Dr. Arnd Hill ist neuer Chefarzt

Die KRH Psychiatrie Wunstorf hat neuen Chefarzt

Die Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie hat einen neuen Chefarzt:
Dr. Arnd Hill verstärkt das Führungsteam der KRH Psychiatrie Wunstorf.

Dr. Arnd Hill
Dr. Arnd Hill | Foto: pri­vat

Wunstorf (red). Bereits im März die­ses Jah­res hat­te er sei­ne Arbeit in Wunstorf als Lei­ten­der Ober­arzt auf­ge­nom­men. Füh­rungs­kräf­te mit sei­nem Exper­ti­se- und Erfah­rungs­schatz sei­en rar gesät. Man sei über­zeugt davon, dass er der Rich­ti­ge sei, um gemein­sam mit sei­nem Team die Ver­sor­gungs­an­ge­bo­te in der Kli­nik gezielt wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, so Dr. Mat­thi­as Bracht, KRH Geschäfts­füh­rer Medi­zin.

Die­se Ein­schät­zung teilt auch Prof. Dr. Mar­cel Sie­be­rer, Ärzt­li­cher Direk­tor der KRH Psych­ia­trie Wunstorf. „Herr Dr. Hill ist mit gan­zem Her­zen Team­play­er und Geron­to­psych­ia­ter. Mit sei­ner kri­ti­schen und dabei immer kon­struk­ti­ven Art haben wir ihn schon für den gan­zen Stand­ort als einen gro­ßen Gewinn erle­ben dür­fen.“

Viele Stationen führten nach Wunstorf

Hill ist ein Kind des Ruhr­ge­bie­tes. Aus Essen kam er nach Han­no­ver, um hier an der Medi­zi­ni­schen Hoch­schu­le Medi­zin zu stu­die­ren. Sei­ne Fach­arzt­zeit ver­brach­te er dann in Del­men­horst, Osna­brück, Düs­sel­dorf, Essen und Kiel. Spä­ter arbei­te­te der Inter­nist und Psych­ia­ter in Lüne­burg, wo er ers­te Erfah­run­gen in der Lei­tung von geron­to­psych­ia­tri­schen Abtei­lun­gen mach­te.

Bereits vor sechs Jah­ren war der 51-Jäh­ri­ge in der KRH Psych­ia­trie Wunstorf tätig. Neben der Aus­bil­dung zum Human­me­di­zi­ner und einem berufs­be­glei­ten­den Stu­di­um der Health Admi­nis­tra­ti­on hat er sich im Bereich Public Health fort­ge­bil­det. Bei der Arbeit mit den älte­ren Pati­en­ten fas­zi­niert Hill immer wie­der das Wech­sel­spiel aus see­li­scher Gesund­heit und Kör­per­lich­keit.

In sei­ner Frei­zeit berei­tet sich Hill gera­de auf sei­nen vier­ten Halb­ma­ra­thon vor. Wer Glück hat, kann den pas­sio­nier­ten Früh­auf­ste­her bei einer mor­gend­li­chen Trai­nings­ein­heit am Stein­hu­der Meer, dem Ben­ther Berg oder in der Eilen­rie­de erle­ben.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Noch bes­tens in Erin­ne­rung ist mir der Skan­dal ‑allei­ne die­ser sich für man­chen ver­meint­lich zu hef­tig anhö­ren­de Aus­druck trifft es- in der Geron­top­s­ch­ia­trie des KRH-Wunstorf im Jahr 2015.

    Ob es dem neue Chef­arzt gelin­gen wird, dar­auf hin­zu­ar­bei­ten, dass sich die dama­li­gen Vor­gän­ge defi­ni­tiv nicht wie­der­ho­len wer­den, kann ich sicher­lich nicht beur­tei­len.
    Aus­schließ­lich dar­auf hof­fen.

    Das Ein­zi­ge, das ich mit Sicher­heit weiß, ist die trau­ri­ge Tat­sa­che, dass all­zu vie­le nega­ti­ve Ereig­nis­se rasch, zu rasch, aus dem Fokus Öffent­lich­keit gerät.
    Lei­der. Wobei ich mich nicht aus­neh­me.

    Genau­so gesi­chert ist ‑und das ist nicht KRH-spezifisch‑,dass sei­tens der für erschre­cken­de Ereig­nis­se ver­ant­wort­lich Zeich­nen­den, all­zu häu­fig die unsäg­li­che Poli­tik des „unter-den-Tep­pich-keh­ren“ gepflegt wird.

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