherheit stellen die angeordneten Maßnahmen einen massiven Eingriff in das persönliche Leben dar und die Einschränkungen sind belastend bis hin zu sehr belastend.
      Im Vergleich zu anderen Ländern- innerhalb der EU wie in außereuropäischen Staaten- kommen wir aber noch recht gut davon.

      Wie lange dieser mit Recht als höchst unangenehm wahrgenommen Zustand andauern wird, kann niemand absehen.
      Da irgendwelche Prognosen aufstellen zu wollen, wäre reine Spekulation und hätte mit Seriosität so gar nichts gemein.
      Da werden wir in Geduld gefasst die weiteren Entwicklungen abwarten müssen.

    3. … Und was die Berichterstattung in den Medien angeht, so finde ich diese Vorbildlich – zumindest im TV, wobei ich aber auch nur die öffentlich-rechtlichen meine, die sich da viel Mühe geben die Bürger vernünftig zu Informieren und dass es hier bei uns immer mehr infizierte gibt, dass ist nun mal eine Tatsache – sollte man das Verschweigen oder gar beschönigen? Wenn sie davon nichts wissen wollen: einfach TV aus und keine Zeitung mehr lesen.
      Und gerade dass auch immer wieder Experten, wie Virologen zu Wort kommen, befragt und Interviewt werden, finde ich gut, die wissen wenigstens, wovon sie reden. Der NDR hat z.B. zusammen mit einem Experten von der Charite in Berlin einen Podcast, wo er immer wieder auf Fragen zu Corona und Covid-19 und die aktuellsten Ereignisse und Erkenntnisse eingeht.
      Finde ich gut – oder sollen sich alle hinstellen und sagen macht Euch keine Sorgen, wird schon alles wieder gut – und alle im Ungewissen lassen? Das wäre doch auch wieder nicht richtig. Aber wenn sie das alles nicht haben wollen, haben sie ja die Wahl – TV aus – Zeitung weg und sie bleiben im ungewissen.
      Wenn ich mir dagegen mal WELT – ehemals N24 – anschaue und sehe, dass sie gerade die Gelegenheit nutzen Dokus über die Größten Epidemien und schlimmsten Krankheiten zu zeigen, da frag ich mich dann „Muss das sein?“ Aber gut, bei WELT wundert mich das auch nicht, wenn man die Artikel auf der Webseite liest hat man oft das Gefühl, dass dort nicht neutral berichtet, sonder Meinung gemacht werden soll – und die Kommentare scheinen fast ausschließlich von Verschwörungstheoretikern, und Wutbürgern zu stammen – dieses Klientel muss natürlich verrnüftig bedient werden – und von den reißerischen Schlagzeilen auf der BILD, die ja zum Glück nicht als seriöse Tageszeitung gilt, will ich gar nicht reden – aber ist ja der gleiche Verlag wie WELT.
      Nein, ich fühle mich bei den öffentlich rechtlichen schon gut aufgehoben und vernünftig informiert und ich schätze dort gerade die ausführliche, ehrliche, gute, seriöse, ungeschönte, aber dennoch neutrale Berichterstattung. Das finde ich wichtig und wenn dadurch noch mehr Menschen einsehen, dass es ernst ist und es besser ist, sich an die Maßnahmen zu halten, dann ist dadurch doch viel gewonnen.
      Wer das nicht will – TV aus – oder einfach Serien und Filme auf Netflix schauen – ein wenig Comedy und heile Welt Filme, da wird sich sicher genug finden um sich vor der Wirklichkeit zu verstecken.

  10. „…die ausführliche, ehrliche, gute, seriöse, ungeschönte, aber dennoch neutrale Berichterstattung.“ => Suuuuuper!!! Vielen, vielen Dank!! Wir konnten uns kaum einkriegen vor Gelächter!! So viel Sarkasmus/Satire in einem einzigen Satz unterzubringen ist bemerkenswert! Vielen Dank nochmal dafür!!

    1. Das habe ich durchaus ernst gemeint – aber sie können das ja gerne anders sehen.
      Mag ja sein, dass sie sich bei RTL, Sat1, Welt oder Bild besser aufgehoben fühlen – oder vielleicht haben sie ja auch alternative Medien zur Verfügung, wo Alternative Fakten präsentiert werden, die der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich sein sollen, wer weiß….
      Aber zum Glück leben wir ja in einem freien Land, wo jeder selbst bestimmen kann, wie und wo er sich informieren will. und jeder sollte eigentlich in der Lage sein, selbst einzuschätzen, inwieweit diese Medien seriös und glaubhaft sind, um sich selbst seine eigene Meinung zu bilden. Von daher geht mir ihr Kommentar und ihr Gelächter auch am Allerwertesten vorbei. Schauen sie nur weiter ihre YouTube-Kanäle oder was auch immer und fühlen sie sich dort gut informiert – ist ja ihr gutes Recht und vielleicht wirkt das ja für sie auch besser – wer weiß,…

  11. Wem es Spaß machen sollte, möge mir meinetwegen Klugsch***erei und/oder den „Blick in die Glaskugeln“ nachsagen.
    Doch die Entscheidung der Bundespolitik vom heutigen Nachmittag, die uns auferlegten Be-/Einschränkungen bis mindestens zum Ende der Osterferien aufrecht zu erhalten -mit dem Vorbehalt der Option auf eine weitere Verlängerung- war absehbar.

    Was heißt das nun auch für die letzten Ignoranten gegenüber dem Ernst der Lage?
    Soziale Distanz zu wahren, ist die neue soziale Nähe zum Nächsten.

