Explosion an Flüssiggastank verhindert » Wunstorfer Auepost

Wiedenbrügge

Explo­si­on an Flüs­sig­gas­tank ver­hin­dert

6 Feu­er­weh­ren der Samt­ge­mein­de am Stein­hu­der Meer rück­ten am Frei­tag­abend aus und neu­tra­li­sier­ten die Gefahr einer dro­hen­den Explo­si­on. Ein 3000-Liter-Gas­tank hat­te einen Defekt am Ven­til.

Feu­er­weh­ren am Ein­satz­ort | Foto: Feu­er­weh­ren SG Sach­sen­ha­gen

SG Sach­sen­ha­gen (red). Durch ein defek­tes Ven­til an einem ca. 3000 Liter fas­sen­den Flüs­sig­keits­gas­tank kam es am Frei­tag­abend zu einem Aus­tritt des Inhal­tes. Gegen 20.30 Uhr hat­ten Bewoh­ner des Hau­ses in der Stra­ße „Im Alten Dor­fe“ in Wie­den­brüg­ge ein Zischen und typi­schen Gas­ge­ruch bemerkt und sofort die Feu­er­wehr geru­fen. Die Inte­grier­te Regio­nal­leit­stel­le Schaumburg/Nienburg alar­mier­te dar­auf­hin die Feu­er­weh­ren Wie­den­brüg­ge, Berg­kir­chen, Wöl­ping­hau­sen, Hagenburg/Altenhagen, Sach­sen­ha­gen und Nien­brüg­ge.

Explo­si­ons­fä­hi­ge Gas­kon­zen­tra­ti­on in der Luft

Meh­re­re Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger nah­men in der unmit­tel­ba­ren Umge­bung des Gas­tanks Mes­sun­gen mit Gas­mess­ge­rä­ten vor. Zur Sicher­heit der Feu­er­wehr­leu­te ging ein Ret­tungs­wa­gen des DRK Schaum­burg in Bereit­stel­lung. Bei den Mes­sun­gen durch die Feu­er­wehr bestä­tig­te sich der Ver­dacht einer explo­si­ons­fä­hi­gen Atmo­sphä­re. Die gefähr­li­che Kon­zen­tra­ti­on beschränk­te sich jedoch auf die direk­te Nähe zum Aus­strö­mungs­ort am Ven­til des Tanks.

Mit Was­ser wur­de der Gas­tank dar­auf­hin gekühlt und die Gase nie­der­ge­schla­gen. Bis zum Ein­tref­fen einer ange­for­der­ten Fach­fir­ma wur­de wei­ter in regel­mä­ßi­gen Abstän­den die Umge­bungs­luft kon­trol­liert. Die ein­ge­trof­fe­ne Fach­fir­ma pump­te das Flüs­sig­gas ab und wech­sel­te das defek­te Ven­til. Nach 4 Stun­den war der Ein­satz für die Feu­er­weh­ren been­det.

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