Diver­se Fah­rer­fluch­ten in Stein­hu­de

Am Wochen­en­de ver­zeich­ne­te die Wunstor­fer Poli­zei drei Unfall­fluch­ten in Stein­hu­de. Nur in einem Fall gelang es den Beam­ten bis­lang, den Täter zu stel­len.

Fahr­zeug der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Am Frei­tag wur­de auf der Schmie­de­stra­ße in Stein­hu­de zwi­schen 8.30 und 13.30 Uhr ein gepark­ter BMW von einem unbe­kann­ten Fahr­zeug beschä­digt. Der Ver­ur­sa­cher beging Fah­rer­flucht. Der Scha­den beläuft sich auf ca. 2.500 Euro.

Info: Fah­rer­flucht
Wer sich nach einem Unfall dazu ent­schei­det, nicht eine ange­mes­se­ne Zeit zu war­ten und ggf. auch danach nichts sofort unter­nimmt, um sei­ne Per­so­na­li­en fest­stel­len zu las­sen, begeht Fah­rer­flucht (juris­tisch: uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfall­ort) – eine Straf­tat, die von Poli­zei und Jus­tiz ent­spre­chend ver­folgt wer­den muss. Wer sich inner­halb von 24 Stun­den zu einem spä­te­ren Zeit­punkt z. B. beim Unfall­geg­ner oder der Poli­zei mel­det, besei­tigt nicht die Unfall­flucht, kann aber auf eine deut­lich gerin­ge­re Stra­fe oder sogar Straf­lo­sig­keit hof­fen. Das gilt aber nur, wenn es ein gerin­ger Sach­scha­den (unter 1.500–1.300 €) war, der abseits des nor­ma­len Stra­ßen­ver­kehrs ent­stan­den ist (z. B. beim Par­ken). Bei höhe­ren Scha­dens­sum­men, Per­so­nen­schä­den, Unfäl­len im flie­ßen­den Ver­kehr oder nach 24 Stun­den pro­fi­tiert der Unfall­ver­ur­sa­cher nicht von die­ser Rege­lung.

Eben­falls in Stein­hu­de, in der Stra­ße Am Fuh­ren­weg. wur­de am Sams­tag in der Zeit von 8.50 bis 20.30 Uhr ein gepark­ter Opel Adam beschä­digt. Der Ver­ur­sa­cher streif­te ver­mut­lich beim Aus­par­ken das abge­stell­te Auto und ent­fern­te sich anschlie­ßend uner­laubt von der Unfall­stel­le. Der Unfall ereig­ne­te sich in einer Park­bucht vor der Haus­num­mer 26. Der Scha­den beläuft sich auf ca. 500 Euro. In bei­den Fäl­len bit­tet die Poli­zei mög­li­che Zeu­gen um Hin­wei­se unter der Tele­fon­num­mer 0503195300.

Unfall­fah­rer wird über­führt

Wie­der­um im Fuh­ren­weg ereig­ne­te sich am Sams­tag gegen 12.15 Uhr eine Ver­kehrs­un­fall­flucht. Hier konn­te der flüch­ti­ge Fah­rer jedoch auf­grund von Zeu­gen­aus­sa­gen und wei­te­ren Ermitt­lun­gen kur­ze Zeit spä­ter über­führt wer­den. Gegen ihn wur­de ein Straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet.

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