Lebensgefahr auf Eisflächen

Feuerwehr warnt vor Betreten des Steinhuder Meers

Bei eisigen Temperaturen und gefrorenen Wasserflächen steigt die Lust, aufs Eis zu gehen. Das ist zu früh, warnt die Steinhuder Feuerwehr.

Steg im gefrorenen Steinhuder Meer
Ret­tungs­ge­rät am Stein­hu­der Meer | Foto: Dani­el Schnei­der

Stein­hu­de (red). Die Feu­er­wehr Stein­hu­de warnt vor dem Betre­ten der Eis­flä­chen Am Stein­hu­der Meer. Trotz der aktu­el­len Minus­tem­pe­ra­tu­ren sei die Eis­flä­che an vie­len Stel­len noch dünn. Wer sich zum jet­zi­gen Zeit­punkt aufs Eis begibt, begibt sich damit auch in Lebens­ge­fahr. Vor allem die Eis­de­cken bei natür­li­chen Gewäs­sern sind nun beson­ders gefähr­lich, da durch wei­ter­hin vor­han­de­ne Strö­mun­gen die Eis­schicht an bestimm­ten Stel­len beson­ders dünn sein kann, ohne dass es sofort erkenn­bar ist. Aus die­sem Grund wird das Stein­hu­der Meer der­zeit auch nicht zum Bege­hen frei­ge­ge­ben.

Wenn es passiert ist …

Wer die Eis­flä­chen trotz­dem betre­ten hat und ein­bricht, soll­te ver­su­chen, sich vor­sich­tig am Eis fest­zu­hal­ten oder wie­der dar­auf­zu­zie­hen. Wenn das Eis dabei bricht, kann man sich mit den Fäus­ten oder Ellen­bo­gen einen Weg zum Ufer freischla­gen. Hel­fer soll­ten sich nicht selbst in Gefahr brin­gen, son­dern unver­züg­lich die Feu­er­wehr über 112 benach­rich­ti­gen. Ein­ge­bro­che­ne soll­ten danach in war­me Decken oder Jacken gehüllt und vor­sich­tig erwärmt wer­den.

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