Frau­en­lei­che am Mit­tel­land­ka­nal gefun­den

Am heu­ti­gen Mon­tag­mor­gen fand eine Spa­zier­gän­ge­rin in einem Wald­ge­biet öst­lich von Dedensen in der Nähe des Mit­tel­land­ka­nals die Lei­che einer jun­gen Frau.

Ein Stück wei­ter kanal­auf­wärts wur­de die Frau in einem Wald­stück in der Nähe des Was­sers gefun­den | Foto: Dani­el Schnei­der

Dedensen grenzt öst­lich an Wunstorf und bil­det den west­lichs­ten Teil der Stadt Seel­ze. Hier fand die spa­zie­ren­ge­hen­de Frau gegen 8 Uhr am Mor­gen des 3. April die Tote in einem Wald­stück nahe des Kanals. Das Wäld­chen wird über die Stra­ße „Auf dem Kam­pe” erreicht. Die Lei­che lag 20 Meter vom Weges­rand ent­fernt im Unter­holz.

Wahr­schein­lich getö­tet

Ers­te Unter­su­chun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei erga­ben, dass die jun­ge Frau offen­bar Opfer eines Tötungs­ver­bre­chens wur­de. Die Poli­zei sucht daher nun drin­gend nach Zeu­gen, die Hin­wei­se zur Iden­ti­tät der der­zeit noch unbe­kann­ten Frau machen kön­nen.

Die Frau war ca. 25 bis 30 Jah­re alt, 1,56 Meter groß, schlank, mit dun­kel­blon­den, nacken­lan­gen Haa­ren und blau-grau­en Augen. Am lin­ken seit­li­chen Schnei­de­zahn hat­te sie einen auf­fäl­li­gen Strass­stein. Sie trug eine brau­ne Hose, einen schwar­zen Pull­over und eine Jeans­wes­te.

Kar­te zen­trie­ren
Ver­kehr
per Fahr­rad
Tran­sit

Wer Hin­wei­se zur Iden­ti­tät der Toten geben kann oder ver­däch­ti­ge Per­so­nen oder Fahr­zeu­ge im Bereich des Fund­orts gese­hen hat, erreicht den Kri­mi­nal­dau­er­dienst Han­no­ver unter Tele­fon 0511 109‑5555.

Update, 4. April: Die Kri­mi­nal­po­li­zei teil­te unter­des­sen mit, dass die Iden­ti­tät der Toten geklärt ist. Die auf­ge­fun­de­ne Frau war 29 Jah­re alt und wohn­te im Schaum­bur­ger Land.

Auf­grund des Zeu­gen­auf­rufs der Poli­zei mel­de­te sich am Mon­tag­abend ein Mann beim Kri­mi­nal­dau­er­dienst und teil­te mit, dass sei­ne Kol­le­gin nicht zur Arbeit erschie­nen sei. Wei­ter­ge­hen­de Ermitt­lun­gen erga­ben, dass die­sel­be Frau nahe­zu gleich­zei­tig von Ange­hö­ri­gen bei der Poli­zei in Bad Nenn­dorf als ver­misst gemel­det wor­den war. Nach wei­te­ren Über­prü­fun­gen stand fest, dass es sich bei der auf­ge­fun­de­nen Toten um die­se Frau han­del­te.

Tote lag erst seit Kur­zem am Fund­ort

Die Kri­po Han­no­ver hat inzwi­schen kei­ne Zwei­fel mehr dar­an, dass ein Tötungs­de­likt vor­liegt. Die Rechts­me­di­zin stell­te wäh­rend einer Obduk­ti­on äuße­re Gewalt­ein­wir­kung als Todes­ur­sa­che fest. Die Lei­che der Frau lag offen­bar seit dem Wochen­en­de in der Nähe des Mit­tel­land­ka­nals.

Am Diens­tag­vor­mit­tag wur­de das Wald­stück bei Den­den­sen von Beam­ten des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes mit Unter­stüt­zung der Zen­tra­len Poli­zei­di­rek­ti­on Nie­der­sach­sen abge­sucht. Dabei wur­de Beweis­ma­te­ri­al gefun­den, das nun aus­ge­wer­tet wird.

Die Poli­zei sucht wei­ter­hin drin­gend nach Zei­gen, die etwas beob­ach­tet haben.


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