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Wäschewagen brennt

Feuerwehr löscht Brand in Psychiatrie

Am Sonntagabend brannte es in der Psychiatrie: Ein Wäschebehältnis stand in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an.

Feuerwehreinsatz
Feuerwehr vor der Klinik | Foto: Florian Hake/www.fotografie-hake.de

Wunstorf (red). Brand in der Klinik: Am Sonntagabend wurde Vollalarm in Wunstorf gegeben. Um 20.25 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Grund war ein brennender Wäschesammelbehälter in der Wunstorfer Psychiatrie. Im Erdgeschoss eines stationären Bereichs war das Behältnis mit Wäschesäcken in Brand geraten. Da der Behälter maßgeblich aus Kunststoff bestand, entwickelte sich starker Rauch, der die Etage verqualmte.

Bereich evakuiert

Das Klinikpersonal evakuierte den betroffenen Bereich und brachte Patienten ins Freie. Die Feuerwehr rückte mit 85 Einsatzkräften aus Wunstorf, Bokeloh, Klein Heidorn und Neustadt an, dazu kamen die Feuerwehr-Einsatzleitungsgruppe und die Schnelleinsatzgruppe der Johanniter.

Versengter Wäschebehälter
In diesem Wäschebehälter entwickelte sich der Brand | Foto: Florian Hake/www.fotografie-hake.de

Die Feuerwehr schickte einen Trupp unter Atemschutz auf die Station, der den Brand schnell löschte. Der Rauch wurde anschließend mit zwei Lüftern aus dem Gebäude gedrückt.

Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

6 Kommentare

  1. Unglaublich ! Für solch einen Brand sind mindestens 6 lkw ausgerückt ist denn kein Pfleger in der Lage einen Feuerlöscher zu bedienen sich Handschuhe anzuziehen und den Wäscheständer ins frei zu schaffen ?

  2. Vom Vollalarm aufgeschreckt- Sirenenheulen bereitet mir großes Unbehagen- war mir klar, dass sich da wohl was Größeres ereignet haben muss.

    Bei allem Verständnis, dass in einer möglicherweise für Menschen bedrohlichen Situation sicherheitshhalber das “volle Programm” gestartet wird, so erfüllt es mich mit Unverständnis, dass hier das Personal des betroffenen Hauses anscheinend nicht versuchte, das vergleichsweise kleine Feuer erst einmal selbst zu löschen.

    Natürlich steht die Räumung an erster Stelle.
    Weil die Stationen personell auch am Wochenende nicht unter akutem Personalmangel leidetn, bin ich der Meinung, dass zu einen Löschversuch durchaus die Möglichkeit gegeben gewesen sein wird, bevor die “gesamte Kavalerie in Trab gebracht wird”.

  3. Ich möchte kurz Stellung nehmen zu meinen beiden Vorrednern, Basti g. und G. Decker. […] Sie scheinen nicht an dem Einsatz beteiligt gewesen zu sein (oder auch sonst keinen Dienst an der Allgemeinheit zu leisten), sonst hätten sie sich nicht zu solch unqualifizierten Aussagen hinreißen lassen. Wenn es das nächste Mal in Ihrer Nachbarschaft brennt und sie sich durch anrückende Einsatzkräfte in Ihrer Ruhe gestört fühlen, tun sie mir den Gefallen und laufen doch bitte zu dem brennenden Haus und legen sich ein paar Minuten in den beißenden Qualm. Vielleicht überlegen Sie das nächste Mal, bevor sie Ihren geistigen Dünnsch… zu Papier bringen.
    In diesem Sinne einen herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte!

    1. Zur Verbalattacke von #Gudrun R.erübrigt sich ein Eingehen.

      Ansich fehlt mir derzeit gänzlich der zeitliche Rahmen, um auf schnödes Pampen wie das von #Voctoria Secret zu reagieren.

      Doch weil die “Dame” meint, sich über das Posten von Nicht-Zutreffendem profilieren zu wollen/müssen, Derartiges nicht stehen gelassen werden darf, MUSS ich zu meinem Verdruss darauf leider eingehen:

      1. Dürfte auch #Victoria S. meinem Kommentar zu entnehmen sein, dass es sich hier um meine ganz persönliche Anmerkung handelt und ich mir KEIN nicht gegebenes fachliches Wissen agemaßt habe- und dieses auch künftig NICHT vortäuschen werde.

      2. Es entzieht sich meines Wissens, wodurch die Kommentar-Erstellerin auf die krude Idee kommt, dass ich mich in meiner Ruhe gestört gefühlt hätte, ohne dass ich entsprechendes ausgesagt habe.
      Muss ich nicht verstehen.

      3. Selbstverständlich steht es auch #Victoria S. frei, hier wie jede*r die eigene Meinung kund zu tun.
      Die dabei gewählten Worte sollte doch bitte einem für erwachsene Menschen selbstverständliches Niveau zumindest ansatzweise entsprechen.

  4. Schlau daher reden ist immer einfach – scheint ja mittlerweile auch groß im Trend zu sein.
    Ich schätze mal um diese Uhrzeit an einem Sonntag wird es etwas gedauert haben, bis der Brand entdeckt wurde – der Gang oder die Station war wahrscheinlich schon verqualmt und man könnte nicht mehr recht sehen was los ist – da bringt man erstmal die Patienten und sich selbst in Sicherheit, bevor man mit einem Feuerlöscher zu dem brennenden und verqualmten Objekt hin rennt und in Superhelden Manier den Brand löscht. Wenn überhaupt für das Personal klar und ersichtlich war, das so ein Wäschewagen brennt, was ich auch zu bezweifeln wage – wenn alles verqualmt ist, dann sieht man zu, dass man raus kommt und sucht nicht erst noch groß nach der Ursache.
    Vielleicht brannte der Wäschewagen aber auch schon lichterloh, dass sich da keiner mehr ran gewagt hat.
    Und so einen brennenden oder qualmenden Wäschewagen schiebt man auch nicht so einfach vor sich her – man wäre selbst immer in der Qualmwolke und die Gefahr dabei im vorbeigehen anderes wie Vorhänge oder sonstiges noch in Brand zu stecken ist viel zu groß.
    Und dass die Feuerwehr bei solchen Objekten in dieser Stärke ausrückt ist eigentlich normal, erst recht, wenn bei der Alarmierung Brandursache und -umfang unklar sind, was vermutlich auch so gewesen sein wird.
    Das Klinikpersonal ist zudem keine Feuerwehr und auch nicht dafür ausgebildet – dafür ist die Feuerwehr da und dementsprechend ausgebildet. Und die ist ja auch in angemessener Stärke ausgerückt und hat sich darum gekümmert.
    Und wer jetzt mit dem Spitzen Bleistift ausrechnen will, was das wieder alles gekostet hat, der sollte nicht vergessen, dass das zum größten teil alles Leute waren, die das Ehrenamtlich machen und nicht dafür bezahlt werden – die Einsatzkräfte hätten ihren Sonntagabend sicher auch gern anders verbracht. Aber stattdessen haben sie sich für die Allgemeinheit, Klinikpersonal und Patienten eingesetzt und haben das Feuer gelöscht – egal wie groß es nun gewesen sein mag:
    Herzlichen Dank dafür, liebe Einsatzkräfte!

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