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Spende

Decken für frierende Kinder

Mittlerweile muss alle 20 Minuten fünf Minuten der Klassenraum gelüftet werden. So manches Kind friert dabei, gerade wenn die Außentemperatur nahe des Gefrierpunkts liegt und frischer Wind hineinströmt. Ronny Neitzel wollte dem entgegenwirken und spendete nun Decken für Grundschulen.

Ronny Neitzel, Christiane Terbeck-Wendt (Schulleiterin der GS Großenheidorn), Kinder der Grundschule Großenheidorn
Ronny Neitzel, Christiane Terbeck-Wendt (Schulleiterin der GS Großenheidorn), Kinder der Grundschule Großenheidorn | Foto: privat

Wunstorf (red). Der Wunstorfer Ronny Neitzel hat sich Gedanken über kalte Raumluft gemacht und spendete kurzerhand Kindern der Grundschule Großenheidorn und Steinhude Decken. Durch das vorgeschriebene Lüften der Klassenräume sind Kinder der einströmenden kalten Luft ausgesetzt. Nachdem Neitzel bei den Schulleitungen den Bedarf erfragt hatte, besorgte er insgesamt 140 Decken für die beiden Grundschulen. „Manches frierende Kind wird sich bestimmt über eine wärmende Decke freuen“, ist sich Neitzel sicher.

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6 Kommentare

  1. Das ist wirklich sehr nett.
    Der Großteil der Eltern hatte sich aber auch schon selbst um Decken gekümmert, seitdem es mit dem Lüften los ging.
    Die Schule bat ebenfalls früh um eine weitere Jacke o. ä., die im Unterricht bei Bedarf tragbar ist.
    Leider gab es dennoch Kinder, die nichts von zu Hause mitbekommen haben.

  2. Kinder dreht die Heizung auf das ist ein Ausnahmezustand bei sowas kann der klimaschutz mal kurz warten schließlich zahlen wir dafür Steuern hier braucht keiner frieren wie im Krieg ! Armselige schulleitung

    1. @ Basti G.

      Auch wenn Ihnen grundsätzlich zuzustimmen ist:
      Die Klassenräume müssten als Voraussetzung zu beheizen sein.
      Bei den maroden baulichen Gegebenheiten in zahlreichen Schulen dürfte sich da ein ernstliches Problem ergeben (müssen).

      By the way:
      Das “Jungvolk” 😉 ist derart gekniffen, dass hoch erfreut sein wird, sich als Obendrauf den Ar*** abzufrieren zu dürfen…

      Diese Spende ist grundsätzlich zu begrüßen, löst mitnichten das Problem als solches.
      Die Schulkinder, die sich- aus welchen Gründen auch immer- keine wärmende Decke in das ar***kalte Klassenzimmer mitbringen können, werden sich mit Sicherheit über diese Geste freuen.

      1. Na klar vom sponsor eine super Sache! Aber die Heizung sollte trotz geöffneter Fenster an bleiben sonst kühlt der Raum aus und die Heizung schafft es nicht mehr

        1. @ Basti G.

          Dazu müssten als zwingende Voraussetzung die Heizungen anzustellen sein.
          Und gerade das ist bekanntermaßen oft nicht möglich.

          Selbiges betrifft die Fenster, die sich “Dank” des maroden Zustands vieler- zu vieler “Lehranstalten” nicht “in voller Ausdehnung” öffnen lassen.

          Inakzeptable Zustände, die bereits seit Jahten- teils Jahrzehnten
          den Verantwortlichen bekannt sind- nicht erst seit dem das kleine doch höchst gemeine (und gefährliche!) Virus aufgetreten ist.

          Es fällt mir ausgesprochen schwer, darauf zu vetrauen, dass die Mängel zeitnah behoben werden.

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