Stadtgespräch

Ehemann hilft seiner Frau beim Einparken

Statt sich mit dem in seinen Augen nicht zufriedenstellenden Einparkversuch seiner Ehefrau abzufinden, nahm ein Mann in Bad Nenndorf die Angelegenheit selbst in die Hand. Am Ende stand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro.

Einparkhilfeergebnis
Das Auto nach dem Einparkversuch | Foto: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg

Bad Nenndorf (red). Wie die Polizei Bad Nenndorf gestern mitteilte, ging am vergangenen Sonnabend der Einparkversuch mit einem Mercedes in der Kurstadt gehörig schief. Am Samstagmorgen um 10 Uhr wollte ein Ehepaar Geld abheben und fuhr dazu auf das Gelände der Sparkasse Schaumburg in der Rodenberger Allee. Die Ehefrau saß am Steuer und parkte den Wagen etwas schräg in einer der dortigen Parkbuchten. Dann betrat sie das Bankgebäude.

Grundstücksbegrenzung durchbrochen

Demolierter Mercedes
Das Auto nach dem Einparkversuch | Foto: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg

Der 89-jährige Ehemann der Fahrerin blieb beim Wagen, war mit den Einparkfähigkeiten seiner Frau jedoch nicht zufrieden. Pflichtbewusst, so die Polizei, nutzte er die Wartezeit, um das Ergebnis zu verbessern. Er setzte sich ans Lenkrad, um das Auto gerader auszurichten. Das gelang ihm auch, der Mercedes stand am Ende rechtwinkliger zur Parkbucht – allerdings nun auf dem Nachbargrundstück.

Die aus der Sparkasse zurückkehrende Ehefrau fand den Mercedes samt ihrem Ehemann in den Trümmern des durchbrochenen Sichtschutzzaunes wieder. Auch das Fahrzeug war durch das Manöver stärker beschädigt worden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 5.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

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13 Kommentare

      1. Es entzieht sich meines Wissens, ob hier einem mehr als fragwürdigen und letztlich kranken Vergnügen am Ablästern über uns, die tatsächlich Frauen sind, gefrönt wird, oder ob ich in die Falle der Fehlinterpretation eines für die Kommentarfunktion in der Wunstorfer Auepost gewählten (Nick-) Namens getappt bin.

        Denn nicht jeder Ruf-/Spitz-/ Nickname oder ein gewähltes Pseudonym lässt den Rückschluss auf das wirklich gegebene Geschlecht zu.
        Somit keine Ahnung, ob sich hinter #”Basti G.” eine Frau oder ein Mann verbirgt.

        Ebenfalls ahnungslos bin ich hinsichtlich dessen, ob ich das wirklich wissen muss und wissen möchte…

  1. Und ich bleibe dabei: Wir brauchen (dringend) Fahrtauglichkeitsprüfungen ab einem gewissen Alter!
    Wenn man mal in die Unfallstatistiken guckt, sieht man, dass gerade ältere Herrschaften Unfälle verursachen! Da wird schnell mal ein Pedal verwechselt oder man sieht eben doch nicht mehr so gut!
    Und auch allen anderen Verkehrsteilnehmern würde eine Auffrischung der Verkehrsregeln so manches Mal gut tun!

  2. #Sabrina möchte ich dahingehend zustimmen, dass es durchaus Sinn ergibt, dass grundlegende Kenntnisse der Verkehrsregeln immer wieder mal aufgefrischt werden sollten.

    Unisono gehe ich mit #Sabrina hingegen nicht mit deren Ansichten zu den Senioren unter den Verkehrsteilnehmenden:
    auch die noch sehr jungen Menschen unter denen stellen mindestens (!) ein gleich hohes Risiko dar.

    Da sind’s dann zwar weniger die Verwechslungen der Pedalen, sondern eher die überhöhten Geschwindigkeiten, vor allem jedoch die absoluten No-Goes: Fahren unter Alkohol und/oder anderer “berauschenden Substanzen”.

  3. Mit Sicherheit alles andere als ein Vergnügen für #Sascha und viele weitere, einen “Verkehrserzieher” vor sich zu haben, der/die sich als “Schleich-Michel” zeigt; von mir unbestritten.

    Dennoch ist mir das dann doch angenehmer als “Kapitän Bleifuß” -zumindes für meine Sicherheit (und erst recht für die der anderen am Verkehr Teilnehmenden).

    1. Ich kann (und möchte das auch gar nicht!) mir ein Grinsen ob #Loliths Anmerkung nicht “verkneifen”.

      Denn auch wenn die Geschichte als solche nicht wirklich zum Lachen ist:
      vielleicht nicht gänzlich verkehrt, ein bisschen Humor mit rein zu bringen… 🙂 🙂

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