  12. „Kleines Bonbon“ gibt’s dann doch, zumindest für die Gartenfreunde und Heimwerker unter uns:
    laut #Ministerpräsident Weil dürfen ab Samstag die Baumärkte und Gartencenter auch wieder für die Privat-Kundschaft öffnen (Info auf dem Videotext in N3 gestern Abend).
    So soll der „Exodus“ in andere Gebiete vermieden werden.
    So muss niemand mehr unverrichteter Dinge z.B. beim #toom umkehren.

    Denkt dran: die Wertstoffhof sind auch weiterhin zu.

  13. >>[Zitat v. G. Decker] Denkt dran: die Wertstoffhof sind auch weiterhin zu.<<
    Zählt die Deponie Kolenfeld auch als Wertstoffhof und ist somit auch "zu", bzw. für Privatpersonen "zu"?

    1. @ Andrea
      Dank dessen, dass ich mir die aha-App auf meinem Smartphone installiert habe, kann -eher „muss“ ich Ihnen/Euch die Info geben, dass für Privatpersonen auch die Deponien geschlossen sind.
      Gewerbebetriebe können jedoch nach wie vor die Deponien nutzen.
      Gerne hätte ich Erfreulicheres ausgedrückt.

  14. @Lieben Gruß an die Gartenfans!

    Habe vor ca. halbe Stunde im #N3 Videotext Informationen zur Annahme von Sperr- und Gartenabfällen gelesen, die für Euch/Sie interessant sein könnten.
    Als Skepterin die aha-App geöffnet, so das ich genaueres mitteilen kann:

    Die folgenden Regelungen in der Region Hannover für Privatpersonen greift nach den Ostertagen.
    10 Werstoffhöfe öffnen und
    15 Grüngut-Annahmestellen.
    Bitte beachten, dass es zu Einlassbeschränkungen kommen kann sowir zu Einlassregeln.

    Alles Weitere bleibt wie bisher.

  15. Es dürfte sich hier herumgesprochen haben, dass ich in meinen zahlreichen Kommentaren bezüglich Emotionalität und vor allem im Gebrauch von Superlativen ausgesprochen zurückhaltend bin.

    Heute möchte ich es jedoch mit „Ausnamhen bestätigen die Regel“ halten:
    Ich befinde mich im „paradiesischen Zustand der Glückseligkeit“!

    Weshalb Das?
    Morgen am Mittwoch wird seitens der Politik entschieden werden, ob wir, die sich an das erlassene Regelwerk in Bezug auf die Coronavirus-Pandemie gehalten haben, in Form der einen und anderen Lockerung der beschlossenen Maßnahmen profitieren können.

    Und ich bin mehr als froh und erleichtert, nicht darüber mit entscheiden zu müssen.

    Mit Sicherheit bin ich nicht mit allem was sich grundsätzlich seitens der Politiker*innen „ausgegoren wird“, einverstanden.
    Doch selbst ich finde es respektabel, wie o.G. ihren Job machen.

    Mir ist durchaus bewusst, dass Etliches „nicht das Gelbe vom Ei“ ist und der Nachbesserungen bedarf, doch sein wir mal ehrlich:

    „Hätte, könnte, müsste, würde“ ist im Nachgang immer gut gesagt, doch ich möchte diejenigen sehen, die immer Alles gleich richtig und besser machen/entscheiden.

    Dahingehend steht Blinheit fest.
    Also an alle Klugsch*** und Besserwissende:
    Zurückhaltung ist hier angebracht. Danke.

  16. Viele von uns werden gestern im TV die PK, in der die ersten wohlweislich vorsichtigen Erleichterungen kundgetan wurden, verfolgt haben.
    Viel ist es zwar nicht, was uns ab kommenden Montag erlaubt wird, doch die ersten Lockerungen sind ein Anfang.

    Im Wissen darum, dass es ein Wagnis und eine ausgesprochen fragilen Geschichte ist, sind mir persönlich die erstens Tippel-Schritte ausreichend.

    Manches Beschlossene ist irritierend wie das -zwar nicht zum eigenen Schutz, doch für den der Mitmenschen
    – grundsätzlich sinnvolle Tragen eines Mund-/Nasenschutzes in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.
    Die gewollte Umsetzung aber wird schwierig- sehr schwierig werden.
    Beim chronischen Mangel an diesen Masken wie auch angesichts der Tatsache, dass nicht jeder eine sogenannte „Community-Maske“ nähen kann, muss durch die Politik geliefert werden >im wahrsten Wortsinn.

    Schwer zu vermitteln wird Menschen sein, die ihren Glauben in zu ihrer Religion gehörenden Häusern leben wollen, dass diverse Geschäfte im begrenzten Rahmen ihre Türen wieder öffnen dürfen, die der Kirchen, Moscheen, Synagogen etc. erst einmal geschlossen bleiben.
    Mal „in die Glaskugel geschaut“: ohnehin natürlich das zu wissen, gehe ich davon aus, dass sich dahingehend recht zeitnah etwas tun wird.

    Es liegt in unserer Hand wie sich künftig das öffentliche Leben gestalten und entwickeln lassen kann:
    geben wir dem Coronavirus so wie in den letzten Wochen über das Einhalten der Regeln vor allem in Bezug auf soziale Kontakte und Abstand-zueinander-halten weiterhin konsequent „Contra“, -Achtung: „Glaskugel“!- werden wir uns alsbald über weitere Erleichterungen freuen dürfen.

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