Feueralarm im Flüchtlingsheim » Wunstorfer Auepost

Feu­er­alarm im Flücht­lings­heim

Ein Fett­brand im Wohn­heim am Luther Weg ver­lief am Frei­tag­abend glimpf­lich. Das Feu­er konn­te bereits vor Ein­tref­fen der Ret­tungs­kräf­te vor Ort gelöscht wer­den.

Abend­li­cher Ein­satz am Flücht­lings­wohn­heim | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

Wunstorf (red). Ges­tern Abend wur­den die Wunstor­fer Feu­er­wehr, Poli­zei und Ret­tungs­dienst zum Flücht­lings­wohn­heim am Luther Weg alar­miert. Die Brand­mel­de­an­la­ge hat­te aus­ge­löst.

Kein Fehl­alarm

Es han­del­te sich nicht um einen Fehl­alarm, beim Kochen war es in einem Raum zu einem Fett­brand gekom­men. Die Betei­lig­ten und der im Hau­se täti­ge Sicher­heits­dienst konn­ten die Flam­men jedoch schnell löschen, noch bevor die Feu­er­wehr mit drei Fahr­zeu­gen ein­traf. Die­se kon­trol­lier­te die Zwi­schen­de­cke, da an die­ser Stel­le Wär­me­mel­der ange­sprun­gen waren, und lüf­te­te den ver­rauch­ten Bereich. Ver­letzt wur­de nie­mand.

Info: Gefähr­li­che Fett­brän­de
Fet­te und Öle kön­nen sich bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren von selbst ent­zün­den, wenn Herd­plat­ten zu heiß ein­ge­stellt sind. Um etwa 350 Grad beginnt dann Fett z. B. in einer Pfan­ne zu bren­nen. Wird der Fett­brand umge­hend erstickt (z. B. mit Topf­de­ckel oder einem geeig­ne­ten Feu­er­lö­scher), geht das Mal­heur meist glimpf­lich aus und das Feu­er kann sich nicht wei­ter auf umlie­gen­de Gegen­stän­de aus­brei­ten (die sich durch die stei­gen­de Hit­ze wie­der­um auch selbst ent­zün­den kön­nen). Wird gar ver­sucht, mit Was­ser zu löschen, ent­steht eine Fett­ex­plo­si­on, da Was­ser beim Kon­takt mit bren­nen­dem Fett schlag­ar­tig ver­dampft und der so ent­ste­hen­de Was­ser­dampf kleins­te Fett­teil­chen mit sich reißt. Die­se Zer­stäu­bung kann eben­so zur Aus­brei­tung des Feu­ers, hohen Schä­den und schwers­ten Brand­ver­let­zun­gen füh­ren.

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