Stadtgespräch

Kinder und Hunde sollten Bereiche meiden

Erhöhtes Aufkommen von Blaualgen im Steinhuder Meer

Im Steinhuder Meer wurde an Badeinsel und Weißer Düne eine hohe Blaualgenkonzentration festgestellt. Beim Baden ist nun Vorsicht geboten.

Blaualgenwarnschild
Blaualgenalarm am Steinhuder Meer (Archivbild) | Foto: Daniel Schneider

Steinhude/Mardorf (red). Bei routinemäßigen Messungen an beiden Badestellen des Steinhuder Meers hat das Gesundheitsamt der Region Hannover eine hohe Konzentration der sogenannten Cyanobakterien (Blaualgen) festgestellt. Diese sind erkennbar an Auftreibungen und Schlieren. Bei den derzeitigen sommerlichen Wetterverhältnissen kann es – je nach Wind und Wellenlage – zu Ansammlungen von Blaualgen in den Strandbereichen kommen. Diese Bereiche sollen gemieden und Kinder beaufsichtigt werden. Auch Hunde sollten hier nicht baden und kein Wasser schlucken. Wer baden möchte, sollte auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen im Wasser achten und die entsprechenden Bereiche meiden.

Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover überwacht während der Badesaison vom 15. Mai bis zum 15. September 23 Seen in der Region. Im vierwöchigen Rhythmus nehmen Hygieneinspektoren Proben, um das Wasser bakteriologisch auf zwei Keimarten – so genannten Intestinalen Enterokokken und Escherichia coli – zu untersuchen. Außerdem werden die Seen anhand der Sichttiefe auf das Vorkommen von Blaualgen geprüft. Manche Arten der Blaualgen scheiden gesundheitsschädigende Stoffwechselprodukte aus, die zu allergischen oder toxisch bedingten Gesundheitsstörungen führen können. Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen sind an den Badestellen aufgestellt. Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern.

1 Kommentar

  1. Auf DEM Gebiet bin ich definitiv KEINE Expertin, so dass mir außer die die Blaualgen-“Blüte” begünstigenden Wetterverhältnissen und die potenziellen gesundheitlichen Gefährdungen durch das “nette (naja) Kraut” 😉 nicht allzuviel bekannt ist.

    Macht aber nix:
    Ich gehe im Steinhuder Meer nicht ‘planschen’ und eine Fellnase als treue Begleitung, die durch die Blaualgen krank werden kann, habe ich leider nicht 🙁

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