Passanten greifen ein

Familienvater geht mit Messer auf Frau und Tochter los

Familiendrama mitten in Wunstorf: Ein 50 Jahre alter Mann hat heute Morgen seine Frau und eine seiner Töchter angegriffen und sie sowie weitere Familienmitglieder verletzt.

Polizeiabsperrung
Poli­zei­ab­sper­rungs­band (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Am Sonn­tag­mor­gen spiel­ten sich dra­ma­ti­sche Sze­nen im Ler­chen­weg in der Kern­stadt ab. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen der Poli­zei hat­te der 50-Jäh­ri­ge zunächst sei­ne 46-jäh­ri­ge Ehe­frau atta­ckiert. Die Frau flüch­te­te vor ihrem Mann aus dem Haus, wur­de von ihm jedoch auf der Stra­ße ein­ge­holt und mit einem Mes­ser am Rücken ver­letzt.

Als sei­ne 19-jäh­ri­ge Toch­ter ein­zu­schrei­ten ver­such­te, ent­wi­ckel­te sich ein Hand­ge­men­ge, bei dem auch die Toch­ter Schnitt­ver­let­zun­gen erlitt. Erst als sich deren 14-jäh­ri­ge Schwes­ter sowie ihr 17-jäh­ri­ger Bru­der dem Vater eben­falls in den Weg stell­ten und auch Pas­san­ten ein­grif­fen, gelang es, den Vater zu über­wäl­ti­gen.

Vater verletzt sich selbst im Polizeigewahrsam

Wäh­rend Ret­tungs­wa­gen die bei­den mit dem Mes­ser ver­letz­ten Frau­en in Kli­ni­ken fuh­ren, wur­de der Tat­ver­däch­ti­ge von der Poli­zei in eine Zel­le des Poli­zei­kom­mis­sa­ri­ats Wunstorf gebracht. Dort ran­da­lier­te er wei­ter und ver­letz­te sich selbst am Kopf. Die Beam­ten waren schließ­lich gezwun­gen, Pfef­fer­spray ein­zu­set­zen, um den Mann erneut über­wäl­ti­gen und Schlim­me­res ver­hin­dern zu kön­nen. Anschlie­ßend wur­de der Mann eben­falls in eine Kli­nik gebracht, um sei­ne Kopf­ver­let­zun­gen zu behan­deln.

Wie die Poli­zei mit­teil­te, soll der 50-Jäh­ri­ge noch heu­te von einem Arzt hin­sicht­lich sei­nes Geis­tes­zu­stands unter­sucht wer­den, da Hin­wei­se vor­lä­gen, dass hier der Grund für die Tat zu sehen sein könn­te. Wei­te­re Erkennt­nis­se zu den Grün­den für die Atta­cke des Man­nes auf sei­ne Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen lagen nicht vor.

Keine schweren Verletzungen

Die Ehe­frau und die 19-jäh­ri­ge Toch­ter wur­den glück­li­cher­wei­se nicht schwer ver­letzt, auch die wei­te­ren Betei­lig­ten aus der Fami­lie erlit­ten nur leich­te Ver­let­zun­gen. Die Poli­zei hat Ermitt­lun­gen wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung gegen den Vater auf­ge­nom­men.

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2 Kommentare
  1. Grit Decker sagt

    Der „Print­me­di­en-Kon­kur­renz“ war bereits am Vor­mit­tag zu ent­neh­men, dass der Täter in die Psych­ia­trie zwecks Begut­ach­tung über­stellt wur­de.

    Mehr als zu ver­ste­hen, dass der Mann auf sei­nen (Geis­tes-) Zustand hin unter­sucht wer­den soll:
    denn was er sich da erdreis­tet hat, ist eher nicht „nor­mal“ ‑um mal eines der von mir so gar nicht gemoch­ten Wör­ter zu gebrau­chen.

    Was bei die­ser ange­brach­ten psych­ia­tri­schen Begut­ach­tung letz­ten Endes her­aus­kommt wird?
    Mmmh: das Ergeb­nis kann nun wirk­lich nie­mand ken­nen.
    Mut­ma­ßun­gen hier­zu wären rei­ne Spe­ku­la­ti­on und soll­ten doch bit­te unter­blei­ben ‑mei­ner unmaß­geb­li­chen Ansicht nach.

    1. Basti g. sagt

      GRIT DECKER sie schrei­ben immer gei­le Kom­men­ta­re haben sie schon mal über­legt damit Geld zu ver­die­nen dann hät­ten sie nicht soviel lan­ge Wei­le

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