B 441

Eine Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß

Gestern Nachmittag kam es auf der B 441 zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 66-Jähriger war in den Gegenverkehr geraten. Dort stieß er mit dem Auto einer 51-Jährigen zusammen, die schwer verletzt wurde.

VW Touran und Mazda stießen auf dem linken Standstreifen frontal zusammen | Foto: Feuerwehr Wunstorf

Wunstorf (red). Am Montagnachmittag geriet ein 66 Jahre alter Autofahrer mit seinem VW auf der B 441 gegen 15.40 Uhr in den Gegenverkehr und stieß dort mit dem Fahrzeug einer 51-Jährigen zusammen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 66-Jährige mit seinem Touran aus Richtung Seelze nach Wunstorf unterwegs gewesen. Kurz vor der Überführung der Straße „Im Blenze“ geriet er in einer leichten Rechtskurve nach links auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Warum er die eigene Fahrspur verließ, ist bislang nicht bekannt.

Fahrerin im Gegenverkehr schwer verletzt

Eine 39 Jahre alte Autofahrerin konnte mit ihrem Fahrzeug noch rechtzeitig ausweichen. Die hinter ihr fahrende 51-Jährige lenkte ihren Mazda 2 ebenfalls noch zur Seite, stieß dann jedoch auf dem Standstreifen frontal mit dem VW Touran zusammen. Dabei wurde die Frau schwer verletzt. Der Unfallverursacher trug leichte Verletzungen davon. Ein Krankenwagen brachte die Schwerverletzte in eine Klinik, der 66-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Vollsperrung bis 18 Uhr

Die Wunstorfer Feuerwehr streute die ausgelaufenen Betriebsstoffe ab und sorgte für den Brandschutz. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die B 441 bis etwa 18 Uhr voll gesperrt, es kam zu erheblichen Behinderungen. Nach Schätzungen der Polizei beläuft sich der entstandene Gesamtschaden auf 12.000 Euro.

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12 Kommentare
  1. Marius Ahlborn meint

    Ich wünsche den Geschädigten gute und schelle Genesung!
    Ich bin auch dafür, das Autofahrer ab einem Alter von 60 Jahren alle halbe Jahre zum Fahrtraining oder Fahrkontrolle sollten, um zu sehen ob man noch die Fahrfähigkeit besitzt. Dies soll keine Unterstellung sein wegen dem Unfall. Es passiert auch jungen Menschen unter 60, dennoch finde ich es sinnvoll.

    1. Claudia Schwarz meint

      Ich bin dafür, dass unsere Fahrerlaubnis regelmäßig abläuft und erneuert werden muss. Altersunabhängig.

    2. Michael Schöner meint

      Claudia Schwarz Genau. So alle 2-4 Jahre ein Tag Nachschulung. Neuerungen StVO, Erste Hilfe, Sehtest und eine Runde über nen Verkehrsübungsplatz. Täte keinem wirklich weh

    3. Mellie Muehlhausen meint

      Das sagst du jetzt, wo du noch ziemlich jung bist! Je älter du wirst, desto weniger wirst du wahrscheinlich von deinem eigenen Vorschlag begeistert sein!
      60 ist doch ziemlich früh! Wenn man bedenkt, dass die meisten da noch voll im Berufsleben stehen (müssen)!
      Ich denke, so ab 70 Jahre sollte ein regelmäßiger Gesundheitsscheck und eine Überprüfung der Fahrtauglichkeit durchgeführt werden

    4. Marius Ahlborn meint

      Mellie Muehlhausen ja verstehe dich, es kommt halt sicher darauf an wie fit man ist es gibt welche die mit 60 nicht mehr fit sind und welche mit 70+ fit sind, umso früher umso besser, an sich finde ich den Vorschlag von den anderen Beoträgen auch gut, generell eine Nachschulung alle 4 Jahre z.B.! Man müsste eine Studie machen ob 60, 65, oder mit 70 wenn es in Frage kommen würde.

    5. Wolfgang Löneke meint

      Marius Ahlborn Alle halbe Jahre ist wohl etwas übertrieben !
      Ich bin LKW Fahrer und muss seitdem 50. Lebensjahr alle 5 Jahre ein Gesundheitsattest nachweisen um meine Fahrerlaubnis verlängern zu lassen. Dazu brauche ich noch 5 Fortbildungen um gewerblich weiter fahren zu können.
      Einen Sehtest ab dem 50. Lebensjahr fände ich sehr angebracht. Ab ca. den 70. Lebensjahr auf alle Fälle eine Gesundheitskontrolle sowie einen Reaktionstest . Ich muss noch erwähnen das ich 38 Jahre Tankwagen fahre . Dabei habe ich auf den Tankstellen schon so manche ältere Fahrer (in der Regel Männer) gesehen , die eigentlich nicht mehr, am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen sollten.
      Aber es gibt genügend junge Männer , die fahren wie der Henker ! Man braucht nur die Nachrichten der letzten 4 Tage lesen !

    6. Jens Schnelle meint

      Wenn dann für alle und unabhängig vom Alter! Es bringt keinem was, wenn man mit 17,5 beim Sehtest war und mit 30 immer noch meint, keine Brille zu benötigen. Eine Regelung wie bei den Berufskraftfahrern wäre durchaus Sinnvoll. Alle fünf Jahre zum Test, ansonsten Entzug der Fahrerlaubnis. Dann würde es definitiv etwas ruhiger auf unseren Straßen werden.

  2. Biggi Selli meint

    Der 83 jährige Fordfahrer hat vermutlich mit seinem Geschleiche auf der BAB den Mercedes in die Überholspur gezwungen. Am Ende sind immer die Jungen die Dummen.

    1. Wolfgang Löneke meint

      Was hat der 83 Jährige Fordfahrer mit diesem Artikel zu tun ?
      Und zu überholen gezwungen ?

    2. Jens Schnelle meint

      Zum Überholen gezwungen? Das ist der größte Schwachsinn! Die Tatsache das man irgendwo mit einer bestimmten Geschwindigkeit fahren darf, bedeutet nicht das man diese Geschwindigkeit auch fahren muss! Dazu steht in der Straßenverkehrsordnung was von angepasster Fahrweise. Also an die äußeren Umstände und eigenen Fähigkeiten angepasst. Das überholen „müssen“ hat was mit mangelnder Anpassungsfähigkeit zu tun.

  3. Jessi Just meint

    Viktor Neu das was ich dir gestern sagte

  4. Georg Gerdes meint

    Unfall auf der B 441 – Der Bericht ist wie so oft übertrieben, aufgebauscht und falsch:
    Die geschädigte Fahrerin ist nur leicht verletzt und schon aus der Klinik entlassen.
    Der Unfallverursacher erlitt eine Handgelenk-Fraktur.
    Der Unfall geschah nicht wegen seines Alters ( er ist Berufs-Busfahrer) oder aus Leichtsinn. Ihm ist ganz normal schlecht geworden. Dies kann auch einem dreißigjährigen Menschen passieren.
    Bitte nicht solche unqualifizierten Berichte – nur um Umsatz zu machen !!!

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