Stadtgespräch

Rauchwarnmelder in Reihenhaus

Feuerwehr auf der Suche nach der Alarmursache

Gleich zweimal rückte die Wunstorfer Feuerwehr heute aus. Während es nahe der Fußgängerzone tatsächlich brannte, stellte sich ein vermutetes Feuer in der Nordstadt als Fehlalarm heraus.

Feuerwehr kommt über die Steckleiter
Die Feuerwehr verschafft sich Zugang über ein gekipptes Fenster | Foto: Florian Hake/www.fotografie-hake.de

Wunstorf (red). Am Nachmittag gegen 15 Uhr ging der Alarm ein. Die Feuerwehr machte sich mit 5 Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften auf den Weg zu einem vermuteten Brand in der Gerhard-Hauptmann-Straße, auch die Polizei und ein Rettungswagen rückten an. Dort piepte in einem Reihenhaus ein Rauchwarnmelder und ließ Nachbarn aufmerksam werden. Da die Bewohner des Hauses jedoch nicht anzutreffen waren, verschafften sich die Feuerwehrleute Zutritt über ein gekipptes Fenster im Obergeschoss des Hauses. Zur selben Zeit wurde die Drehleiter ausgefahren, um eine mögliche Rauchentwicklung zu lokalisieren.

Feuer oder Rauchentwicklung konnten jedoch nicht festgestellt werden. Die Wohnräume zeigten keine Anzeichen eines Brandes. Es blieb unklar, weshalb der Rauchmelder angeschlagen hatte.

Papiercontainer zerstört

Bereits kurz vor Mittag war die Feuerwehr schon einmal ausgerückt: Ein Papiercontainer in der Mittelstraße war in Brand geraten.

3 Kommentare

  1. Hier wurde durch einen Rauchwarnmwelder aufmerksame Nachbarn und letztlich die Einsatzkräfte der Feuerwehr für umsonst (wirklich ‚für umsonst‘?) „in Trab gebracht“, dennoch wird den Sinn dieser Warnmelder niemand ernstlich anzweifeln wollen.

    Und zwar ungeachtet dessen, dass rs dem jeweiligen Bewohnenden „peinlich“ sein könnte (mir ging es auch so) ,dass wegen ihm „die gesamte Kavallerie“ anrücken muss.

    1. Wie man sieht, auch (Rauchmelder-)Technik kann mal versagen. Bei solch hohen Temperaturen wie gestern muss man damit schon mal rechnen.
      Aber warum so pessimistisch liebe Grit? Sie sind zwar „umsonst“ ausgerückt, aber nicht „FÜR umsonst“ (ja, ich habe das Fragezeichen gesehen 🙂 ). Wären die nötigen Mittel nicht da wäre die Einsatzbereitschaft auch sehr schnell nicht mehr gegeben. Und gerade diese Einsatzbereitschaft ist bemerkenswert. – Ich habe gestern kurz nach 15 Uhr den Alarm gehört. Der letzte Sirenenton war kaum verklungen, da fuhr hier am Ende der ‚Lange Str.‘ schon das erste Einsatzfahrzeug vorbei. Das waren geschätzt kaum zwei Minuten. Schneller geht es gar nicht.

      Übrigens steht hier auf der Internetseite der Feuerwehr Wunstorf auch einiges Wissenswertes, z.B. über die Organisation der Dienstbereitschaft gerade jetzt in Corona-Zeiten.
      https://feuerwehr-wunstorf.de/anpassung-der-alarmierung/
      Leider sind die Einträge unter dem Menüpunkt „Einsätze“ nicht ganz aktuell. Letzter Eintrag war im März.
      Und eine Kommentarfunktion gibt es dort auch. Die gleiche wie hier 🙂

  2. @ Andrea

    Moin Moin,
    Umzugsvorbereitungs-Stress hin oder her:
    „Soviel Zeit MUSS sein“.

    Den ausgelösten Vollalarm wie das „ratzfatz“ Ausrücken der Einsatzkräfte habe auch ich ‚in Echtzeit‘ mitbekommen.

    Unsere Feuerwehr ist grundsätzlich von der ‚fixen Truppe“.
    Doch dieses mal: Hut ab! (wenn ich denn einen hätte 😉 )

    Natürlich sind die ‚Mädels und die Jungs‘ NICHT für umsonst ausgerückt! Sorry, wenn das nicht ganz so klar angekommen ist.

    Bei den aktuellen Temperaturen streiken nicht nur wir Menschen:
    da kann es durchaus auch mal die Technik „aus den Puschen holen“.
    Doch erfreulich, dass dennoch eher ein Einsatz mehr gefahren wird als dass tatsächlich etwas abfackelt oder gar ein „Lebewesen“ gleich welcher Art zu Schaden kommt.

    Dass Homepages nicht immer auf dem aktuellen Stand sind, ist nicht explizit eine die Feuerwehr betreffende Tatsache.

    Kommt bitte alle GUT durch den wieder brüllend heissen Tag.

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