Feu­er­weh­ren ver­hin­dern Dach­stuhl­brand

Wunstorf (ds). Ein Feu­er auf dem Bal­kon eines Luther Wohn­hau­ses hielt in der Wal­pur­gis­nacht die Feu­er­weh­ren in Atem. Trotz hoher Flam­men und star­ker Hit­ze­ent­wick­lung konn­te ein Dach­stuhl­brand ver­hin­dert wer­den.

Feu­er­wehr lösch­te mit Hil­fe des Dreh­lei­ter­kor­bes | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

Erst in der letz­ten Woche hat­te es ein Feu­er auf einem Bal­kon in Sach­sen­ha­gen gege­ben, nun brann­te es in der Nacht auch auf einem Bal­kon eines Wohn­hau­ses in Luthe in der Stra­ße „Am Lehmstich“. Die 27-jäh­ri­ge Bewoh­ne­rin der Woh­nung bemerk­te gegen halb vier Uhr den Feu­er­schein und wähl­te den Not­ruf. Das Feu­er war auf dem Bal­kon im 2. Stock aus­ge­bro­chen und so inten­siv, dass die Flam­men bis zu drei Meter hoch schlu­gen.

Fens­ter­schei­ben bers­ten

Die Hit­ze­ent­wick­lung brach­te dabei eine Fens­ter­schei­be mit Dop­pel­ver­gla­sung zum Plat­zen. Das Feu­er droh­te durch den vor­han­de­nen Dach­über­stand auf den Dach­stuhl über­zu­grei­fen.

Das Feu­er brach auf dem obers­ten Bal­kon aus, der zu einer Dach­ge­schoss­woh­nung gehört | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf
Das Haus war gera­de erst saniert wor­den und ist noch teil­wei­se ein­ge­rüs­tet | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

Die alar­mier­ten Feu­er­weh­ren aus Luthe und Wunstorf kamen mit 5 Fahr­zeu­gen zum Haus. Sie grif­fen den Brand von außen an und brach­ten dazu das vol­le Arse­nal an Lei­tern zum Ein­satz. Neben Steck- und Schie­be­lei­tern wur­de schließ­lich auch die Dreh­lei­ter mit Korb aus­ge­fah­ren. Ein Trupp unter Atem­schutz mach­te sich für einen Lösch­ein­satz auch durch die Woh­nung bereit. Für die Was­ser­zu­fuhr muss­ten auf­grund der bau­li­chen Situa­ti­on Schläu­che auf bis zu 200 Metern ver­legt wer­den. War­um das Feu­er auf dem Bal­kon aus­brach, ist der­zeit noch unklar. Men­schen kamen durch das Feu­er nicht zu Scha­den, die Bewoh­ner ver­lie­ßen das Gebäu­de recht­zei­tig.

Kei­ne Brand­stif­tung

Die Beam­ten des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes unter­such­ten am Diens­tag den Brand­ort. Das Feu­er beschränk­te sich aus­schließ­lich auf den Bal­kon der Woh­nung. Ein abschlie­ßen­des Ergeb­nis zur Brand­ur­sa­che steht noch nicht fest, aller­dings wird der­zeit eine vor­sätz­li­che Brand­stif­tung aus­ge­schlos­sen. Den Scha­den schätzt die Poli­zei auf 2.000 Euro.

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