Über 1,6 Promille

Fahrrad gefahren – Autoführerschein weg

Das Fahren mit dem Fahrrad in volltrunkenem Zustand könnte einen Wunstorfer nun den Führerschein kosten.

Polizeifahrzeug Wunstorf
Fahr­zeug der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Am Sams­tag kurz vor Mit­ter­nacht kon­trol­lier­te die Poli­zei einen 36-jäh­ri­gen Wunstor­fer in der Kern­stadt. Der Mann fuhr Fahr­rad, war dabei aber voll­trun­ken. Ein Atem­test ergab eine Alko­hol­kon­zen­tra­ti­on von über 1,6 Pro­mil­le.

Drastische Folgen

Anschlie­ßend muss­te der Mann mit zur Wache für die Ent­nah­me einer Blut­pro­be. Ihn erwar­tet nun eine Geld- oder sogar Frei­heits­stra­fe. Außer­dem droht ihm der Ver­lust des Füh­rer­scheins. Dar­über ent­schei­det das Gericht im Straf­ver­fah­ren.

INFO: Abso­lu­te Fahr­un­tüch­tig­keit
Die recht­li­che Fahr­un­tüch­tig­keit ist bei Ver­kehrs­teil­neh­mern unter­schied­lich bestimmt: Wäh­rend ein Auto­fah­rer ab 1,1 Pro­mil­le als abso­lut fahr­un­tüch­tig gilt und eine Straf­tat begeht, liegt die Gren­ze für Fahr­rad­fah­rer bei 1,6 Pro­mil­le.
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1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Gegen „ein (!!) lek­ker Bier­chen“ hat nie­mand was ein­zu­wen­den. Sei es beim Füh­ren einen KFZ oder beim ‚Draht­esel’.

    1,6 Pro­mil­le: Respekt!
    Um die ins Blut zu krie­gen, braucht es eine gan­ze Men­ge an „lek­ker Bier“.

    Als Herr oder Frau ‚Besoff­ski’ sich ans Steuer/Lenker zu set­zen ‑kann getan wer­den, darf es jedoch ganz klar nicht.
    Mit den sich dar­aus resul­tie­ren­den Kon­se­quen­zen muss dann völ­lig zu Recht gelebt wer­den.

    Schluss­end­lich geht es beim ‚zuge­dröhn­ten’ Fah­ren um die Gesund­heit und das Leben ande­rer.
    Spä­tes­tens dann ist „Schluss mit lus­tig“.

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