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Das Leuchten in den Augen geht weiter

Die zweite Station der Wunstorfer Wichtelaktion galt am Donnerstag den Häusern der “Charlottenhof”-Einrichtungen – die Wohnheimbewohner freuten sich riesig über das adventliche Wichteln.

Geschenkeauspacken | Foto: Friedlies Reschke

Wunstorf (red). Eine besondere Freude bereiten für Menschen, die an Weihnachten einsamer sind als andere, das war und ist die Idee des Wunstorfers Reinhard Seegers, die er mithilfe vieler anderer aus seiner Facebookgruppe “Mein Wunstorf” und darüber hinaus verwirklichte – die Aktion geht inzwischen ins dritte Jahr. Doch 2018 kamen so viele Päckchen zusammen, dass nicht nur, wie ursprünglich angedacht, die Bewohner des Kolenfelder Mönchehofs beschenkt werden konnten. Auch die Bewohner der Charlottenhof-Häuser sollten daher nun eine entsprechende Weihnachtsüberraschung bekommen.

INFO: Charlottenhof
Die Einrichtungen des “Charlottenhofs” betreuen psychisch erkrankte Menschen in Wohnheimen oder Wohngruppen. In Wunstorf ist die Gesellschaft in drei Ortsteilen vertreten. Wohnheime befinden sich in Wunstorf und Steinhude.

Bescherung in drei Häusern

Am Donnerstag fuhren Petra Sommer, Heike Mahn, Gabriela Bund, Friedlies Reschke, Miriam Schmidt und Bilsad Ramović mit insgesamt 65 Päckchen zu den drei Wohnheimen in Wunstorf und Steinhude und wichtelten, quasi im Akkord, gemeinsam mit den Bewohnern und Mitarbeitern. Statt eines Chores erklang diesmal weihnachtliche Trompetenmusik von Miriam Schmidt zur musikalischen Untermalung, Gabriele Bund erzählte die Weihnachtsgeschichte von Rudolph dem Rentier und sprach auch die Begrüßungsworte. Anschließend wurden die Wichtelpäckchen verteilt.

Petra Sommer (M.) bei der Geschenkeübergabe | Foto: Friedlies Reschke

Kinder durften aus therapeutischen Gründen diesmal nicht dabei sein und als wichtelnde Päckchenüberbringer fungieren. Das schmälerte den Erfolg der Aktion jedoch nicht: Die Bewohner freuten sich allesamt riesig über die Aktion. Wie bereits zuvor im Mönchehof am 15. Dezember floss auch dort die ein oder andere Träne. Die erwachsenen “Weihnachtsengel”, die dabei waren, freuten sich mit den Beschenkten und waren ihrerseits davon beeindruckt, wie man selbst mit kleinen Dingen eine solch große Freude hervorrufen kann. Es war eine ganz besondere Stimmung, die da entstand – und wie sie an Weihnachten auch sein sollte -, die noch lange nachwirkte.

Es hört einfach nicht auf

Doch noch immer blieben Päckchen übrig. 31 Wichtelpäckchen waren auch nach den Bescherungen in Kolenfeld, Steinhude und Wunstorf immer noch nicht vergeben. Diese brachte Ramović am Freitag dann in den Tagestreff für obdachlose Menschen in Wunstorf. Auch dort war die Freude unter den Anwesenden groß.

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Anfahrt | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Wichtelpäckchen und Wichtel | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Geschenkeauspacken | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Geschenkeauspacken | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Geschenkeauspacken | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Geschenkeauspacken | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Geschenkeauspacken | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Geschenkeauspacken | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Geschenkeauspacken | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Wichtelpäckchen | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Wichtelpäckchen | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Weihnachtsmusik | Foto: Friedlies Reschke

Weihnachtswichteln, 2. Streich

Geschenkeauspacken | Foto: Friedlies Reschke
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