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Feuerwehr warnt vor Betreten von Eisflächen

Auch wenn die Minustemperaturen auch in Wunstorf vor allem über Nacht nun zweistellig ausfallen, sind Gewässer in der Region nicht zum Betreten freigegeben. Die scheinbar geschlossene Eisdecke täuscht …

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Winterlandschaft Steinhuder Meer (Symbolbild) | Foto: Manuela Köttelhön

Wunstorf (red). Die Wunstorfer Feuerwehr warnt vor dem Betreten der Eisflächen. Trotz der aktuellen Minustemperaturen seien viele Eisflächen noch dünn. Vor allem die Eisflächen von natürlichen Gewässern wie dem Steinhuder Meer oder von Flüssen sind besonders gefährlich. Durch die Strömungen kann an manchen Stellen die Eisdecke noch dünner sein als andernorts festgestellt. Deshalb wird das Steinhuder Meer auch nicht zum Begehen freigegeben.

“Wer die Eisflächen betritt, begibt sich in Lebensgefahr.”Marcel Nellesen, Pressesprecher Wunstorfer Feuerwehr

Aber auch die Dicke der Eisflächen anderer Gewässer, wie z. B. der Wunstorfer Regenrückhaltebecken, reichen nicht aus, um dieses zu betreten. Ein Einbrechen durch die Eisschicht wäre fatal. Innerhalb kurzer Zeit in dem eisigen Wasser erschlaffen die Muskeln und die Person geht unter, erklärt Nellesen.

Wenn es passiert ist …

Wer die Eisflächen trotzdem betritt und einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder wieder daraufzuziehen. Wenn das Eis dabei bricht, kann man sich mit den Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer freischlagen. Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen, sondern unverzüglich die Feuerwehr über 112 benachrichtigen. Eingebrochene sollten in warme Decken oder Jacken gehüllt und vorsichtig erwärmt werden.

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